{"id":238893,"date":"2026-06-26T04:45:12","date_gmt":"2026-06-26T04:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/238893\/"},"modified":"2026-06-26T04:45:12","modified_gmt":"2026-06-26T04:45:12","slug":"schurl-marke-musik-geschichte-zum-verschicken-wiener-bezirksblatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/238893\/","title":{"rendered":"Schurl-Marke: Musik-Geschichte zum Verschicken &#8211; Wiener Bezirksblatt"},"content":{"rendered":"<p>Die Post hat ein St\u00fcck Musikgeschichte zum Verschicken herausgebracht: Georg Danzer bekommt seine eigene Briefmarke.<\/p>\n<p>Manche K\u00fcnstler hinterlassen mehr als nur Lieder. Sie hinterlassen Geschichten, Erinnerungen und Melodien, die Generationen begleiten. Georg Danzer geh\u00f6rt zweifellos zu diesen Pers\u00f6nlichkeiten. Auch 19 Jahre nach seinem Tod sind seine Texte, seine Haltung und seine unverwechselbare Stimme Teil des kulturellen Ged\u00e4chtnisses \u00d6sterreichs.<\/p>\n<p>Er w\u00e4re 80 Jahre alt<\/p>\n<p>2026 w\u00e4re der Liedermacher 80 Jahre alt geworden. Die \u00d6sterreichische Post nimmt dieses Jubil\u00e4um zum Anlass, einem der bedeutendsten Vertreter des Austropop ein besonderes Denkmal zu setzen: Mit einer Sonderbriefmarke der neuen Serie \u201eAustropop\u201c wird Georg Danzer gew\u00fcrdigt \u2013 und damit ein K\u00fcnstler, dessen Werk bis heute nichts von seiner Strahlkraft verloren hat.<\/p>\n<p>Mit Gitarre in der Hand<\/p>\n<p>Die von David Gruber gestaltete Briefmarke zeigt Danzer in einem jener Momente, die ihn zeitlebens auszeichneten: mit der Gitarre in der Hand, ganz in seinem Element. Durch eine hochwertige Hochpr\u00e4gung erh\u00e4lt das Motiv zus\u00e4tzliche Tiefe und Ausdruckskraft. Auf den ersten Blick ist es nur eine Briefmarke. Auf den zweiten erz\u00e4hlt sie ein St\u00fcck \u00f6sterreichischer Musikgeschichte.<\/p>\n<p>Das war Schurl Danzer<\/p>\n<p>Geboren 1946 in Wien, ver\u00f6ffentlichte Georg Danzer bereits 1968 seine erste Single. Der gro\u00dfe Durchbruch gelang ihm jedoch 1975 mit dem Kult-Hit \u201eJ\u00f6 schau\u201c. Es folgten Jahrzehnte voller musikalischer Kreativit\u00e4t. Danzer verstand es wie kaum ein anderer, Humor und Gesellschaftskritik miteinander zu verbinden. Ob mit augenzwinkernden Liedern wie \u201eHupf in Gatsch\u201c oder nachdenklichen Werken wie \u201eLass mi amoi no d\u2019Sunn aufgeh\u2019 segn\u201c \u2013 seine Texte trafen den Nerv der Zeit und ber\u00fchrten Menschen weit \u00fcber die Grenzen \u00d6sterreichs hinaus.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Verm\u00e4chtnis<\/p>\n<p>Doch Danzer war weit mehr als Musiker. Er war Poet, Komponist, Buchautor und \u00dcbersetzer. Millionen Fans erinnern sich auch an seine Auftritte mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich im Erfolgsprojekt \u201eAustria 3\u201c, das ab 1997 die gr\u00f6\u00dften Namen des Austropop auf einer B\u00fchne vereinte. Gleichzeitig engagierte sich Danzer stets f\u00fcr soziale Anliegen \u2013 ein Verm\u00e4chtnis, das bis heute weiterlebt.<\/p>\n<p>150.000 St\u00fcck<\/p>\n<p>Die Sonderbriefmarke erscheint mit einem Nennwert von 3,10 Euro und einer Auflage von 150.000 St\u00fcck. F\u00fcr Sammler und Musikliebhaber gleicherma\u00dfen bietet sie die Gelegenheit, ein kleines St\u00fcck Danzer-Geschichte in H\u00e4nden zu halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Post hat ein St\u00fcck Musikgeschichte zum Verschicken herausgebracht: Georg Danzer bekommt seine eigene Briefmarke. Manche K\u00fcnstler hinterlassen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":238894,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[28],"tags":[46,42,67115,67116,8751,154,44,67117,181,182],"class_list":["post-238893","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wien","tag-at","tag-austria","tag-austria-3","tag-austropoper","tag-georg-danzer","tag-musik","tag-oesterreich","tag-schurl-danzer","tag-vienna","tag-wien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116814592443752965","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/238893","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=238893"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/238893\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/238894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=238893"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=238893"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=238893"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}