{"id":218479,"date":"2026-06-15T20:07:15","date_gmt":"2026-06-15T20:07:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/218479\/"},"modified":"2026-06-15T20:07:15","modified_gmt":"2026-06-15T20:07:15","slug":"grossbritannien-ein-grosser-tag-fuer-unser-land-starmer-kuendigt-social-media-verbot-fuer-unter-16-jaehrige-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/218479\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien: \u201eEin gro\u00dfer Tag f\u00fcr unser Land\u201c\u00a0\u2013 Starmer k\u00fcndigt Social-Media-Verbot f\u00fcr unter 16-J\u00e4hrige an"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die britische Regierung plant ein Social-Media-Verbot f\u00fcr Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Das k\u00fcndigte Premierminister Keir Starmer bei einer Pressekonferenz in London an. <\/p>\n<p>\u201eSoziale Medien machen Kinder ungl\u00fccklich\u201c, sagte der Premier. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, soziale Medien h\u00e4tten Jugendlichen auch Vorteile gebracht. Ein vollst\u00e4ndiges Verbot sei angesichts der Risiken und negativer Konsequenzen dennoch die richtige Entscheidung. \u201eHeute ist ein gro\u00dfer Tag f\u00fcr unser Land\u201c, so Starmer. <\/p>\n<p>Das Vereinigte K\u00f6nigreich folgt damit dem Vorbild Australiens. Australien hatte im Dezember 2025 als erstes Land der Welt ein generelles Social-Media-Verbot f\u00fcr unter 16-J\u00e4hrige eingef\u00fchrt. Mittlerweile wollen immer mehr europ\u00e4ische L\u00e4nder dem Beispiel folgen.<\/p>\n<p>Starmer k\u00fcndigte auch \u201eweltweit f\u00fchrende\u201c Ma\u00dfnahmen im Bereich der Gaming- und Live-Streaming-Plattformen an. Fremde Erwachsene sollen demnach nicht mehr die Chatfunktion nutzen k\u00f6nnen, um Kontakt zu Kindern aufzunehmen.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland wird \u00fcber ein Verbot gesprochen<\/p>\n<p>Kritiker eines Verbots f\u00fcrchten unter anderem, dass dieses leicht von Teenagern umgangen werden kann. So konnten in Australien viele Jugendliche trotz des Verbots Plattformen weiter nutzen, indem sie etwa auf VPN-Dienste zugriffen oder Konten mit einem gef\u00e4lschten Geburtstagsdatum anlegten.<\/p>\n<p>Diskussionen um Einschr\u00e4nkungen von Social-Media-Plattformen f\u00fcr Minderj\u00e4hrige gibt es derzeit in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Mehrere EU-L\u00e4nder, darunter Frankreich, Spanien, Griechenland, Norwegen und \u00d6sterreich, haben bereits angek\u00fcndigt, ein Social-Media-Verbot f\u00fcr Minderj\u00e4hrige bis zu einem bestimmten Alter gesetzlich festlegen zu wollen. Auch deshalb steht die Europ\u00e4ische Union unter Druck, weil nur die EU-Kommission den gro\u00dfen Plattform-Betreibern Vorschriften machen darf.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland steht ein Verbot zur Debatte. Aktuell erarbeitet eine Expertenkommission Empfehlungen f\u00fcr konkrete Ma\u00dfnahmen. Wie Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) ank\u00fcndigte, sollen die Ergebnisse Ende Juni vorgestellt werden und zahlreiche Empfehlungen enthalten. Diese werden sich an Schulen, Eltern, Kitas und \u00c4rzte richten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die britische Regierung plant ein Social-Media-Verbot f\u00fcr Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. 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