{"id":220775,"date":"2026-06-16T22:18:18","date_gmt":"2026-06-16T22:18:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/220775\/"},"modified":"2026-06-16T22:18:18","modified_gmt":"2026-06-16T22:18:18","slug":"tu-graz-entwickelt-spuerroboter-fuer-gefaehrliche-feuerwehreinsaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/220775\/","title":{"rendered":"TU Graz entwickelt Sp\u00fcrroboter f\u00fcr gef\u00e4hrliche Feuerwehreins\u00e4tze"},"content":{"rendered":"<p>Forschung. Ein von der TU Graz entwickelter, vierbeiniger Sp\u00fcrroboter soll in Zukunft gef\u00e4hrliche Feuerwehreins\u00e4tze als ferngesteuerte Vorhut unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Einsatzkr\u00e4fte m\u00fcssen in Notf\u00e4llen gef\u00e4hrliche Stoffe schnell erkennen \u2013 h\u00e4ufig unter Bedingungen, die ihre eigene Sicherheit gef\u00e4hrden. Bei einem Chemieunfall in einer Industriehalle etwa m\u00fcssen Feuerwehrleute in schweren Schutzanz\u00fcgen in den unmittelbaren Gefahrenbereich vordringen, um Messungen zur ersten Lagebeurteilung vorzunehmen.<\/p>\n<p>Dieses Risiko k\u00f6nnten Assistenzroboter mit integrierter Messtechnik erheblich mindern: \u201eIn diesem Bereich wurde bereits viel Forschungsarbeit geleistet. Einsatzbereite, feldtaugliche Systeme sind aber nach wie vor selten\u201c, so Robotikforscher Gerald Steinbauer-Wagner von der <a href=\"https:\/\/www.tugraz.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">TU Graz<\/a>.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Partnern aus dem Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz hat er laut Aussendung einen kompakten Roboter auf vier Beinen mit Messger\u00e4ten kombiniert, die sich bei den Feuerwehren etabliert haben. Diesen neuen, ferngesteuerten Sp\u00fcrroboter haben die Einsatzkr\u00e4fte im Zuge mehrerer Schadstoff\u00fcbungen nun umfassend getestet.<\/p>\n<p>\u201eDer Sp\u00fcrroboter kann im Einsatz vorgeschickt werden. Er misst Schadstoffkonzentrationen und liefert die Daten zusammen mit einem Kamerabild in Echtzeit aus dem Gefahrenbereich. Damit k\u00f6nnen die Einsatzkr\u00e4fte die Lage beurteilen, ohne die gef\u00e4hrliche Zone betreten zu m\u00fcssen\u201c, so Steinbauer-Wagner.<\/p>\n<p>Entwickelt f\u00fcr den Feuerwehreinsatz<\/p>\n<p>Ein besonderes Augenmerk lag auf der Integration in den Feuerwehrbetrieb: \u201eWir haben basierend auf einer umfassenden Anforderungsanalyse eine entsprechende Taktik und standardisierte Einsatzregeln entwickelt. Das soll eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine im Einsatz sicherstellen\u201c, so der Forscher.<\/p>\n<p>Eine aktuelle Potenzialanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz des Sp\u00fcrroboters neben der Sicherheit auch die Effizienz steigert, da der Roboter bereits w\u00e4hrend des R\u00fcstens der Einsatztrupps eine Lagefeststellung liefern kann. \u201eDie Ergebnisse der Feldtests waren hinsichtlich Mobilit\u00e4t, Benutzerfreundlichkeit und Einsatzwirksamkeit \u00e4u\u00dferst vielversprechend\u201c, so Steinbauer-Wagner.<\/p>\n<p>\u201eWenn morgen ein echter Schadstoffeinsatz stattfindet, w\u00fcrde ich zuerst den Roboter in den Gefahrenbereich schicken\u201c, so Gerald Czech vom <a href=\"https:\/\/www.bundesfeuerwehrverband.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u00d6sterreichischen Bundesfeuerwehrverband<\/a>: \u201eF\u00fcr die Feuerwehr z\u00e4hlt im Schadstoffeinsatz jede Minute. Wenn ein Roboter bereits w\u00e4hrend des Ausr\u00fcstens der Einsatzkr\u00e4fte erste Messdaten und Bilder aus dem Gefahrenbereich liefert, gewinnen wir wertvolle Zeit f\u00fcr die Lagebeurteilung. Das erh\u00f6ht die Sicherheit der Einsatzkr\u00e4fte und verbessert die Einsatzf\u00fchrung.\u201c<\/p>\n<p>\t\tJetzt den Newsletter von Extrajournal.Net abonnieren<\/p>\n<p>T\u00e4glich aktuell in Ihrer Mailbox.<\/p>\n<p>\t\tNewsletter anmelden\/verwalten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Forschung. 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