{"id":224171,"date":"2026-06-18T12:48:09","date_gmt":"2026-06-18T12:48:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/224171\/"},"modified":"2026-06-18T12:48:09","modified_gmt":"2026-06-18T12:48:09","slug":"kleemann-safety-award-fuer-prallbrecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/224171\/","title":{"rendered":"Kleemann: Safety Award f\u00fcr Prallbrecher"},"content":{"rendered":"<p>Eine sicherheitsrelevante Innovation im Brechprozess r\u00fcckt in den Fokus: F\u00fcr das System \u201eLock &amp; Turn Quick Access\u201c im Prallbrecher Mobirex MR 100 NEO wurde Kleemann mit dem Safety Award der IVSS Sektion Maschinen- und Systemsicherheit ausgezeichnet. Die L\u00f6sung adressiert ein zentrales Risiko im Betrieb von Brechanlagen und zeigt praxisnah, wie sich Sicherheit, Wartungsaufwand und Prozessgeschwindigkeit gleichzeitig verbessern lassen. Gerade im t\u00e4glichen Baustellenbetrieb, in dem Zeitdruck und hohe Auslastung dominieren, gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung.<\/p>\n<p>Kritischer Gefahrenpunkt im Brechbetrieb<\/p>\n<p>Der Zugang zur Brechkammer z\u00e4hlt zu den sensibelsten und gleichzeitig h\u00e4ufigsten Eingriffspunkten beim Betrieb von Prallbrechern. Ob zur Beseitigung von Verbr\u00fcckungen, zur Kontrolle von Verschlei\u00dfteilen oder im Zuge von Wartungsarbeiten \u2013 Bediener m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig in den Bereich der Brecheinheit eingreifen.<\/p>\n<p>Genau hier entstehen jedoch Risiken. Rotierende Komponenten, insbesondere der Rotor, k\u00f6nnen auch nach dem Abschalten noch Restbewegungen aufweisen. Gleichzeitig ist das \u00d6ffnen des Geh\u00e4uses in vielen F\u00e4llen ein manueller Prozess, der mehrere Arbeitsschritte und entsprechende Erfahrung erfordert. Fehler oder Zeitdruck erh\u00f6hen die Unfallgefahr zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>Das System \u201eLock &amp; Turn Quick Access\u201c setzt genau an diesem Punkt an und integriert eine sicherheitslogische Steuerung direkt in den \u00d6ffnungsmechanismus. Das Geh\u00e4use l\u00e4sst sich erst dann \u00f6ffnen, wenn der Rotor vollst\u00e4ndig zum Stillstand gekommen ist. Diese Verriegelung erfolgt automatisch und verhindert einen Zugriff in potenziell gef\u00e4hrlichen Maschinenzust\u00e4nden.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Kleemann_Maschinentechnik_Lock-Turn-Quick-Access_1-1024x683.webp\" alt=\"werkzeuglose \u00d6ffnen des Kleemann Brechers\" class=\"wp-image-9827\"  \/>Das werkzeuglose \u00d6ffnen des Kleemann Brechers ist ein gro\u00dfer Pluspunkt f\u00fcr schnellen Service und Wartung. Fotos: Kleemann\/Wirtgen<\/p>\n<p>Im Mobirex MR 100 NEO sowie in der elektrifizierten Variante NEOe ist diese Funktion serienm\u00e4\u00dfig verbaut. Damit wird ein sicherheitskritischer Arbeitsschritt standardisiert und unabh\u00e4ngig von individuellen Bediengewohnheiten abgesichert.<\/p>\n<p>Deutlich effizienterer Zugang zur Brechkammer<\/p>\n<p>Neben der sicherheitstechnischen Wirkung bringt das System eine sp\u00fcrbare Vereinfachung im t\u00e4glichen Betrieb. Bisher erforderte das \u00d6ffnen des Brechergeh\u00e4uses das L\u00f6sen mehrerer Verschraubungen. Diese befanden sich h\u00e4ufig an schwer zug\u00e4nglichen Stellen und machten den Vorgang zeitintensiv und k\u00f6rperlich anspruchsvoll.<\/p>\n<p>Mit \u201eLock &amp; Turn Quick Access\u201c entf\u00e4llt dieser manuelle Aufwand vollst\u00e4ndig. Das Geh\u00e4use wird per Knopfdruck ge\u00f6ffnet und geschlossen. Der gesamte Vorgang dauert laut Hersteller rund 30 Sekunden. Dadurch reduziert sich nicht nur die ben\u00f6tigte Zeit, sondern auch die k\u00f6rperliche Belastung f\u00fcr das Bedienpersonal.<\/p>\n<p>\u201eMit unserem \u201aLock &amp; Turn Quick Access\u2018 erm\u00f6glichen wir unseren Kunden ein sehr schnelles \u00d6ffnen des Brechers per Knopfdruck. Dies nimmt gerade mal 30 Sekunden in Anspruch. So hat der Bediener sehr schnell und ohne einen einzigen manuellen Handgriff volle Einsicht in den Brechraum und beispielsweise ein Schlagleistenwechsel geht komfortabel von der Hand\u201c, erkl\u00e4rt Laurin Winter aus dem Produktmanagement f\u00fcr mobile Prallbrecher bei Kleemann.<\/p>\n<p>Diese Zeitersparnis wirkt sich unmittelbar auf die Maschinenverf\u00fcgbarkeit aus. Gerade bei h\u00e4ufig auftretenden Verbr\u00fcckungen oder bei Materialwechseln k\u00f6nnen Eingriffe schneller durchgef\u00fchrt werden. Stillstandzeiten werden reduziert, und die Anlage ist schneller wieder produktiv im Einsatz.<\/p>\n<p>Wartung, Verschlei\u00df und Prozesssicherheit<\/p>\n<p>Ein oft untersch\u00e4tzter Effekt solcher Systeme liegt in der verbesserten Wartungspraxis. Wenn der Zugang zur Brechkammer einfacher und schneller m\u00f6glich ist, steigt in der Regel auch die Bereitschaft, regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Beim Mobirex MR 100 NEO l\u00e4sst sich das Geh\u00e4use innerhalb kurzer Zeit \u00f6ffnen, sodass Sichtpr\u00fcfungen ohne gro\u00dfen Aufwand in den Arbeitsalltag integriert werden k\u00f6nnen. Verschlei\u00df an Schlagleisten, Prallplatten oder anderen Komponenten wird dadurch fr\u00fcher erkannt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Betreiber bedeutet das eine bessere Planbarkeit von Wartungsma\u00dfnahmen. Ungeplante Stillst\u00e4nde lassen sich reduzieren, da kritische Zust\u00e4nde fr\u00fchzeitig identifiziert werden. Gleichzeitig erh\u00f6ht sich die Prozessstabilit\u00e4t, insbesondere bei anspruchsvollen Materialien oder wechselnden Einsatzbedingungen.<\/p>\n<p>Auch ergonomisch bietet das System Vorteile. Der Verzicht auf manuelles L\u00f6sen von Verschraubungen reduziert k\u00f6rperliche Belastungen und minimiert potenzielle Fehlbedienungen. In Summe entsteht ein deutlich strukturierterer und sichererer Wartungsprozess.<\/p>\n<p>Bewertung durch die IVSS-Jury<\/p>\n<p>Der Safety Award der IVSS Sektion Maschinen- und Systemsicherheit wird an L\u00f6sungen vergeben, die nachweislich zur Verbesserung der Arbeitssicherheit beitragen. Dabei werden nicht nur technische Innovationen bewertet, sondern auch deren praktische Umsetzbarkeit und der tats\u00e4chliche Nutzen im Betrieb.<\/p>\n<p>Im Fall von \u201eLock &amp; Turn Quick Access\u201c \u00fcberzeugte insbesondere die Kombination aus Sicherheitsgewinn und Prozessoptimierung. Die Jury hob hervor, dass die L\u00f6sung nicht nur das Risiko f\u00fcr Bediener reduziert, sondern gleichzeitig Arbeitsabl\u00e4ufe vereinfacht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Kleemann_Safety-Award_Innsbruck_0001-1024x576.webp\" alt=\"Kleemann_Safety-Award_Innsbruck\" class=\"wp-image-9829\"  \/>Kleemann Experte Ewald Schemitsch von Wirtgen \u00d6sterreich bei der Preis\u00fcbergabe in Innsbruck. <\/p>\n<p>Ein zentraler Punkt ist die Reduktion von Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine in kritischen Situationen. Durch die automatisierte Verriegelung wird ein potenzieller Fehlerpunkt eliminiert. Gleichzeitig erm\u00f6glicht die schnelle \u00d6ffnung des Geh\u00e4uses eine effizientere Durchf\u00fchrung von Inspektionen und Wartungsarbeiten.<\/p>\n<p>Diese Verbindung von Sicherheit und Effizienz entspricht einem klaren Trend im Maschinenbau. Moderne Systeme m\u00fcssen nicht nur leistungsf\u00e4hig sein, sondern auch intuitive und sichere Arbeitsprozesse unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Signalwirkung f\u00fcr die Branche<\/p>\n<p>Mit der Auszeichnung setzt Kleemann ein klares Signal im Bereich der mobilen Brechtechnik. Sicherheitsl\u00f6sungen werden zunehmend integraler Bestandteil der Maschinenentwicklung und nicht mehr nur als Zusatzfunktion betrachtet.<\/p>\n<p>Gerade im Umfeld von Brechanlagen, in dem hohe mechanische Kr\u00e4fte und komplexe Abl\u00e4ufe zusammentreffen, sind solche Entwicklungen von besonderer Relevanz. Die M\u00f6glichkeit, sicherheitskritische Prozesse zu automatisieren und gleichzeitig zu beschleunigen, bietet einen direkten Mehrwert f\u00fcr Betreiber.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bauunternehmen, Recyclingbetriebe und Dienstleister im Materialumschlag bedeutet das konkret: geringere Risiken, k\u00fcrzere Stillstandzeiten und eine bessere Kontrolle \u00fcber den Maschinenzustand. In wirtschaftlicher Hinsicht lassen sich dadurch sowohl Betriebskosten als auch potenzielle Ausfallzeiten reduzieren.<\/p>\n<p>Die pr\u00e4mierte L\u00f6sung im Mobirex MR 100 NEO zeigt exemplarisch, wie sich diese Anforderungen in der Praxis umsetzen lassen. Sie verbindet sicherheitstechnische Logik mit einem klaren Fokus auf Bedienbarkeit und Effizienz.<\/p>\n<p>Damit wird deutlich, dass zuk\u00fcnftige Entwicklungen im Bereich mobiler Brechanlagen nicht nur \u00fcber Leistungsdaten definiert werden. Vielmehr r\u00fccken Aspekte wie Arbeitssicherheit, Wartungsfreundlichkeit und Prozessintegration st\u00e4rker in den Mittelpunkt. \u201eLock &amp; Turn Quick Access\u201c ist ein konkretes Beispiel daf\u00fcr, wie diese Entwicklung bereits heute umgesetzt wird.<\/p>\n<p>Bild ganz oben: Das im Mobirex MR 100 NEO standardm\u00e4\u00dfig verbaute System Lock &amp; Turn Quick Access erm\u00f6glicht es, das Geh\u00e4use der Brecheinheit per Knopfdruck zu \u00f6ffnen und zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wirtgen-group.com\/de-at\/unternehmen\/kleemann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">www.wirtgen-group.com\/kleemann<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine sicherheitsrelevante Innovation im Brechprozess r\u00fcckt in den Fokus: F\u00fcr das System \u201eLock &amp; Turn Quick Access\u201c im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":224172,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[63892,40,41,63893,63894,39,38,63895],"class_list":["post-224171","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-kleemann","tag-nachrichten","tag-news","tag-prallbrecher","tag-safety-award","tag-schlagzeilen","tag-top-meldungen","tag-wirtgen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116771193082881379","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=224171"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/224171\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/224172"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=224171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=224171"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=224171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}