{"id":227392,"date":"2026-06-20T01:43:14","date_gmt":"2026-06-20T01:43:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/227392\/"},"modified":"2026-06-20T01:43:14","modified_gmt":"2026-06-20T01:43:14","slug":"venedig-erwaegt-eintrittsgebuehr-von-bis-zu-50-euro-fuer-tagestouristen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/227392\/","title":{"rendered":"Venedig erw\u00e4gt Eintrittsgeb\u00fchr von bis zu 50 Euro f\u00fcr Tagestouristen"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Ma\u00dfnahme ist Teil seines Wahlprogramms und soll nach seinen Angaben sowohl zur Steuerung der Besucherstr\u00f6me als auch zur Finanzierung der durch den Tagestourismus entstehenden Kosten dienen. Nach den Pl\u00e4nen der Stadtverwaltung sollen Besucher bei fr\u00fchzeitiger Reservierung k\u00fcnftig rund 30 Euro zahlen, kurzfristige Buchungen k\u00f6nnten bis zu 50 Euro kosten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">B\u00fcrgermeister Simone Venturini will dazu in den kommenden Wochen Gespr\u00e4che mit den zust\u00e4ndigen Ministerien in Rom f\u00fchren, wie Medien am Freitag berichteten. Die derzeitige Regelung wurde gesetzlich 2019 geschaffen und 2024 erstmals umgesetzt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Einnahmen aus der Abgabe beliefen sich 2024 auf rund zwei Millionen Euro und stiegen 2025 auf etwa 5,5 Millionen Euro. Eine deutliche Erh\u00f6hung k\u00f6nnte die Einnahmen der Stadt erheblich steigern. Diskutiert wird zudem, Ausnahmen f\u00fcr nicht in Venedig wohnende B\u00fcrger der Region Venetien abzuschaffen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt der Vorsto\u00df von Teilen der Wirtschaftsverb\u00e4nde, die sogar eine ganzj\u00e4hrige Einhebung der Abgabe fordern. Die Opposition lehnt die Pl\u00e4ne dagegen ab. Der Senator Andrea Martella von der Demokratischen Partei (PD) sprach sich f\u00fcr die Abschaffung der Geb\u00fchr aus und forderte stattdessen eine bessere Steuerung der Touristenstr\u00f6me.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Scharfe Kritik kommt auch vom fr\u00fcheren B\u00fcrgermeister Massimo Cacciari. Eine Eintrittsgeb\u00fchr f\u00fcr eine Stadt sei \u201ebarbarisch\u201c, \u201eunzivilisiert\u201c und aus seiner Sicht verfassungswidrig, sagte er. \u201eNiemand soll f\u00fcr den Zugang zu einer Stadt wie zu einem Museum bezahlen m\u00fcssen\u201c, kritisierte Cacciari. Auch der Verfassungsrechtler Ludovico Mazzarolli \u00e4u\u00dferte Zweifel. W\u00e4hrend ein Betrag von zehn Euro noch als Zugangsabgabe vertretbar sein k\u00f6nne, werfe eine Geb\u00fchr von 50 Euro verfassungsrechtliche Fragen auf. Eine so hohe Summe k\u00f6nne die in Artikel 16 der italienischen Verfassung garantierte Freiz\u00fcgigkeit einschr\u00e4nken. (APA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Ma\u00dfnahme ist Teil seines Wahlprogramms und soll nach seinen Angaben sowohl zur Steuerung der Besucherstr\u00f6me als auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":227393,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[64543,40,41,3369,39,64542,64544,8421,66,65,64],"class_list":["post-227392","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-eintrittsgebuehr","tag-nachrichten","tag-news","tag-reise","tag-schlagzeilen","tag-simone-venturini","tag-tagestourismus","tag-venedig","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116779902717487157","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=227392"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/227392\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/227393"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=227392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=227392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=227392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}