{"id":23629,"date":"2026-03-03T17:08:27","date_gmt":"2026-03-03T17:08:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/23629\/"},"modified":"2026-03-03T17:08:27","modified_gmt":"2026-03-03T17:08:27","slug":"linz-blueht-auf-und-laedt-zu-mitmach-workshops-zu-neuer-pflanzmethode-in-urfahr-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/23629\/","title":{"rendered":"\u201eLinz bl\u00fcht auf\u201c \u2013 und l\u00e4dt zu Mitmach-Workshops zu neuer Pflanzmethode in Urfahr ein"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Hitze und Trockenphasen werden h\u00e4ufiger\u00a0 \u2013 besonders in dicht bebauten Stadtteilen. Mit dem Projekt \u201eLinz bl\u00fcht auf \u2013 ganz ohne Gie\u00dfen\u201c will das Umweltressort unter Stadtr\u00e4tin Eva Schobesberger (Gr\u00fcne) die innovative \u201eSchwedische Pflanzmethode\u201c testen. Auf einer Modellfl\u00e4che in Urfahr wird das Projekt zu Beginn umgesetzt, Interessierte sind eingeladen, mitzumachen. <\/p>\n<p>Das Projekt \u201eLinz bl\u00fcht auf \u2013 ganz ohne Gie\u00dfen\u201c nutzt eine bisher wenig bekannte Methode: die Verwendung wurzelnackter Pflanzen \u2013 also Pflanzen ohne Erde an den Wurzen.\u00a0<\/p>\n<p>Robuster gegen\u00fcber Hitzestress<\/p>\n<p>Diese Pflanzen wurzeln schneller und tiefer dorthin, wo die Bodenfeuchtigkeit am h\u00f6chsten ist. Dadurch sind sie deutlich robuster gegen\u00fcber Hitzestress.\u00a0 Ein weiterer Vorteil: Die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen wird gef\u00f6rdert. Diese Pilze k\u00f6nnen Wasser aus feinsten Bodenporen aufnehmen, leiten es gezielt an die Wurzeln weiter. Zus\u00e4tzlich sch\u00fctzt eine Mulchschicht die Bodenoberfl\u00e4che vor Verdunstung und Austrocknung. So k\u00f6nnen klimaresiliente Bl\u00fchfl\u00e4chen geschaffen werden.<\/p>\n<p>Modellfl\u00e4che in Urfahr<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projekts wird mit Beteilung Interessierter die Pflanzmethode auf einer Modellfl\u00e4che in Urfahr nun praktisch umgesetzt. Vor der Friedenskirche und gegen\u00fcber auf dem Sparkassenplatz werden bestehende Beete in artenreiche, mehrj\u00e4hrige Staudenfl\u00e4chen umgewandelt \u2013 insgesamt zirka 120 Quadratmeter.<\/p>\n<p>Auf den Fl\u00e4chen herrschen unterschiedliche Bedingungen: Vor der Friedenskirche haben die Pflanzen den ganzen Tag volle Sonne \u2013 hier wird in eine Schicht aus Sandmulch gepflanzt. Auf dem Sparkassenplatz ist bis Mittag volle Sonne, anschlie\u00dfend lichter Schatten. Hier wird die Pflanzmethode in Erde angewandt und anschlie\u00dfend gemulcht. Drei unterschiedliche Pflanzenkombinationen werden eingesetzt.\u00a0<\/p>\n<p>Kostenlose Mitmach-Workshops<\/p>\n<p>Praxisnah vermittelt wird das Wissen bei kostenlosen Mitmach-Workshops auf der Modellfl\u00e4che in Linz-Urfahr. Es wird gezeigt, wie handels\u00fcbliche Topfpflanzen mit wenigen gezielten Handgriffen so vorbereitet werden, dass sie mit Wurzeln ohne Erde ausgepflanzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Termine:<\/p>\n<p>Samstag, 28. M\u00e4rz, 13 bis 17 UhrFreitag, 10. April, 13 bis 17 UhrSamstag, 11. April, 13 bis 17 Uhr<\/p>\n<p>Mehr Infos und Anmeldung unter <a data-mce-href=\"http:\/\/www.linz-blueht-auf.at\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.linz-blueht-auf.at\" title=\"Linz Bl\u00fcht auf\">www.linz-blueht-auf.at<\/a><\/p>\n<p>Modellfl\u00e4chen als Lernorte<\/p>\n<p>Die Fl\u00e4chen dienen als dauerhafte Lernorte und k\u00f6nnen laufend beobachtet werden. Ziel ist es, die Methode langfristig in Linz zu etablieren \u2013 sowohl im \u00f6ffentlichen Raum als auch in privaten G\u00e4rten oder Wohnanlagen.<\/p>\n<p>\u201eBaustein f\u00fcr zukunftsf\u00e4hige Stadtentwicklung\u201c<\/p>\n<p>\u201eKlimagerechte, ressourcenschonende Begr\u00fcnung ist ein zentraler Baustein f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Stadtentwicklung \u2013 gerade in Zeiten zunehmender Trockenheit\u201c, so Umwelt-Stadtr\u00e4tin Eva Schobesberger. Das Projekt und die Modellfl\u00e4che biete allen Interessierten die M\u00f6glichkeit, Erfahrungen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Anwendung zu sammeln\u201c, l\u00e4dt sie zum Mitmachen ein.<\/p>\n<p>Projektleiterin Michaela K\u00f6pl betont das Potenzial f\u00fcr viele Bereiche: \u201eIch w\u00fcnsche mir, dass viele Menschen, die Freude an ihren G\u00e4rten haben, und auch Planungsb\u00fcros auf diese Methode aufmerksam werden. Dieses Wissen kann im eigenen Garten, bei Friedhofsgr\u00e4bern, bei Wohnanlagen und \u00f6ffentlichen Projekten helfen. Wenn wir die nat\u00fcrliche Intelligenz der Wurzeln viel mehr als bisher nutzen, k\u00f6nnen wir langfristig viel Zeit, Wasser und Geld sparen und auf teure und ressourcenintensive Bew\u00e4sserungen verzichten.\u201c<\/p>\n<p>Alle Infos: <a data-mce-href=\"http:\/\/www.linz-blueht-auf.at\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.linz-blueht-auf.at\" title=\"Linz bl\u00fcht auf\">www.linz-blueht-auf.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. Hitze und Trockenphasen werden h\u00e4ufiger\u00a0 \u2013 besonders in dicht bebauten Stadtteilen. 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