{"id":221887,"date":"2026-06-17T11:42:10","date_gmt":"2026-06-17T11:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/221887\/"},"modified":"2026-06-17T11:42:10","modified_gmt":"2026-06-17T11:42:10","slug":"spoe-sidl-wo-gentechnik-drinnen-ist-muss-auch-gentechnik-draufstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/221887\/","title":{"rendered":"SP\u00d6-Sidl: Wo Gentechnik drinnen ist, muss auch Gentechnik draufstehen"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Das Europ\u00e4ische Parlament hat heute den \u00fcberarbeiteten Rechtsrahmen f\u00fcr neue genomische Techniken (NGTs) beschlossen und damit die weitreichendste \u00c4nderung der europ\u00e4ischen Regeln f\u00fcr gentechnisch ver\u00e4nderte Lebens- und Futtermittel seit Jahrzehnten auf den Weg gebracht. SP\u00d6-EU-Abgeordneter und Mitglied im Umweltausschuss G\u00fcnther Sidl kritisiert den Beschluss scharf: \u201eGentechnik darf nicht durch die Hintert\u00fcr auf unsere Teller kommen. Wer die Menschen bei neuen Technologien mitnehmen will, darf diese Technologien nicht vor ihnen verstecken. Wo Gentechnik drinnen ist, muss auch Gentechnik draufstehen. Mit diesem Grundsatz wird nun aber gebrochen. Durch die verabschiedeten \u00c4nderungen im Gentechnikbereich wird es f\u00fcr Konsument:innen schon bald nicht mehr nachvollziehbar sein, ob neue Gentechnik in Lebensmitteln steckt oder nicht. Damit nimmt man den Menschen die M\u00f6glichkeit, eine informierte Kaufentscheidung zu treffen. Es kann nicht sein, dass man sich nur noch dann sicher sein kann, gentechnikfrei einzukaufen, wenn man zu meist teureren Bio-Produkten greift. Wir stehen Innovationen in der Pflanzenz\u00fcchtung offen gegen\u00fcber, aber sie d\u00fcrfen niemals auf Kosten der Konsument:innen gehen.\u201d ****<\/p>\n<p>Besonders problematisch ist f\u00fcr Sidl au\u00dferdem, dass mit dem Gesetz die T\u00fcr f\u00fcr eine Ausweitung von Patenten ge\u00f6ffnet wird: \u201eNeue Technologien in der Pflanzenz\u00fcchtung m\u00fcssen dazu beitragen, Ern\u00e4hrungssicherheit zu st\u00e4rken und Europas Landwirtschaft unabh\u00e4ngiger zu machen. Sie d\u00fcrfen aber nicht dazu f\u00fchren, dass Saatgut, Pflanzen oder ihre Eigenschaften immer st\u00e4rker privatisiert und in die H\u00e4nde weniger gro\u00dfer Konzerne gelegt werden. Mehr Patente bedeuten mehr Abh\u00e4ngigkeiten, mehr Lizenzdruck und weniger Freiheit f\u00fcr jene, die tagt\u00e4glich unsere Lebensmittel produzieren. Wissenschaftlicher Fortschritt muss dem Gemeinwohl zugutekommen und darf nicht zum Gesch\u00e4ftsmodell einiger weniger multinationaler Saatgutkonzerne werden.\u201c (Schluss) bj<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\">Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit der SP\u00d6-Delegation im<br \/>Europaparlament<br \/>Jasmin Wagner<br \/>Telefon: +32 470883049<br \/>E-Mail: <a href=\"http:\/\/www.ots.at\/cdn-cgi\/l\/email-protection#107a71637d797e3e6771777e7562507565627f6071627c3e7565627f60713e7565\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">[email\u00a0protected]<\/a><\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | SPK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Das Europ\u00e4ische Parlament hat heute den \u00fcberarbeiteten Rechtsrahmen f\u00fcr neue genomische Techniken (NGTs) beschlossen und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":221888,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[26393,26395,76,63493,682,40,41,26394,39,63492,1121,66,65,64],"class_list":["post-221887","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-apa","tag-apa-ots","tag-eu","tag-gentechnik","tag-innenpolitik","tag-nachrichten","tag-news","tag-ots","tag-schlagzeilen","tag-sidl","tag-spoe","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116765271373248520","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=221887"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/221887\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/221888"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=221887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=221887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=221887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}