{"id":227341,"date":"2026-06-20T00:43:15","date_gmt":"2026-06-20T00:43:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/227341\/"},"modified":"2026-06-20T00:43:15","modified_gmt":"2026-06-20T00:43:15","slug":"greenpeace-analyse-grosse-hitzebelastung-in-27-von-80-untersuchten-staedten-gruenanteil-entscheidend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/227341\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Analyse: Gro\u00dfe Hitzebelastung in 27 von 80 untersuchten St\u00e4dten, Gr\u00fcnanteil entscheidend"},"content":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich der akuten Hitzewelle hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace die Hitzebelastung in \u00d6sterreichs St\u00e4dten im Hinblick auf deren Gr\u00fcnfl\u00e4chenanteil untersucht. Die Analyse der 80 bev\u00f6lkerungsreichsten St\u00e4dte des Landes zeigt: Sechs St\u00e4dte litten 2025 unter sehr gro\u00dfer Hitzebelastung, weitere 21 unter gro\u00dfer Belastung. Einige untersuchte Stadtzentren sind durch viel Gr\u00fcn schon gut gegen innerst\u00e4dtische Hitze ger\u00fcstet, andere m\u00fcssen dringend gr\u00fcner werden. Greenpeace nimmt das zum Anlass, die St\u00e4dte in die Pflicht zu nehmen: Mit der \u201eNaturStadt-Garantie\u201c k\u00f6nnen St\u00e4dte ihren Bewohner:innen verbindlich zusichern, den Gr\u00fcnfl\u00e4chenanteil zu erh\u00f6hen und die urbane Hitze effektiv zu bek\u00e4mpfen. <\/p>\n<p>Melanie Ebner, Expertin f\u00fcr Boden- und Naturschutz bei Greenpeace \u00d6sterreich: \u201cB\u00e4ume und Gr\u00fcnfl\u00e4chen sind das beste Mittel gegen Hitze, denn sie k\u00fchlen ihre Umgebung sp\u00fcrbar. Gerade in der akuten Hitzewelle merkt man schnell, wo schattenspendende B\u00e4ume und k\u00fchlende Gr\u00fcnfl\u00e4chen fehlen. Unsere Analyse zeigt: In zahlreichen St\u00e4dten in \u00d6sterreich wird es oft unertr\u00e4glich hei\u00df. Beton und Asphalt verst\u00e4rken diesen Effekt. B\u00e4ume, Hecken und Bl\u00fchfl\u00e4chen k\u00f6nnen hier Abk\u00fchlung bringen.\u201d<\/p>\n<p>Der aktuelle Hitze-Check baut auf einer gro\u00df angelegten Satellitendaten-Analyse (<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/act.gp\/4w06pOg\"><\/a><a href=\"https:\/\/act.gp\/4w06pOg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/act.gp\/4w06pOg<\/a>) auf, bei der Greenpeace die Gr\u00fcnfl\u00e4chen der 80 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte ab 10.000 Einwohner:innen unter die Lupe genommen hat. Die Zusammenf\u00fchrung dieser Daten mit der Anzahl der Hitzetage im Vorjahr verdeutlicht nun, wo der Bedarf f\u00fcr Begr\u00fcnung am akutesten ist.<\/p>\n<p>Besonders viele Hitzetage hatten im Vorjahr St\u00e4dte im S\u00fcden und Osten \u00d6sterreichs. Mit einer sehr hohen Belastung durch zahlreiche Hitzetage mit 30\u00b0C und mehr im Vorjahr stechen Wolfsberg, St. Veit, V\u00f6lkermarkt, Wien, Eisenstadt und Leibnitz hervor. W\u00e4hrend der Stadtkern von Leibnitz zumindest einen moderaten Gr\u00fcnanteil von rund 36.8 Prozent aufweist, ist die Lage vor allem in Wolfsberg sehr kritisch: Hier trifft die h\u00f6chste Hitzebelastung (40 Hitzetage) auf den mit Abstand geringsten Gr\u00fcnanteil im Stadtzentrum (17.5 Prozent). In allen sechs St\u00e4dten besteht dringender Handlungsbedarf. <\/p>\n<p>Darauf folgend verzeichnen Innsbruck, Feldkirchen, Villach und Seiersberg-Pirka 2025 eine hohe Hitzebelastung. Innsbruck hatte 2025 32 Hitzetage mit Temperaturen von zumindest 30\u00b0C. Die 25 Prozent Gr\u00fcnfl\u00e4chenanteil im Zentrum bringt kaum ausreichende Abk\u00fchlung. Klosterneuburg (29 Hitzetage) und Gro\u00df-Enzersdorf (31 Hitzetage), erlebten 2025 zwar ebenso eine vergleichsweise hohe Anzahl an Hitzetagen, dort verschafft  jedoch ein Gr\u00fcnanteil von \u00fcber 45 Prozent im Stadtkern zum Teil bereits K\u00fchlung. <\/p>\n<p>Zu den St\u00e4dten, die im Vorjahr eine vergleichsweise moderate Anzahl an Hitzetagen verzeichneten, z\u00e4hlen Krems an der Donau mit 28 Hitzetagen, gefolgt von Tulln, Stockerau und Strasshof an der Nordbahn mit je 27 Tagen \u00fcber 30\u00b0C. W\u00e4hrend die Stadtzentren von Lustenau, Bad V\u00f6slau und Ebreichsdorf bei mittlerer Hitzebelastung bereits einen Gr\u00fcnanteil von \u00fcber 45 Prozent erreichen, besteht in W\u00f6rgl, Lienz und V\u00f6cklabruck noch deutlicher Begr\u00fcnungsbedarf, um die Menschen im Stadtzentrum vor der Sommerhitze zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>\u201cDer beste Zeitpunkt, um \u00f6sterreichs St\u00e4dte langfristig gegen Hitzewellen zu wappnen, ist jetzt. Denn je schneller schattenspendende B\u00e4ume und k\u00fchlende Gr\u00fcnfl\u00e4chen die Chance haben zu wachsen, desto besser k\u00f6nnen sie den betroffenen Menschen erholsame Abk\u00fchlung bringen. Einige St\u00e4dte in \u00d6sterreich sind schon jetzt NaturStadt-Pioniere und schaffen mit viel Gr\u00fcnraum im Stadtzentrum sp\u00fcrbare Erleichterung. Wir laden nun alle St\u00e4dte ein, sich zu weniger Beton und mehr Natur zu bekennen und ihren B\u00fcrger:innen eine NaturStadt-Garantie zu geben\u201d , so Ebner abschlie\u00dfend. <\/p>\n<p>Hier finden Sie die \u00dcbersichtstabelle der Hitzetage und Gr\u00fcnfl\u00e4chen: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/act.gp\/Hitze-Gr%C3%BCnfl%C3%A4chen\"><\/a><a href=\"https:\/\/act.gp\/Hitze-Gr\u00fcnfl\u00e4chen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/act.gp\/Hitze-Gr\u00fcnfl\u00e4chen<\/a><\/p>\n<p>Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie hier: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/act.gp\/44l4QOM\"><\/a><a href=\"https:\/\/act.gp\/44l4QOM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">https:\/\/act.gp\/44l4QOM<\/a><br \/>Unter Angabe der Credits stehen die Fotos kostenfrei zur redaktionellen Nutzung zur Verf\u00fcgung. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Anl\u00e4sslich der akuten Hitzewelle hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace die Hitzebelastung in \u00d6sterreichs St\u00e4dten im Hinblick auf deren Gr\u00fcnfl\u00e4chenanteil&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":168495,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[1555,26393,26395,46,42,18304,22414,44,26394,23180,43,45,33745],"class_list":["post-227341","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-umwelt","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-greenpeace","tag-hitze","tag-oesterreich","tag-ots","tag-renaturierung","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-staedte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116779666898377650","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227341","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=227341"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227341\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/168495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=227341"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=227341"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=227341"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}