{"id":222938,"date":"2026-06-17T22:42:19","date_gmt":"2026-06-17T22:42:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/222938\/"},"modified":"2026-06-17T22:42:19","modified_gmt":"2026-06-17T22:42:19","slug":"robotaxis-in-europa-warum-deutschland-und-die-eu-endlich-tempo-machen-muessen-autonomes-taxi-robotaxiautonomes-fahren-strassenverkehr-elektroauto-news-vision-mobility","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/222938\/","title":{"rendered":"Robotaxis in Europa: Warum Deutschland und die EU endlich Tempo machen m\u00fcssen &#8211; Autonomes Taxi, Robotaxi,Autonomes Fahren (Stra\u00dfenverkehr) | Elektroauto-News | VISION mobility"},"content":{"rendered":"<p>Die Robotaxis sind auf dem Vormarsch! Inzwischen betreibt Waymo allein in den USA eine Flotte von circa 2.500 autonomen Fahrzeugen in f\u00fcnf Metropolen. Diese Robotaxis kommen auf etwa 250.000 bezahlte Fahrten pro Woche, das sind 14 Millionen Fahrten pro Jahr. Schon ist die Rede davon, dass nicht nur weitere US-Cities erschlossen werden sollen, sondern auch London, Tokyo und einige deutsche St\u00e4dte. Je mehr dieser selbstfahrenden Taxis im Einsatz sind und je h\u00e4ufiger sie gebucht werden, desto g\u00fcnstiger werden die Fahrtkosten. Somit lassen sich die beachtlichen fixen Kosten zur Erschlie\u00dfung einer Region auf immer mehr Fahrzeuge und Fahrten verteilen. Da Robotaxis keinen Fahrer ben\u00f6tigen, sind sie bei den variablen Kosten von traditionellen Taxis sowieso kaum zu schlagen. Daher gilt: Sofern es gelingt, die Robotaxis m\u00f6glichst gut auszulasten, entsteht eine Kostendynamik, die diesen Service besonders attraktiv macht. Kein Wunder also, dass Waymo Gas gibt.<\/p>\n<p>Auch in China findet man inzwischen in vielen Metropolen ganze Flotten von Robotaxis. Baidu, Pony.ai, WeRide und andere Tech-Firmen sind in Kooperation mit den Automobilunternehmen daran, immer gr\u00f6\u00dfere Areale f\u00fcr diese selbstfahrenden Fahrdienste zu erschlie\u00dfen. Schon vor Jahren hat die chinesische Regierung das Ziel ausgegeben, nicht nur bei der Elektromobilit\u00e4t f\u00fchrend zu sein, sondern auch beim autonomen Fahren. Hierzu wurden Milliardensummen bereitgestellt mit der Folge, dass einige dieser chinesischen Firmen inzwischen Software und Sensorik auch f\u00fcr europ\u00e4ische Robotaxi-Projekte anbieten. So sind beispielsweise die SBB und WeRide daran, im Gro\u00dfraum Z\u00fcrich einige Strecken von und zum Bahnhof nicht mehr mit Bussen, sondern mit Robotaxis abzudecken. In einem anderen Projekt kooperiert PostAuto Schweiz mit Baidu, um den Verkehr in einem l\u00e4ndlichen Raum neu zu gestalten. \u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Und was macht Europa? Unseren Recherchen zufolge hat die Europ\u00e4ische Union bislang etwa 80 Robotaxi-Projekte mit etwa 800 Mio. Euro unterst\u00fctzt, von denen 38 noch im Betrieb sind. Allerdings handelt sich dabei zumeist um einen oder bestenfalls zwei Kleinbusse, die auf einer vordefinierten Strecke hin- und herfahren. Alle diese Projekte sind mehr oder weniger auf einem \u00e4hnlichen technologischen Niveau. Dieses Vorgehen mag der Idee entspringen, diese Technologie in m\u00f6glichst vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern erlebbar zu machen. Sie hilft aber nicht, um im Wettbewerb mit den USA und China bestehen zu k\u00f6nnen. Ganz im Gegenteil: Schon jetzt wird deutlich, dass es ohne amerikanisches oder chinesisches Know-how gar nicht mehr geht, bedeutende Robotaxi-Projekte in Europa auf den Weg zu bringen. Wollen wir wirklich auch bei dieser Schl\u00fcsseltechnologie den Anschluss verlieren? <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Robotaxis sind auf dem Vormarsch! 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