{"id":230002,"date":"2026-06-21T16:35:18","date_gmt":"2026-06-21T16:35:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/230002\/"},"modified":"2026-06-21T16:35:18","modified_gmt":"2026-06-21T16:35:18","slug":"zehn-jahre-nach-dem-brexit-ist-ein-wiedereintritt-der-briten-in-die-eu-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/230002\/","title":{"rendered":"Zehn Jahre nach dem Brexit: Ist ein Wiedereintritt der Briten in die EU m\u00f6glich?"},"content":{"rendered":"<p>Zehn Jahre nach dem BrexitIst ein Wiedereintritt der Briten in die EU m\u00f6glich?<\/p>\n<p>20.06.2026, 18:26 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:00 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Die-Sterne-einer-EU-Fahne-scheinen-durch-einen-Union-Jack-die-Flagge-des-Vereinigten-Koenigreichs-Si.webp\" alt=\"Die-Sterne-einer-EU-Fahne-scheinen-durch-einen-Union-Jack-die-Flagge-des-Vereinigten-Koenigreichs-Sieben-Jahre-nach-dem-Brexit-Referendum-wuerde-eine-Mehrheit-der-Briten-gerne-wieder-zurueck-in-die-EU-Im-Durchschnitt-aktueller-Umfragen-sprachen-sich-59-Prozent-der-Menschen-in-Grossbritannien-fuer-einen-Wiedereintritt-aus\"\/>Die Sterne einer EU-Fahne scheinen durch einen Union Jack. (Foto: picture alliance\/dpa\/PA Wire)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Viele Briten bereuen ihre Wahl zum Austritt aus der Europ\u00e4ischen Union vor zehn Jahren. Die Mehrheit der Politiker des Landes jedoch h\u00e4lt nichts von einer R\u00fcckkehr des Landes in die EU. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Brejoin&#8220;, &#8222;Breturn&#8220; oder &#8222;Bre-entry&#8220;? Zehn Jahre nach dem verh\u00e4ngnisvollen Brexit-Votum der Briten f\u00fcr einen EU-Austritt wird diesseits und jenseits des \u00c4rmelkanals \u00fcber einen Wiedereintritt nachgedacht &#8211; wie auch immer der dann hei\u00dfen k\u00f6nnte. Umfragen zufolge bereut eine klare Mehrheit der Briten den Austritt aus der EU mittlerweile. Die Entscheidung vom 23. Juni 2016 r\u00fcckg\u00e4ngig machen wollen die meisten Politiker in London aber nicht &#8211; zu turbulent war schon der Austritt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">So will Labour-Premierminister Keir Starmer, der 2016 die &#8222;Remain&#8220;-Kampagne f\u00fcr einen Verbleib in der Europ\u00e4ischen Union unterst\u00fctzt hatte, zwar enger mit Br\u00fcssel zusammenarbeiten &#8211; eine R\u00fcckkehr in den Binnenmarkt oder eine Vollmitgliedschaft strebt er erkl\u00e4rterma\u00dfen aber nicht an. Sein innerparteilicher Konkurrent Andy Burnham dagegen, der Starmer bald in der Downing Street abl\u00f6sen k\u00f6nnte, kann sich einen Neu-Beitritt durchaus vorstellen.<\/p>\n<p>EU gibt klare Signale<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Doch w\u00fcrde die EU Gro\u00dfbritannien \u00fcberhaupt wieder aufnehmen? Und wie schwierig w\u00e4re ein Wiedereintritt? Eine Umfrage unter Br\u00fcsseler Diplomaten ergab Folgendes: Alle standen der M\u00f6glichkeit eines britischen Wiedereintritts grunds\u00e4tzlich positiv gegen\u00fcber. Schlie\u00dflich verf\u00fcgt Gro\u00dfbritannien \u00fcber eine starke Wirtschaft, eigene Atomwaffen und einen Sitz im UN-Sicherheitsrat.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dennoch m\u00fcssten die Briten bereit sein, auch die &#8222;mit einer Mitgliedschaft einhergehenden Kosten zu tragen&#8220;, sagte ein Diplomat, der namentlich nicht genannt werden wollte. London habe immer eine Extrawurst verlangt, das sei nun weggefallen: &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt nicht mehr st\u00e4ndig Ausnahmeregelungen finden&#8220;, sagte er. Ein Wiedereintritt mit dem fr\u00fcheren Briten-Rabatt, durch den London einen Teil seiner gezahlten EU-Beitr\u00e4ge zur\u00fcckerhielt &#8211; das ist f\u00fcr viele undenkbar.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Andererseits werde Gro\u00dfbritannien bis heute von EU-L\u00e4ndern schmerzlich vermisst, die wie London wirtschaftsliberal und transatlantisch orientiert sind, sagt Sebastien Maillard von der britischen Denkfabrik Chatham House. Ihre Regierungen m\u00fcssen nun ohne Gegengewicht zu Frankreich auskommen, das zum Beispiel eine gemeinsame Schuldenaufnahme durchgesetzt hat. Mit London w\u00e4re das wohl nur schwer denkbar gewesen.<\/p>\n<p>Verschiedene Ziele treffen aufeinander<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wiedereintritts-Verhandlungen w\u00fcrden \u00e4u\u00dferst schwierig werden, schlie\u00dflich verlaufen schon die Gespr\u00e4che \u00fcber eine Abmilderung der Brexit-Folgen z\u00e4h. So sind Beratungen \u00fcber eine Beteiligung an einem EU-Verteidigungsprogramm an h\u00f6heren Kosten f\u00fcr London gescheitert. Ein britischer Vorschlag f\u00fcr eine R\u00fcckkehr in den Binnenmarkt ohne freien Kapital- und Personenverkehr ist wiederum in Br\u00fcssel auf Ablehnung gesto\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Immerhin habe der Brexit den verbliebenen EU-Mitgliedern gezeigt, dass ein Austritt eine schlechte Idee sei, f\u00fchrt ein anderer Br\u00fcsseler Beamter ins Feld. Heute gebe es nur noch wenige Rechtspopulisten, die mit einem Austritt aus der EU werben. &#8222;Es geht nicht mehr um die Frage, ob wir innerhalb oder au\u00dferhalb der EU sein wollen, sondern darum, in welcher EU wir leben wollen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">London und Br\u00fcssel hoffen nun zun\u00e4chst, auf einem im Juli geplanten Gipfel mehrere Abkommen schlie\u00dfen zu k\u00f6nnen &#8211; zu Standards f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Tierschutz sowie zum Emissionshandel. Das ist zwar kein Wiedereintritt &#8211; vorerst m\u00fcssen aber wohl kleine Schritte gen\u00fcgen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Umberto Bacchi, AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zehn Jahre nach dem BrexitIst ein Wiedereintritt der Briten in die EU m\u00f6glich? 20.06.2026, 18:26 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:00&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":230003,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[7394,76,1415,40,41,269,39,66,65,64],"class_list":["post-230002","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-brexit","tag-eu","tag-grossbritannien","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116789073046476582","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230002","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=230002"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230002\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/230003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=230002"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=230002"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=230002"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}