{"id":230594,"date":"2026-06-22T01:44:11","date_gmt":"2026-06-22T01:44:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/230594\/"},"modified":"2026-06-22T01:44:11","modified_gmt":"2026-06-22T01:44:11","slug":"30-fakten-zu-30-jahren-quake","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/230594\/","title":{"rendered":"30 Fakten zu 30 Jahren Quake"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/background\/30-Facts-About-30-Years-of-Quake-11339666.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Was wurde nicht alles schon \u00fcber \u201eQuake\u201c geschrieben \u2013 das Actionspiel, das die ersten bezahlbaren PC-Grafikkarten mit 3D-Beschleunigung so richtig ausreizen konnte. Das Gewaltorgien mit Monstern in einer Horror-Atmosph\u00e4re zu einem grob \u00fcberzeichneten Spa\u00df machte. Und \u2013 nat\u00fcrlich \u2013 in Deutschland auf dem Index landete. Wir baten unseren Autor Ren\u00e9 Meyer zum Jubil\u00e4um des Spiels auch ein paar weniger bekannte Fakten zu Quake auszugraben:<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Quake ist nicht das erste 3D-Spiel. Titel wie \u201eAlone in the Dark\u201c und \u201eDescent\u201c setzen einzelne Aspekte wie 3D-Figuren oder eine 3D-Welt bereits fr\u00fcher um. Quake vereint jedoch erstmals eine vollst\u00e4ndig polygonale Spielewelt mit schnellem Gameplay, Online-Multiplayer und einer leistungsf\u00e4higen Engine. Es markiert den \u00dcbergang in die moderne 3D-\u00c4ra und wird zum Vorbild f\u00fcr eine ganze Generation von Ego-Shootern. Viele Konzepte, die sp\u00e4ter selbstverst\u00e4ndlich sind, erhalten mit Quake ihren entscheidenden Schub: Maussteuerung, Online-Spiele, E-Sport, Modding, Machinima, Speedruns \u2026Der Vorbote am 24. Februar 1996 ist der \u201eQuake Deathmatch TEST\u201c, eine fr\u00fche Fassung mit drei Deathmach-Levels. Die Shareware-Version 0.92 wird am 21. Juni fertiggestellt und am 22. Juni \u00fcber Mailboxen und FTP-Server ver\u00f6ffentlicht. Dieses Datum gilt gemeinhin als Erscheinungstermin von Quake; auch wenn die Demo nur eine der vier Episoden enth\u00e4lt.Um den Publisher GT Interactive und den Handel zu umgehen, ver\u00f6ffentlicht id Software in den USA eine spezielle Shareware-Fassung f\u00fcr 9,95 Dollar auf CD. Sie l\u00e4sst sich gegen 49,95 Dollar telefonisch zu einer Vollversion umwandeln: Man gibt einen individuell generierten Code durch und erh\u00e4lt das Gegenst\u00fcck, um alle Episoden freizuschalten. Mit einer ebenfalls \u00fcber Mailboxen verbreiteten Crack-Software l\u00e4sst sich allerdings das Bezahlen ersparen. Als das id Software mitbekommt, sind bereits 150.000 CDs produziert.<\/p>\n<p>    Bild 1 von 19<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/bilderstrecke\/5104154.html?back=11339633\" title=\"Bilderstrecke: 30 Jahre Quake \u2013\u00a0eine kurze Reise durch den Shooter-Klassiker (19 Bilder)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/01_Start_-_QUAKE00-7bcce6ad68dd9f7b.tif\"\/><\/a><\/p>\n<p>    Die Start-Karte mit der ersten Aufgabe: der Auswahl des Schwierigkeitsgrads. Dieser erste Raum zeigt bereits viele technische Raffinessen. Selbst kleinste Objekte sind 3D; umherfliegende Feuerb\u00e4lle erzeugen dynamisches Licht. Der Himmel besteht aus zwei \u00fcbereinandergelegten animierte Texturen. T\u00fcckische Lava vor Stufe Schwer: Wer hineinf\u00e4llt, stirbt augenblicklich. (Bild: <\/p>\n<p>Screenshot Quake\/Ren\u00e9 Meyer<\/p>\n<p>)<\/p>\n<p>Zur Zeit von Quake und davor ist der seltsame Begriff \u201eEgo-Shooter\u201c noch nicht gesetzt. Die Zeitschriften PC Player, PC Games und Power Play testen in ihrer Ausgabe 9\/1996 ein \u201e3D-Actionspiel\u201c. GameStar kommt erst ein Jahr sp\u00e4ter auf den Markt. PC Joker verzichtet auf einen Test: Ein Jahr zuvor wird eine Gesamtausgabe des Magazins und seiner Schwestern Amiga Joker und Multimedia Joker beschlagnahmt, wegen Inseraten zu indizierten (und beschlagnahmten) Spielen. Ego-Shooter ist ein nur im Deutschen gebr\u00e4uchlicher Begriff. Im Englischen sagt man \u201eFirst Person Shooter\u201c oder FPS. In Frankreich spielt man ein \u201eJeu de tir \u00e0 la premi\u00e8re personne\u201c.Auch in deutschsprachigen Magazinen verwirren ironische Anzeigen f\u00fcr das Spiel. Sie zeigen auf einer Doppelseite eine harmonische Familie in wei\u00dfen Strickpullovern mit Quake-Logo, die l\u00e4chelnd auf den Bildschirm schaut: \u201eDas spannende Gesellschaftsspiel f\u00fcr die ganze Familie\u201c. Viele glauben, der Vater w\u00e4re der Schauspieler Bryan Cranston (\u201eMalcolm mittendrin\u201c, \u201eBreaking Bad\u201c), aber bewiesen ist es nicht. In \u00e4hnlich absurder Gestaltung gibt es weitere Inserate.Das hilft nichts: Wie viele Ego-Shooter aus jener Zeit wird Quake in Deutschland indiziert; in diesem Fall nur wenige Wochen nach dem Erscheinen: die Shareware-Version am 28. August, die Vollversion am 19. September 1996.Der Schwierigkeitsgrad und die vier Episoden werden nicht \u00fcber Men\u00fcs ausgew\u00e4hlt, sondern sind elegant in den Spielanfang eingebettet. Zun\u00e4chst w\u00e4hlt man das Tor f\u00fcr die Schwierigkeitsstufe, anschlie\u00dfend den Teleporter f\u00fcr die Episode. Der Zugang zum h\u00e4rtesten Modus \u201eNightmare\u201c ist wie ein Secret versteckt.An den vier Episoden arbeiten vier Designer, deren jeweilige Handschrift erkennbar ist. Tim Willits gestaltet die zug\u00e4ngliche Episode 1 im Mittelalter-Stil; ein Motto, das John Romero in Episode 2 ebenfalls aufgreift; mit majest\u00e4tischen Bauten. Episode 3 steht im Zeichen der gotischen \u00c4sthetik von American McGee, und Episode 4 wird von den albtraumhaften Visionen Sandy Petersens bestimmt, des Sch\u00f6pfers des Pen&amp;Paper-Rollenspiels \u201eCall of Cthulhu\u201c. Da Romero kein Design-Dokument vorgibt, wirkt die Welt von Quake zwar nicht aus einem Guss, gewinnt dadurch jedoch an Vielfalt.Die d\u00fcstere Industrial-Musik stammt von Nine Inch Nails um Frontmann Trent Reznor. Die Bandmitglieder sind begeisterte Fans von \u201eWolfenstein 3D\u201c und \u201eDoom\u201c und haben sogar zwei PCs im Tourbus installiert, um Deathmatches auszutragen. Umgekehrt z\u00e4hlt auch id Software zu den Bewunderern von Nine Inch Nails. So f\u00fchrt ein gemeinsames Abendessen schlie\u00dflich zu einer Zusammenarbeit: NiN komponieren nicht nur den Soundtrack, sondern gestalten auch Klangeffekte. Als W\u00fcrdigung der Band integriert id Software ein Nagelgewehr, dessen Munitionskisten mit dem NiN-Logo versehen sind. Bis heute ist Quake der einzige vollst\u00e4ndige Spiele-Soundtrack geblieben, den Trent Reznor verantwortet hat \u2013 vom sp\u00e4teren Leitthema f\u00fcr \u201eCall of Duty: Black Ops II\u201c einmal abgesehen.Die Musik liegt ausschlie\u00dflich als Audio-Tracks auf der CD-ROM vor; ohne eingelegte CD bleibt das Spiel stumm. Erst 2020 erscheint der Soundtrack unabh\u00e4ngig vom Spiel auf einer Doppel-LP. Deren vierte Seite enth\u00e4lt keine Tonrille, sondern einen einge\u00e4tzten Quellcode. Mit dieser Ver\u00f6ffentlichung werden erstmals die Titel der zehn Musikst\u00fccke genannt.Quake gilt als erstes Spiel mit einer Konsole zum Eingeben von Befehlen. Sie wird mit der Tilde-Taste ge\u00f6ffnet; auf deutschen Tastaturen mit [^]. \u00dcber die Konsole lassen sich zahlreiche Optionen einstellen und auch Cheats eingeben. Befehlsfolgen, die sogar einfache Scripte erlauben, lassen sich in einer Datei abspeichern. Sie wird als AUTOEXEC.CFG beim Spielstart ausgef\u00fchrt oder in der Konsole mit dem EXEC-Befehl aufgerufen.<br \/>\nW\u00e4hrend Spiele bisher meist entweder mit der Tastatur (Jump\u2019n\u2019Runs, Rennspiele) oder mit der Maus (Strategie- und Adventurespiele) gesteuert werden, etabliert Quake die Kombination beider Eingabeger\u00e4te \u2013 und pr\u00e4gt damit nicht nur das Genre der Ego-Shooter. Mit der Maus steuert man den Blick in alle Richtungen, w\u00e4hrend die Bewegung gleichzeitig \u00fcber die Tasten erfolgt. Schon bald sch\u00e4tzen die Spieler den Konsolenbefehl +MLOOK, der die freie Sicht dauerhaft aktiviert, ohne dass daf\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Taste gehalten werden muss.Mit dieser Steuerung ver\u00e4ndert sich auch das Zielen. In fr\u00fchen Ego-Shootern wird schlicht die Bildschirmmitte getroffen, ohne sichtbare Zielhilfe. Auch Quake zeigt standardm\u00e4\u00dfig kein Fadenkreuz. Es l\u00e4sst sich aber \u00fcber den Konsolenbefehl CROSSHAIR 1 aktivieren. Zusammen mit der Maussteuerung, die den Blick frei beweglich macht und schnelles Drehen und Zielen erm\u00f6glicht, ergibt sich ein dynamischeres Spiel \u2013 vor allem im Deathmatch. Rasch setzt sich dieses Prinzip als Standard in Ego-Shootern durch.F\u00fcr Quake erscheinen zwei offizielle Erweiterungen; beide fast zeitgleich im M\u00e4rz 1997. \u201eScourge of Armagon\u201c, das erste Projekt von Hipnotic Software (die sich sp\u00e4ter Ritual Entertainment nennen). Und \u201eDissolution of Eternity\u201c stammt von Rogue Entertainment. Daneben gibt es zahlreiche inoffizielle Erweiterungen und Levelpacks, teilweise auf CD mit Karton, etwa \u201eShrak\u201c oder \u201eMalice\u201c. Und viele, viele Einzellevels.F\u00fcr den Deutschen Matthias Worch f\u00fchrt seine Modding-Liebe zu einem Traumjob. Seine Einzelspiel-Kampagne \u201eBeyond Belief\u201c erweist sich als Visitenkarte zu einem Umzug in die USA und zu einem Job bei Ritual Entertainment. Dort kann er zun\u00e4chst an \u201eSiN\u201c mitzuarbeiten. Weitere Stationen sind Legend Entertainment und Epic Games.Quake macht Speedruns popul\u00e4r \u2013 das m\u00f6glichst schnelle Durchspielen eines Spiels. Im Juni 1997, ein Jahr nach der Ver\u00f6ffentlichung, sorgt das Video \u201eQuake Done Quick\u201c f\u00fcr Aufsehen: Im Nightmare-Modus wird das gesamte Spiel in nur 19:49 Minuten absolviert. Drei Monate sp\u00e4ter unterbietet \u201eQuake Done Quicker\u201c diese Zeit mit 16:35 Minuten. 2011 folgt \u201eQuake Done Quickest\u201c mit 11:29 Minuten. Der aktuelle Rekord liegt bei 10:20 Minuten. Der Rekord auf der leichten Schwierigkeitsstufe f\u00e4llt mit 10:09 Minuten nur geringf\u00fcgig schneller aus \u2013 bei einem Speedrun gibt man sich nicht mit K\u00e4mpfen ab.Quake gilt au\u00dferdem als der Ursprung der Machinima \u2013 von Filmen, die innerhalb eines Computerspiels inszeniert werden. Als erstes Machinima wird die 1996 ver\u00f6ffentlichte, rund 90 Sekunden lange Animation \u201eDiary of a Camper\u201c genannt. Erleichtert wird das Erstellen durch das eingebaute Aufnahme-System, das keine Videos, sondern Positionen und Zust\u00e4nde speichert. Die Engine berechnet die Bilder bei jedem Abspielen neu.Wie in vielen Spielen hat id Software auch in Quake den Dopefish versteckt \u2013 einen gr\u00fcnen Fisch, der erstmals in \u201eCommander Keen 4\u201c auftaucht. In Quake ist er in einem versteckten Unterwasserbereich namens \u201eWell of Wishes\u201c in Level E2M3 zu finden. (Mehr zum Dopefish unter www.dopefish.com.)Mitbewerber 3D Realms setzt in \u201eDuke Nukem 3D\u201c mehrere augenzwinkernde Anspielungen auf id Software und Quake. So wird in Level E3M4 der Town East Tower in Mesquite, Texas \u2013 damaliger Sitz von id Software \u2013 nachgebaut, inklusive des leicht verfremdeten Schriftzugs \u201eEast Town Towers\u201c und eines gelben Schilds mit der Aufschrift \u201eQuake Site\u201c. Als das Geb\u00e4ude durch ein Erdbeben ersch\u00fcttert wird, kommentiert Duke trocken: \u201eI ain\u2019t afraid of no Quake.\u201c Auch in anderen Levels finden sich Querverweise, etwa ein toter \u201eDoom\u201c-Marine in E1M3. Selbst der Dopefish ist als versteckter Auftritt geplant, wird jedoch vor der Ver\u00f6ffentlichung wieder entfernt. \u00dcbrig bleibt lediglich die kryptische Botschaft an einer Wand: \u201eDopefish lives!\u201cQuake tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich zur Entstehung von E-Sport bei und f\u00f6rdert die Bildung von Clans. \u00dcber das Internet k\u00f6nnen Spieler regelm\u00e4\u00dfig gegeneinander antreten, Turniere organisieren und sich in festen Teams zusammenschlie\u00dfen. Dabei entstehen fr\u00fche Online-Communities, die sich nicht nur zum Spielen treffen, sondern auch Strategien austauschen und eigene Wettbewerbe veranstalten.Der bekannteste Spieler der Quake-\u00c4ra ist Dennis \u201eThresh\u201c Fong. Er wird im Guinness-Buch der Rekorde als erster professioneller Videospieler gef\u00fchrt. Im Finale des Turniers \u201eRed Annihilation\u201c \u2013 ausgetragen auf der E3 1997 zum ersten Geburtstag von Quake \u2013 gewinnt er mit 14:1. Als Preisgeld gibt es nicht nur 5000 Dollar: Der eigentliche Hauptgewinn ist der Ferrari 328 GTS von John Carmack.Zum Erfolg von Thresh tr\u00e4gt seine Tastenbelegung bei: Statt der Pfeiltasten nutzt er WASD, wodurch die Maus optimal mit der rechten Hand bedient werden kann. Diese Anordnung entwickelt sich zum Standard.Der Weg bis zur Ver\u00f6ffentlichung von Quake ist lang. Bereits im ersten Teil von \u201eCommander Keen\u201c wird ein Fantasy-Rollenspiel mit dem Titel \u201eThe Fight for Justice\u201c angek\u00fcndigt, dessen Held Quake hei\u00dfen soll. Der Erfolg der Ego-Shooter \u201eCatacomb 3D\u201c, \u201eWolfenstein 3D\u201c und vor allem \u201eDoom\u201c r\u00fcckt diese Idee jedoch in den Hintergrund. Nach \u201eDoom II\u201c wird das Projekt in Angriff genommen. Die Entwicklung der 3D-Engine durch John Carmack zieht sich allerdings hin, w\u00e4hrend John Romero keine detaillierten Design-Vorgaben f\u00fcr die Umsetzung liefert. Am Ende wird die urspr\u00fcngliche Fantasy-Idee verworfen \u2013 stattdessen entsteht ein klassischer Shooter in der Tradition von \u201eDoom\u201c.Quake wird noch f\u00fcr DOS entwickelt. John Carmack sch\u00e4tzt den direkten Hardware-Zugriff und die damit bessere Performance. Erst knapp ein Jahr sp\u00e4ter folgen Versionen f\u00fcr Windows und OpenGL.Quake erscheint f\u00fcr viele Systeme, vom Amiga bis zum Nintendo 64 \u2013 aber nicht f\u00fcr die PlayStation. Lobotomy Software portiert zwar die Saturn-Fassung auch auf Sonys Konsole, findet daf\u00fcr jedoch keinen Publisher.Mit dem Spiel entzweien sich die beiden f\u00fchrenden K\u00f6pfe von id Software. Romero ist der Ansicht, Carmack habe den Draht zu Spielen verloren, w\u00e4hrend Carmack glaubt, Romero habe den Bezug zur Programmierung eingeb\u00fc\u00dft. Nach der Ver\u00f6ffentlichung von Quake verl\u00e4sst John Romero id Software und gr\u00fcndet Ion Storm, um \u201eDaikatana\u201c zu entwickeln.Die Geschichte von id Software und die Spannungen im Team sind ausf\u00fchrlich in dem empfehlenswerten englischsprachigen Buch \u201eMasters of Doom\u201c (2003) von David Kushner beschrieben. F\u00fcr die Recherche zieht der Autor eigens nach Dallas; er arbeitet sechs Jahre an dem Werk.<\/p>\n<p>Quake hat gro\u00dfen Einfluss auf viele Bereiche der Spielekultur \u2013 von Online-Gaming, E-Sport und das Entstehen von Clans \u00fcber Modding bis hin zu 3D-Welten und Engine-Entwicklung. Dennoch bleiben die Verkaufszahlen hinter \u201eDoom II\u201c und damit den Erwartungen zur\u00fcck. 1996 verf\u00fcgen nur wenige Spieler \u00fcber einen Internet-Zugang, die hohen Hardware-Anforderungen schr\u00e4nken die Zielgruppe zus\u00e4tzlich ein. Auch die grau-braunen Level und die d\u00fcstere Horror-Atmosph\u00e4re sprechen weniger Spieler an.Zum 25. Jubil\u00e4um erscheint 2021 eine \u00fcberarbeitete Version von Quake; neben dem PC auch f\u00fcr PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch. Sie verbessert Aufl\u00f6sung, Modelle und Beleuchtung und unterst\u00fctzt moderne Bildschirm-Formate. Neben den beiden urspr\u00fcnglichen Erweiterungen sind zwei neue Zus\u00e4tze dabei. Die alte und neue Fassung werden derzeit besonders g\u00fcnstig im Paket f\u00fcr nur 4 Euro bei GOG.com angeboten.Die QuakeCon im August 2026 in Texas steht im Zeichen des 30. Geburtstags von Quake \u2013 und ihres eigenen Jubil\u00e4ums: Die LAN-Party findet erstmals im August 1996 statt. Als G\u00e4ste werden die vier Gr\u00fcnder von id Software erwartet: John Carmack, John Romero, Tom Hall und Adrian Carmack.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/mailto:nie@heise.de\" title=\"Nico Ernst\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nie<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":230595,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[46,42,29233,65310,147,59796,65311,65312,44,61783,97,96,6452,101,98,100,99],"class_list":["post-230594","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-at","tag-austria","tag-doom","tag-egoshooter","tag-entertainment","tag-id-software","tag-john-carmack","tag-john-romero","tag-oesterreich","tag-quake","tag-science","tag-science-technology","tag-spiele","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116791231790166356","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=230594"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/230594\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/230595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=230594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=230594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=230594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}