{"id":232850,"date":"2026-06-23T05:47:10","date_gmt":"2026-06-23T05:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/232850\/"},"modified":"2026-06-23T05:47:10","modified_gmt":"2026-06-23T05:47:10","slug":"erster-wm-sieg-seit-2014-algerien-dreht-spiel-gegen-jordanien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/232850\/","title":{"rendered":"Erster WM-Sieg seit 2014: Algerien dreht Spiel gegen Jordanien"},"content":{"rendered":"<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/7d48b78e991bd4f6bc72409bb153ad959b4c8c85.jpg\" alt=\"\"\/> <\/p>\n<p>\t\t\t\t\tAlgerien hat seinen ersten WM-Sieg seit zw\u00f6lf Jahren gefeiert und kann weiter von der K.o.-Runde tr\u00e4umen. Die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic setzte sich nach R\u00fcckstand mit 2:1 (0:1) gegen Jordanien durch und sorgte damit nicht nur f\u00fcr das vorzeitige Aus des mutig aufspielenden Turnier-Neulings, sondern bescherte Titelverteidiger Argentinien und Superstar Lionel Messi auch den vorzeitigen Gruppensieg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/21e8d2142ccd3adc927296a0881e9fdbbc6cdce0.jpg\" alt=\"Jordanien und Algerien im Duell der Gruppe J (Foto: AFP\/GETTY IMAGES\/SID\/STU FORSTER)\"\/><\/p>\n<p>Jordanien und Algerien im Duell der Gruppe J<\/p>\n<p>Foto: AFP\/GETTY IMAGES\/SID\/STU FORSTER<\/p>\n<p>Nadhir Benbouali (69.) und Amine Gouiri (82.) trafen in Santa Clara f\u00fcr die Algerier, die zuletzt 2014 gegen S\u00fcdkorea (4:2) auf der gro\u00dfen B\u00fchne hatten jubeln k\u00f6nnen \u2013 damals war erst in einem dramatischen Achtelfinale nach Verl\u00e4ngerung gegen den sp\u00e4teren Weltmeister Deutschland (1:2) Schluss gewesen. Die &#8222;W\u00fcstenf\u00fcchse&#8220;, die erstmals seit dem Turnier in Brasilien wieder bei einer Endrunde dabei sind, treffen nun zum Abschluss in der Gruppe J am Sonntag (4.00 Uhr MESZ) im direkten Duell um den zweiten Platz auf Ralf Rangnicks \u00d6sterreicher.<\/p>\n<p>&#8222;Es war schei\u00dfe, dass wir mit 0:1 in die Halbzeit gegangen sind. Aber wir haben Geduld bewiesen. Die drei Punkte sind das Wichtigste&#8220;, sagte Algeriens Ibrahim Maza, der zum Spieler des Spiels gek\u00fcrt wurde. Der in Berlin geborene Profi von Bayer Leverkusen f\u00fcgte an: &#8222;Wir gehen mit Selbstvertrauen in das n\u00e4chste Spiel und werden noch mehr k\u00e4mpfen als heute.&#8220;<\/p>\n<p>Nizar Al-Rashdan (36.) hatte Jordanien zwischenzeitlich auf den ersten WM-Sieg hoffen lassen. Doch das abschlie\u00dfende Duell mit Messi und Co. ist nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel sportlich bedeutungslos.<\/p>\n<p>Nach ihren jeweiligen Auftaktpleiten standen beide Mannschaften unter Druck. Die Algerier, bei denen in Maza, Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund) und Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt) drei Bundesliga-Profis in der Startelf standen, \u00fcbernahmen nach und nach die Spielkontrolle. Jordanien zeigte sich jedoch wie schon gegen \u00d6sterreich (1:3) bissig in den Zweik\u00e4mpfen und war vor allem \u00fcber Umschaltmomente gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Luca Zidane, der beim 0:3 gegen Argentinien im algerischen Tor keine gute Figur abgegeben hatte, musste gleich zu Beginn mehrmals eingreifen. Die ersten Versuche von Musa Al-Taamari (12.) und Ali Olwan (23.) parierte der Sohn von Zin\u00e9dine Zidane, Weltmeister 1998 mit Frankreich, noch sicher. Doch nach einem fatalen Fehlpass von Ramiz Zerrouki kurz vorm eigenen Strafraum bot sich Jordanien die n\u00e4chste Chance, die Al-Rashdan nach einem Luftloch von Al-Taamari eiskalt nutzte.<\/p>\n<p>Algerien hatte zwar mehr Ballbesitz, fand gegen die kompakte Abwehr der Jordanier aber keine L\u00f6sungen. Auch nach der Pause war das Team um Kapit\u00e4n Riyad Mahrez um den Ausgleich bem\u00fcht, es fehlte jedoch an der n\u00f6tigen Pr\u00e4zision und Durchschlagskraft. Zudem zeigte sich Keeper Yazeed Abuleila unter anderem gegen Maza (54.) hellwach. Immer wieder dr\u00e4ngte Algerien den Gegner tief in die eigene H\u00e4lfte, Benbouali und Gouiri belohnten die Bem\u00fchungen. <\/p>\n<p class=\"text-secondary\">\u00a9 2026 SID<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Algerien hat seinen ersten WM-Sieg seit zw\u00f6lf Jahren gefeiert und kann weiter von der K.o.-Runde tr\u00e4umen. 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