{"id":226934,"date":"2026-06-19T19:04:09","date_gmt":"2026-06-19T19:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/226934\/"},"modified":"2026-06-19T19:04:09","modified_gmt":"2026-06-19T19:04:09","slug":"ziegenmilch-ein-drittel-weniger-neurodermitis-bei-saeuglingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/226934\/","title":{"rendered":"Ziegenmilch: Ein Drittel weniger Neurodermitis bei S\u00e4uglingen"},"content":{"rendered":"<p>Das ist das Ergebnis der internationalen GIraFFE-Studie, an der \u00fcber 2.100 S\u00e4uglinge aus Spanien und Polen teilnahmen.<\/p>\n<p>Die doppelblinde, randomisierte Untersuchung verglich Ziegenvollmilch-Pr\u00e4parate mit Standard-Kuhmilchnahrung. Besonders deutlich fiel der Effekt bei Kindern mit famili\u00e4rer Vorbelastung aus: In dieser Hochrisikogruppe sank das Risiko f\u00fcr eine \u00e4rztlich diagnostizierte atopische Dermatitis um 64 Prozent.<\/p>\n<p>Konkret entwickelten 48 von 100 Kindern in der Kuhmilchgruppe ein Ekzem, in der Ziegengruppe waren es nur 18 von 100. Trotz dieser Zahlen warnt Kirsten Beyer von der Berliner Charit\u00e9 vor einer generellen Empfehlung f\u00fcr Ziegenmilch. Die Studie, begleitet von Prof. Berthold Koletzko (LMU Klinikum M\u00fcnchen), beobachtet die Kinder bis zum f\u00fcnften Lebensjahr weiter.<\/p>\n<p>Anzeige: Die GIraFFE-Studie zeigt: Ziegenmilch senkt das Neurodermitis-Risiko um ein Drittel \u2013 bei famili\u00e4rer Vorbelastung sogar um 64 Prozent. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Report, wie Sie die richtige Babynahrung ausw\u00e4hlen und R\u00fcckrufe sicher vermeiden. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/ziegenmilch-senkt-neurodermitis-risiko-um-ein-drittel-6457?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_982101:Topic_nutrition_diet:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=6457\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt Report anfordern<\/a><\/p>\n<p>Was Babys essen, pr\u00e4gt den IQ<\/p>\n<p>Die Ern\u00e4hrung in den ersten Lebensjahren beeinflusst mehr als nur die Haut. Eine Analyse von 73 Studien in der Fachzeitschrift Advances in Nutrition zeigt: Die Lebensmittelwahl in den ersten zwei bis drei Jahren h\u00e4ngt mit der sp\u00e4teren Intelligenz zusammen.<\/p>\n<p>Obst, Gem\u00fcse, Milchprodukte und Vollkornprodukte wurden mit einer h\u00f6heren verbalen Intelligenz assoziiert. Hochverarbeitete und zuckerreiche Lebensmittel dagegen mit niedrigeren IQ-Werten.<\/p>\n<p>Eine niederl\u00e4ndische Langzeitstudie mit 1.900 Kindern untermauert das: Ung\u00fcnstige Ern\u00e4hrung im S\u00e4uglingsalter f\u00fchrte zu weniger wei\u00dfer Hirnsubstanz mit zehn Jahren und schw\u00e4cheren kognitiven Leistungen mit 13 Jahren.<\/p>\n<p>Zuckerverzicht in den ersten 1.000 Tagen sch\u00fctzt das Herz<\/p>\n<p>Eine internationale Studie mit \u00fcber 63.000 Teilnehmern zeigt: Wer in den ersten 1.000 Lebenstagen wenig Zucker zu sich nimmt, senkt sp\u00e4ter das Risiko f\u00fcr Herzinsuffizienz, Schlaganf\u00e4lle und kardiovaskul\u00e4re Sterblichkeit. Der Schutzeffekt l\u00e4uft ma\u00dfgeblich \u00fcber die Vermeidung von Diabetes und Bluthochdruck.<\/p>\n<p>Neue Empfehlungen: Eier und Erdnussbutter ab sechs Monaten<\/p>\n<p>Eine australische Studie des University of Queensland Child Health Research Centre r\u00e4t zur fr\u00fchen Einf\u00fchrung potenzieller Allergene. Eier und Erdnussbutter sollten bereits ab sechs Monaten auf dem Speiseplan stehen.<\/p>\n<p>Laut Dr. Laura Romano (Cook Children&#8217;s Hospital) reduziert das die Wahrscheinlichkeit einer Eiallergie signifikant \u2013 von 37 auf 20 Prozent. Auf dem EAACI-Jahreskongress 2026 in Istanbul diskutierten \u00fcber 7.000 Experten das Ziel einer Zukunft ohne Allergien und Asthma.<\/p>\n<p>R\u00fcckrufe und Sicherheitswarnungen ersch\u00fcttern den Markt<\/p>\n<p>Trotz der Forschungserfolge bleiben Sicherheitsfragen kritisch. Im Juni 2026 wurde Babynahrung der Marke HiPP in \u00d6sterreich, der Slowakei und Tschechien zur\u00fcckgerufen. Grund: eine Kontamination mit Rattengift (Bromadiolon). Die Beh\u00f6rden vermuten eine gezielte Manipulation nach Verlassen des Werks.<\/p>\n<p>Anzeige: R\u00fcckrufe und Schadstoffe verunsichern Eltern \u2013 doch die richtige Ern\u00e4hrung kann Ihr Baby sch\u00fctzen. Unser Report liefert eine praktische Checkliste f\u00fcr sichere S\u00e4uglingsnahrung und zeigt, wie Ziegenmilch das Allergierisiko senkt. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/ziegenmilch-senkt-neurodermitis-risiko-um-ein-drittel-6457?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_982101:Topic_nutrition_diet:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=6457\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Checkliste jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Zudem gerieten die Milchwerke Mittelelbe GmbH in die Schlagzeilen. Das deutsche Unternehmen produzierte f\u00fcr die US-Marke Nara Organics, deren S\u00e4uglingsnahrung mit einem Botulismus-Ausbruch in Verbindung steht. Drei S\u00e4uglinge erkrankten im Fr\u00fchjahr 2026 in Kalifornien, Pennsylvania und Washington. Ein umfassender R\u00fcckruf f\u00fcr Produkte aus dem Verkaufszeitraum Juli 2025 bis Juni 2026 wurde eingeleitet.<\/p>\n<p>Schadstoffe in der Muttermilch<\/p>\n<p>Forscher der Universit\u00e4t Parma wiesen auf dem ENDO-Kongress 2026 in Chicago auf ein weiteres Problem hin: In mehr als der H\u00e4lfte der untersuchten Proben von Muttermilch und neonatalem Urin fanden sie Bisphenol A (BPA). Der endokrine Disruptor wird mit St\u00f6rungen der neurologischen Entwicklung und der Pubert\u00e4t assoziiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das ist das Ergebnis der internationalen GIraFFE-Studie, an der \u00fcber 2.100 S\u00e4uglinge aus Spanien und Polen teilnahmen. 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