{"id":221760,"date":"2026-06-17T10:25:24","date_gmt":"2026-06-17T10:25:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/221760\/"},"modified":"2026-06-17T10:25:24","modified_gmt":"2026-06-17T10:25:24","slug":"einzelhandelskaufkraft-in-europa-schweiz-weit-vorne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/221760\/","title":{"rendered":"Einzelhandelskaufkraft in Europa: Schweiz weit vorne"},"content":{"rendered":"<p>Die neue NIQ-Studie zur Einzelhandelskaufkraft in Europa zeigt: Luxemburg und die Schweiz f\u00fchren das Ranking an, Deutschland liegt hingegen rund sieben Prozent unter dem europ\u00e4ischen Durchschnitt. Regionale Unterschiede bleiben dabei erheblich.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tRedaktion<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t &#8211; <\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t17. Juni 2026\n\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>    <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-257468\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/einzelhandelskaufkraft-europa-2025-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1400\" height=\"1345\"  \/>Deutschland bei Kaufkraft unter europ\u00e4ischem Durchschnitt. Quelle: zvg<br \/>\nEinzelhandelskaufkraft in Europa: Schweiz auf Rang zwei<\/p>\n<p>Deutschland geh\u00f6rt zu den gr\u00f6ssten Einzelhandelsm\u00e4rkten Europas \u2013 beim Pro-Kopf-Wert der Einzelhandelskaufkraft in Europa liegt das Land jedoch unter dem europ\u00e4ischen Durchschnitt. Das zeigt die neue Studie \u00abNIQ Einzelhandelskaufkraft Europa\u00bb, die ab sofort verf\u00fcgbar ist. Demnach betr\u00e4gt die durchschnittliche Einzelhandelskaufkraft in den 25 untersuchten L\u00e4ndern 6.714 Euro pro Einwohner. Deutschland kommt auf 6.226 Euro pro Kopf und liegt damit rund sieben Prozent unter diesem Mittelwert.<\/p>\n<p>Insgesamt stehen den Verbraucher:innen in den erfassten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern rund 3,5 Billionen Euro f\u00fcr Ausgaben im Einzelhandel zur Verf\u00fcgung. Spitzenreiter ist Luxemburg mit 12.518 Euro pro Kopf \u2013 das entspricht mehr als 86 Prozent \u00fcber dem europ\u00e4ischen Durchschnitt. Rang zwei belegt die Schweiz mit 12.080 Euro, gefolgt von D\u00e4nemark mit 9.452 Euro pro Einwohner.<\/p>\n<p>Marktgr\u00f6sse und Kaufkraft fallen auseinander<\/p>\n<p>Filip Vojtech, Einzelhandelsexperte im Bereich Geomarketing von NIQ, erkl\u00e4rt: \u00abNord- und westeurop\u00e4ische L\u00e4nder dominieren die oberen Pl\u00e4tze des Rankings. Gleichzeitig liegen einige der volumenst\u00e4rksten Einzelhandelsm\u00e4rkte Europas beim Pro-Kopf-Wert unter dem europ\u00e4ischen Durchschnitt. So haben Deutschland, Spanien und Italien trotz ihrer hohen Gesamtmarktvolumina alle eine unterdurchschnittliche Einzelhandelskaufkraft. Das zeigt, dass Marktgr\u00f6sse und individuelle Kaufkraft h\u00e4ufig auseinanderfallen.\u00bb<\/p>\n<p>Insgesamt weisen zw\u00f6lf der 25 untersuchten L\u00e4nder eine \u00fcberdurchschnittliche Einzelhandelskaufkraft pro Kopf auf, w\u00e4hrend 13 L\u00e4nder unter dem europ\u00e4ischen Mittelwert liegen. Am unteren Ende des Rankings finden sich vor allem L\u00e4nder aus Ost- und S\u00fcdosteuropa. Serbien bildet mit 3.849 Euro pro Kopf das Schlusslicht und erreicht damit nur gut 57 Prozent des europ\u00e4ischen Durchschnitts.<\/p>\n<p>Metropolregionen mit \u00fcberproportional hoher Einzelhandelskaufkraft in Europa<\/p>\n<p>Neben den nationalen Durchschnittswerten zeigen sich auch auf regionaler Ebene erhebliche Unterschiede. In vielen L\u00e4ndern \u00fcbertreffen Hauptst\u00e4dte und grosse Metropolregionen ihr jeweiliges Umland deutlich. In Frankreich etwa erreicht Paris 12.944 Euro pro Kopf, w\u00e4hrend das benachbarte D\u00e9partement Seine-Saint-Denis lediglich 6.314 Euro verzeichnet \u2013 weniger als die H\u00e4lfte des Hauptstadtwerts. Im Vereinigten K\u00f6nigreich erzielen zentrale Londoner Regionen wie die City of London Kaufkraftwerte von bis zu 15.785 Euro pro Kopf, w\u00e4hrend Regionen wie Birmingham nur rund 5.846 Euro pro Kopf erreichen.<\/p>\n<p>Vojtech betont daher: \u00abF\u00fcr H\u00e4ndler ist es wichtig, regionale Dynamiken zu ber\u00fccksichtigen.\u00bb Grosse Metropolregionen vereinten laut Studie einen \u00fcberproportional hohen Anteil der Einzelhandelskaufkraft auf sich, w\u00e4hrend sich die regionalen Ausgabenstrukturen und Konzentrationsgrade zwischen den L\u00e4ndern deutlich unterscheiden.<\/p>\n<p>Methodik der Studie<\/p>\n<p>Die Studie \u00abNIQ Einzelhandelskaufkraft Europa\u00bb liegt f\u00fcr 25 europ\u00e4ische L\u00e4nder auf feinr\u00e4umigen Ebenen wie Gemeinden und Postleitzahlen vor. Erg\u00e4nzend sind Daten zur allgemeinen Kaufkraft, zur Sortimentskaufkraft sowie zu Einwohnern und Haushalten verf\u00fcgbar. Die NIQ Einzelhandelskaufkraft bezeichnet jenen Teil der allgemeinen NIQ Kaufkraft, der im Einzelhandel ausgegeben werden kann. Die allgemeine Kaufkraft entspricht dem verf\u00fcgbaren Einkommen ohne Steuern und Sozialabgaben, einschliesslich Transferleistungen, und wird pro Kopf und Jahr in Euro als Index ausgewiesen. Die Werte beziehen sich auf nominale Einkommen und sind nicht inflationsbereinigt. Basis der Berechnung sind Daten der Einkommensteuerstatistik, Statistiken zur Berechnung von Transferleistungen sowie Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Studie und zu den regionalen Marktdaten von NIQ Geomarketing finden Sie unter: <a href=\"https:\/\/nielseniq.com\/global\/de\/news-center\/2026\/einzelhandelskaufkraft-in-europa-deutschland-unter-dem-durchschnitt-regionale-unterschiede-bleiben-gross\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/nielseniq.com\/global\/de\/news-center\/2026\/einzelhandelskaufkraft-in-europa-deutschland-unter-dem-durchschnitt-regionale-unterschiede-bleiben-gross\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die neue NIQ-Studie zur Einzelhandelskaufkraft in Europa zeigt: Luxemburg und die Schweiz f\u00fchren das Ranking an, Deutschland liegt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":221761,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[76,75,74,63453,4281,1490],"class_list":["post-221760","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-niq","tag-people","tag-studie"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116764968860076594","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221760"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221760\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=221760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=221760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}