{"id":232411,"date":"2026-06-22T23:09:12","date_gmt":"2026-06-22T23:09:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/232411\/"},"modified":"2026-06-22T23:09:12","modified_gmt":"2026-06-22T23:09:12","slug":"satellit-erfasst-starke-gps-stoerungen-von-frankreich-bis-pakistan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/232411\/","title":{"rendered":"Satellit erfasst starke GPS-St\u00f6rungen von Frankreich bis Pakistan"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Satellite-detects-strong-GPS-interference-from-France-to-Pakistan-11340242.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>In einem Krieg werden oft die Signale des Satellitennavigationssystems Global Positioning System (GPS) gest\u00f6rt: Aktuell ist das in Osteuropa und im Mittleren Osten der Fall. Das US-Raumfahrtunternehmen Xona Space Systems hat mit einem experimentellen Satelliten die St\u00f6rungen aus dem All erfasst. Das Ausma\u00df sei gr\u00f6\u00dfer als angenommen, sagte einer der Gr\u00fcnder.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.xonaspace.com\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Xona Space Systems<\/a> plant den Aufbau von Pulsar, einer eigenen Konstellation f\u00fcr Satellitennavigation. Allerdings sollen diese Satelliten in einem niedrigeren Orbit um die Erde kreisen als die von GPS und den anderen Satellitennavigationssystemen. Xonas Space Systems hat einen ersten Satelliten, Pulsar-0, ins All geschossen, um seine Technik zu testen. Der Satellit ist zudem mit einem GPS-Empf\u00e4nger ausgestattet, um sicherzustellen, dass Pulsar und GPS k\u00fcnftig zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Mit diesem System hat Xona Space die Signalst\u00e4rke der GPS-Satelliten gemessen. Die St\u00f6rungen, die Pulsar-0 im Nahen Osten und in Europa feststellte, \u00fcbertrafen das erwartete Ausma\u00df deutlich, wie <a href=\"https:\/\/www.space.com\/space-exploration\/satellites\/its-quite-a-bit-more-than-we-expected-satellite-reveals-immense-scale-of-gps-signal-tampering\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">das auf Raumfahrt spezialisierte US-Onlinenachrichtenangebot Space.com berichtet<\/a>.<\/p>\n<p>Aufgrund der H\u00f6he des Satelliten bildeten die Daten die St\u00f6rungen nicht immer genau so ab, wie die Nutzer sie auf der Erde erlebten, sagte Kaz Gunning, einer der Gr\u00fcnder von Xona Space Systems, Space.com. Doch in frequentierten Umlaufbahnen im niedrigen Orbit (Low Earth Orbit, LEO) zeigten St\u00f6rungen in einem Bereich von Frankreich im Westen bis zu den Grenzen Pakistans im Osten. In den am st\u00e4rksten betroffenen Gebieten habe Pulsar-0 teilweise eine Signalst\u00e4rke von nur noch 10 Dezibel gemessen. Normal ist 40 Dezibel.<\/p>\n<p>St\u00f6rungen von Frankreich bis Pakistan<\/p>\n<p>\u201eWenn wir beispielsweise \u00fcber Nordamerika fliegen, sehen wir die ganze Zeit ein hervorragendes Signal\u201c, sagte Gunning. &#8222;Doch sobald wir begannen, Eins\u00e4tze \u00fcber Europa vorzunehmen, stellten wir fest, dass dort etwas nicht stimmt. Wir hatten zwar mit St\u00f6rungen gerechnet, aber das Ausma\u00df war doch deutlich gr\u00f6\u00dfer als erwartet.&#8220; <\/p>\n<p>Grund f\u00fcr das Jamming, also das St\u00f6ren der Signale durch Noise, oder Spoofing, das Aussenden falscher Signale, ist beispielsweise, feindlichen Drohnen den Zielanflug zu erschweren oder die Position von Schiffen, etwa der russischen Schattenflotte zu verschleiern. Betroffen sind dadurch die Schifffahrt und die Luftfahrt, die stark auf GPS und die anderen Systeme wie das europ\u00e4ische Galileo angewiesen sind.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Aber nicht nur diese: Auch Satelliten im LEO navigieren nach GPS, und sie fliegen nicht hoch genug, dass die St\u00f6rsignale sie nicht erreichen. Problematisch sei das beispielsweise f\u00fcr Erdbeobachtungssatelliten, die \u00fcber einer bestimmten Position Bilder aufnehmen sollten, sagte Gunning: \u201eMan kann ohne das GPS-Signal weder die H\u00f6he noch die Position bestimmen. Man kann nicht einmal die Fernsteuerungsantenne am Boden genau anvisieren.\u201c Ein Betrieb der Sateliten sei so praktisch nicht m\u00f6glich. <\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.xonaspace.com\/pulsar\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Pulsar-Konstellation<\/a> soll aus 300 Satelliten bestehen, die in einer H\u00f6he von etwa 500 Kilometern um die Erde kreisen. Ihre Signale sollen 100-mal st\u00e4rker sein als die der GPS-Satelliten und damit weniger anf\u00e4llig gegen Jamming. Die ersten Satelliten will Xona Space Systems noch in diesem Jahr ins All bringen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:wpl@heise.de\" title=\"Werner Pluta\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wpl<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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