{"id":235915,"date":"2026-06-24T16:09:11","date_gmt":"2026-06-24T16:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/235915\/"},"modified":"2026-06-24T16:09:11","modified_gmt":"2026-06-24T16:09:11","slug":"iqwig-sieht-anhaltspunkt-fuer-zusatznutzen-fuer-colxi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/235915\/","title":{"rendered":"IQWiG sieht Anhaltspunkt f\u00fcr Zusatznutzen f\u00fcr COLXI\u00ae"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" width=\"300\" height=\"157\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Apontis-Pharma.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"\" decoding=\"async\"  \/><\/p>\n<p class=\"postDate\">24.06.2026 16:12<\/p>\n<p class=\"postExcerpt\">Das Institut f\u00fcr Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Rahmen der fr\u00fchen Nutzenbewertung f\u00fcr COLXI\u00ae (Colchicin 0,5 mg, 1 x tgl.), das zur Reduktion des Risikos isch\u00e4mischer kardiovaskul\u00e4rer Ereignisse bei erwachsenen Patient:innen nach Myokardinfarkt zus\u00e4tzlich zur Standardtherapie zugelassen ist, [1] einen Anhaltspunkt f\u00fcr einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen festgestellt. [2] <\/p>\n<p>Mit COLXI\u00ae steht in Deutschland seit M\u00e4rz 2026 eine Sekund\u00e4rprophylaxe nach einem Myokardinfarkt zur Verf\u00fcgung, die erstmals gezielt die kardiovaskul\u00e4re Inflammation adressiert. [1]<\/p>\n<p>Das IQWiG st\u00fctzt seine Bewertung auf die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie COLCOT (Colchicine Cardiovascular Outcomes Trial), in der Colchicin in der Dosierung von 0,5 mg als Dauertherapie einmal t\u00e4glich zus\u00e4tzlich zur leitliniengerechten Standardtherapie untersucht wurde. [3]<\/p>\n<p>Ma\u00dfgeblich f\u00fcr die positive Bewertung durch das IQWiG war die signifikante Reduktion nicht t\u00f6dlicher Schlaganf\u00e4lle bei Patient:innen nach Myokardinfarkt. Nach Einsch\u00e4tzung des IQWiG zeigte sich f\u00fcr den patientenrelevanten Endpunkt \u201enicht-t\u00f6dlicher Schlaganfall\u201c ein statistisch signifikanter Vorteil zugunsten von Colchicin zus\u00e4tzlich zur Standardtherapie. Gleichzeitig ergaben sich keine Hinweise auf einen h\u00f6heren Schaden durch die Behandlung.<\/p>\n<p>\u201eDie Bewertung des IQWiG best\u00e4tigt die klinische Relevanz der antiinflammatorischen Therapie mit Colchicin bei Patient:innen nach Myokardinfarkt\u201c, erkl\u00e4rt Sascha Glanemann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Apontis Pharma. \u201eBesonders die beobachtete Verringerung nicht-t\u00f6dlicher Schlaganf\u00e4lle unterst\u00fctzt die klinische Relevanz der Therapie mit Colchicin im zugelassenen Anwendungsgebiet.\u201c<\/p>\n<p>In den Leitlinien wird Colchicin bereits seit einigen Jahren f\u00fcr die Prophylaxe von isch\u00e4mischen kardiovaskul\u00e4ren Ereignissen bei Patient:innen mit atherosklerotischer koronarer Herzerkrankung und vor kurzem stattgefundenem Myokardinfarkt (MI) zus\u00e4tzlich zu Standardtherapien empfohlen. [4] In der zulassungsrelevanten COLCOT-Studie konnte der Mehrwert der Sekund\u00e4rpr\u00e4vention mit COLXI\u00ae unter Studienbedingungen europaweit reproduziert werden.<\/p>\n<p>Das IQWiG best\u00e4tigt nicht nur die grunds\u00e4tzliche \u00dcbertragbarkeit dieser Studienergebnisse auf die deutsche Versorgungssituation, sondern bewertet auch die Aussagekraft der zugrunde liegenden Evidenz positiv: Sowohl das endpunkt\u00fcbergreifende Verzerrungspotenzial der COLCOT-Studie als auch das Verzerrungspotenzial der relevanten Endpunkte wurde als niedrig eingestuft.<\/p>\n<p>Die finale Entscheidung \u00fcber das Ausma\u00df des Zusatznutzens trifft der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) im weiteren Verlauf des Verfahrens.<\/p>\n<p>Referenzen<\/p>\n<p>Fachinformation COLXI\u00ae: aktueller Stand.<br \/>\nInstitut f\u00fcr Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Colchicin (Prophylaxe isch\u00e4mischer kardiovaskul\u00e4rer Ereignisse nach Myokardinfarkt); Nutzenbewertung gem\u00e4\u00df \u00a7 35a SGB V;<br \/>Dossierbewertung [online]. [letzerZugriff: 17.06.2026]. URL: https:\/\/doi.org\/10.60584\/A26-16.<br \/>\nTardif JC et al. N Engl J Med. 2019 Dec 26;381(26):2497-2505.<br \/>\nByrne RA et al, 2023 ESC Guidelines for the management of acute coronary syndromes: European Heart Journal 2023;44(38):3720\u20133826.<\/p>\n<p>\u00dcber COLXI\u00ae<\/p>\n<p>COLXI\u00ae enth\u00e4lt den Wirkstoff Colchicin und ist zugelassen zur Prophylaxe von isch\u00e4mischen kardiovaskul\u00e4ren Ereignissen bei Patient:innen mit atherosklerotischer koronarer Herzerkrankung und vor kurzem stattgefundenem Myokardinfarkt (MI) zus\u00e4tzlich zu Standardtherapien.<\/p>\n<p>\u00dcber Apontis Pharma<\/p>\n<p>Bei Apontis Pharma glauben wir daran, dass medizinischer Fortschritt nicht nur in gro\u00dfen Innovationen entsteht, sondern auch in L\u00f6sungen, die h\u00e4ufig \u00fcbersehen werden. Dort, wo andere nicht hinschauen, erkennen wir Potenzial \u2013 f\u00fcr Therapien, die dazu beitragen k\u00f6nnen, das Leben von Patient:innen zu erleichtern und die Arbeit von \u00c4rzt:innen zu unterst\u00fctzen. Unsere Arzneimittel setzen neue Impulse in etablierten Therapiebereichen (v. a. Kardiologie und Pneumologie). Sie sind Teil einer verl\u00e4sslichen Versorgung: evidenzbasiert entwickelt und so gestaltet, dass sie den Versorgungsalltag bestm\u00f6glich unterst\u00fctzen. Als Teil der europ\u00e4ischen Zentiva Gruppe arbeiten wir gemeinsam mit rund 5.000 Kolleg:innen daran, den Zugang zu hochwertigen und zugleich bezahlbaren Arzneimitteln zusichern \u2013 mit dem Anspruch, Versorgungsl\u00fccken zu schlie\u00dfen und Verantwortung zu \u00fcbernehmen, wo sie gebraucht wird. Weiterf\u00fchrende Informationen finden Sie unter <a href=\"https:\/\/apontis-pharma.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.apontis-pharma.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"24.06.2026 16:12 Das Institut f\u00fcr Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Rahmen der fr\u00fchen Nutzenbewertung f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":235916,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,124,123,6320,44],"class_list":["post-235915","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-gesundheit","tag-health","tag-indikationen","tag-oesterreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116805957491748683","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/235915","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=235915"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/235915\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/235916"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=235915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=235915"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=235915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}