{"id":21908,"date":"2026-03-02T19:19:15","date_gmt":"2026-03-02T19:19:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/21908\/"},"modified":"2026-03-02T19:19:15","modified_gmt":"2026-03-02T19:19:15","slug":"flughafen-wien-hofft-auf-baldige-entspannung-im-iran-krieg-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/21908\/","title":{"rendered":"Flughafen Wien hofft auf baldige Entspannung im Iran-Krieg"},"content":{"rendered":"<p>Schon am Wochenende seien 9.000 Passagiere auf 43 annullierten Fl\u00fcgen gestrandet. Direkt betroffen seien acht Airlines, die Wien mit sieben Destinationen in der Golfregion verbinden. Die Krise zeigt sich auch auf dem Flughafen-Vorfeld: Mit zwei Airbus A380 von Emirates, einer Boeing 777 von Etihad und einem A320 von Qatar Airways w\u00fcrden derzeit ungew\u00f6hnlich viele Flugzeuge der Golfairlines in Wien parken.<\/p>\n<p>Jenen, die wegen der Bombardements nicht nach \u00d6sterreich zur\u00fcckfliegen k\u00f6nnen, will der Flughafen keine zus\u00e4tzlichen Parkgeb\u00fchren verrechnen. &#8222;Diese Zusatztage werden wir kompensieren&#8220;, sagte Vorstand G\u00fcnther Ofner.<\/p>\n<p>Der Flughafen-Vorstand peilt f\u00fcr heuer einen Gewinn von 210 Mio. Euro an. An diesem Ziel h\u00e4lt der Airport vorerst auch trotz der Eskalation in Nahost fest. Es &#8222;w\u00e4re aus meiner Sicht deutlich verfr\u00fcht&#8220;, die Prognose jetzt schon zu \u00e4ndern, sagte J\u00e4ger. Es sei nicht absehbar, ob der Krieg ein paar Tage oder Wochen oder viele Monate dauern wird.<\/p>\n<p>Der Vorstand hatte bereits bei Bekanntgabe der Prognose im J\u00e4nner eingeschr\u00e4nkt, dass diese unter der Annahme erfolgt sei, &#8222;dass es zu keinen weiteren geopolitischen Auswirkungen oder massiven Verkehrsbeschr\u00e4nkungen kommt&#8220;.<\/p>\n<p>Allerdings: Wenn sich die Lage rasch beruhigt, seien die finanziellen Auswirkungen gering. Einige wenige Wochen machen f\u00fcr die Gewinnprognose keinen Unterschied, so J\u00e4ger. Vorstandskollege Ofner sagte, dass auch der bisherige Anstieg des \u00d6lpreises sehr moderat ausgefallen sei. Entscheidend sei hier, f\u00fcr wie lange die Stra\u00dfe von Hormuz blockiert werde. Eine l\u00e4ngere Blockade h\u00e4lt Ofner &#8222;im Moment f\u00fcr nicht sehr wahrscheinlich&#8220;.<\/p>\n<p>Gleichzeitig erinnerte J\u00e4ger auch an seine Ersteinsch\u00e4tzung zur Coronapandemie, die er im M\u00e4rz 2020 abgegeben hatte und wo er davon ausging, die Auswirkungen w\u00fcrden ebenfalls nur wenige Wochen anhalten. Sein Schluss daraus: &#8222;Was immer wir heute sagen, ist pure Spekulation.&#8220; Es gelte abzuwarten, um die Situation besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Vorstand will f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025 trotz eines Gewinnr\u00fcckgangs um mehr als zehn Prozent an der Dividendenh\u00f6he festhalten. Die Aktion\u00e4re, darunter das Land Nieder\u00f6sterreich und die Stadt Wien mit je 20 Prozent, sollen wie im Vorjahr 1,65 Euro pro Aktie ausgesch\u00fcttet bekommen. Wegen Abschreibungen von 56 Mio. Euro nach dem Stopp der geplanten dritten Start- und Landebahn sank der Gewinn auf 210 Mio. Euro, nach 240 Mio. Euro 2024, wie das b\u00f6rsennotierte Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz stieg um 7,2 Prozent auf 1,13 Mrd. Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schon am Wochenende seien 9.000 Passagiere auf 43 annullierten Fl\u00fcgen gestrandet. 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