{"id":221762,"date":"2026-06-17T10:26:10","date_gmt":"2026-06-17T10:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/221762\/"},"modified":"2026-06-17T10:26:10","modified_gmt":"2026-06-17T10:26:10","slug":"bedeckte-mode-boomt-ard-sender-feiert-scharia-kleidung-als-modetrend-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/221762\/","title":{"rendered":"\u201eBedeckte Mode boomt\u201c: ARD-Sender feiert Scharia-Kleidung als Modetrend | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3028\">N\u00fcrnberg \u2013 Im Iran werden Frauen von den Stra\u00dfen gezerrt und verhaftet, wenn sie ihr Kopftuch nicht korrekt tragen, und auch in Afghanistan und in Syrien werden sie zwangsverschleiert. Der Bayerische Rundfunk (BR) dagegen feiert in einem Beitrag die Verschleierung auf deutschen Stra\u00dfen als Modetrend! Und zwar als einen so erfolgreichen, dass sich angeblich auch nichtmuslimische Frauen in Bayern anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3028\">Der verst\u00f6rende Bericht des ARD-Senders zeigt am Anfang Bikinis und kurze Hosen und beschreibt, dass im Sommer die Kleidung f\u00fcr Frauen knapper wird. \u201eSie zeigen Haut und ziehen damit auch Blicke auf sich.\u201c Dann der Schwenk zu Hidschab, <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/haelfte-der-maedchen-mit-kopftuch-nie-auf-klassenfahrt-66975d34fd0bda381cc6a185\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kopft\u00fcchern<\/a> und St\u00e4ndern voller weiter und verh\u00fcllender Kleidung. Der BR weiter: \u201eEin Gegentrend, \u201aModest Fashion\u2019. Mode, die weniger Haut zeigt und den K\u00f6rper gr\u00f6\u00dftenteils bedeckt.\u201c Das englische Wort \u201emodest\u201c kann \u201ebescheiden\u201c bedeuten \u2013\u00a0oder \u201ez\u00fcchtig\u201c, \u201eschamhaft\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Selda Dastan betreibt einen Shop f\u00fcr scharia-konforme Mode in N\u00fcrnberg, erz\u00e4hlt davon im BR-Bericht\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/9865edef5e2634afe16a5d4200705a8d,9d813216.webp\"   class=\"landscape\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Selda Dastan hat in N\u00fcrnberg einen Shop f\u00fcr scharia-konforme Mode, wird vom BR interviewt<\/p>\n<p>Foto: ARD<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3028\">Szenenwechsel: ein Shop in N\u00fcrnberg. Selda Dastan ist Inhaberin eines Ladens f\u00fcr scharia-konforme Mode (Scharia ist das religi\u00f6se Rechtssystem des Islam und gilt f\u00fcr alle gl\u00e4ubigen Muslime). Ihr Mann Ahmed und sie betonen im Interview, wie sch\u00f6n und wichtig es f\u00fcr Frauen doch sei, keine Haut zu zeigen. Auch, weil im islamischen Glauben Frauen bedeckt sein m\u00fcssen. Kein Widerspruch von den TV-Machern.<\/p>\n<p>Vergleich von Frauen mit Handy-H\u00fcllen<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3028\">Auch nicht, als Ahmed sich zu einem absurden Bild hinrei\u00dfen l\u00e4sst: Er vergleicht Frauen mit Handys! Diese bewahre man ja auch mit einer H\u00fclle vor Schaden. \u201eWas wichtig ist, muss auch gesch\u00fctzt werden\u201c, sagt er. \u201eEine Frau ist auch sehr wichtig mit allen K\u00f6rperteilen. Sie sollte kein Objekt f\u00fcr andere M\u00e4nner sein.\u201c Die Botschaft: Deshalb soll sie <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/vollverschleierung-in-der-oeffentlichkeit-cdu-frauen-fordern-burka-verbot-69762e2ef5499fb954b654e2\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">verh\u00fcllt<\/a> sein. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Diese Dame tritt im Bericht des ARD-Senders als nichtmuslimische Frau auf, die die \u201eMode\u201c f\u00fcr sich entdeckt habe. Weil sie in ihrem Alter eh nicht mehr viel Haut zeigen will, sagt sie\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/a8069afff289031c4bc9edd2efa8f750,b880cf69.webp\"   class=\"landscape\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Diese Dame tritt im Bericht des ARD-Senders als nichtmuslimische Frau auf, die die \u201eMode\u201c f\u00fcr sich entdeckt habe. Weil sie in ihrem Alter ohnehin nicht mehr viel Haut zeigen will, sagt sie<\/p>\n<p>Foto: ARD<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3028\">In Deutschland k\u00e4mpfte die Frauenbewegung seit den 1960er Jahren darum, dass Frauen tragen k\u00f6nnen, was sie wollen. Sie emanzipierten sich etwa durch den Minirock von den bis dahin immer kniebedeckenden R\u00f6cken. Der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/jahrestag-des-erdbebens-ard-sender-verbreitet-atom-luege-zu-fukushima-69b174da2cecef886f18332f\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bayerische Rundfunk<\/a> dagegen deutet die Vollbedeckung als neue Emanzipierung um und behauptet: \u201eModest Fashion hat sich zu einem weltweiten Modetrend entwickelt.\u201c<\/p>\n<p>Verschleierung als Zeichen von Selbstbewusstsein?<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3028\">N\u00e4chste Szene: Eine nichtmuslimische Dame betritt den Laden. Die Stimme im Off dazu: \u201eDass Modest Fashion l\u00e4ngst nicht nur f\u00fcr muslimische Frauen interessant ist, zeigt auch die Kundschaft. Barbara Schmidt hat diesen Stil f\u00fcr sich entdeckt.\u201c Sie kommt zu Wort und sagt: \u201eIch war neugierig, was hier Neues entsteht. Und jetzt bin ich noch mehr erfreut, dass diese Sachen auch f\u00fcr mich tragbar sind. Weil ich ja keine kulturelle Aneignung betreiben will, sondern auch etwas f\u00fcr mich haben m\u00f6chte. Haut zeige ich in meinem Alter ohnehin nicht mehr so viel.\u201c<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p data-83f060b9=\"0-3028\">Au\u00dferdem wird im Bericht behauptet: \u201eGepr\u00e4gt wurde diese Bewegung von muslimischen und j\u00fcdischen Designerinnen. Heute sprechen die Kollektionen auch Frauen an, die Mode als Zeichen ihres Selbstbewusstseins sehen.\u201c Das d\u00fcrften Millionen Frauen in Iran und Afghanistan, die nicht die Wahl haben, anders sehen.<\/p>\n<p>Hintergrund: Muslimische Rechtsgelehrte vertreten mehrheitlich die Auffassung, dass gl\u00e4ubige Muslimas laut Scharia in der \u00d6ffentlichkeit lockere und nicht durchsichtige Kleidung tragen sowie Haare und K\u00f6rper bedecken sollen; \u00fcber die genauen Anforderungen \u2013 insbesondere zur Gesichtsbedeckung \u2013 gibt es jedoch unterschiedliche Interpretationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen N\u00fcrnberg \u2013 Im Iran werden Frauen von den Stra\u00dfen gezerrt und verhaftet, wenn sie ihr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":221763,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[1435,4686,1010,1521,11588,63454,14478,40,41,63455,39,63456,209,66,65,64],"class_list":["post-221762","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-br","tag-frauenrechte","tag-iran","tag-islam","tag-islamismus","tag-kopftuch","tag-muslime","tag-nachrichten","tag-news","tag-scharia","tag-schlagzeilen","tag-soziale-unterdrueckung","tag-team-first","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116764972463458831","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221762","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221762"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221762\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221763"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221762"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=221762"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=221762"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}