{"id":239259,"date":"2026-06-26T08:47:11","date_gmt":"2026-06-26T08:47:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/239259\/"},"modified":"2026-06-26T08:47:11","modified_gmt":"2026-06-26T08:47:11","slug":"wortlaut-eroeffnungsrede-von-leo-xiv-zum-konsistorium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/239259\/","title":{"rendered":"Wortlaut: Er\u00f6ffnungsrede von Leo XIV. zum Konsistorium"},"content":{"rendered":"<p>Hier in unserer Arbeits\u00fcbersetzung auf Deutsch die Rede, die Papst Leo XIV. zur Er\u00f6ffnung des Au\u00dferordentlichen Konsistoriums am 26.6.2026 in der Audienzhalle gehalten hat. Auf www.vatican.va, der offiziellen Internetseite des Vatikans, finden Sie alle Wortmeldungen des Papstes in den verschiedenen \u00dcbersetzungen.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-06\/papst-leo-xiv-predigt-messe-kardinaele-konsistorium-juni-deutsch.html\" title=\"Wortlaut: Predigt von Leo XIV. bei der Messe zum Au\u00dferordentlichen Konsistorium \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/srv\/2026\/06\/26\/2026-06-26-concistoro-straordinario---messa-con-i-cardinali\/1782459096813.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Wortlaut: Predigt von Leo XIV. bei der Messe zum Au\u00dferordentlichen Konsistorium \"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Hier auf Deutsch die Predigt, die Papst Leo XIV. bei der Messe zum Au\u00dferordentlichen Konsistorium am 26.6.2026 gehalten hat. Auf www.vatican.va, der offiziellen Internetseite des &#8230;\n     <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/leo-xiv\/de\/events\/event.dir.html\/content\/vaticanevents\/de\/2026\/6\/26\/concistoro-straordinario.html\" target=\"_blank\" rel=\"external nofollow noopener\">Auf www.vatican.va, der offiziellen Internetseite des Vatikans, finden Sie alle Wortmeldungen des Papstes in den verschiedenen \u00dcbersetzungen<\/a>.<\/p>\n<p>Liebe Br\u00fcder Kardin\u00e4le,<\/p>\n<p>ich hei\u00dfe Euch herzlich willkommen und danke Euch von Herzen, dass Ihr meiner Einladung ein weiteres Mal gefolgt seid. Eure Anwesenheit bringt die Sorge f\u00fcr die ganze Kirche zum Ausdruck, die wir im Dienst am Volk Gottes und an der uns vom Herrn anvertrauten Mission teilen.<\/p>\n<p>Im Konsistorium des vergangenen Januars hatte ich einen einfachen Wunsch ge\u00e4u\u00dfert: dass diese Begegnungen uns helfen m\u00f6gen, immer mehr zu lernen, \u201eim Dienst der Kirche zusammenzuarbeiten\u201c, und \u201eein Gespr\u00e4ch fortzusetzen, das mir im Dienst an der Sendung der ganzen Kirche hilft\u201c. Dies waren nicht blo\u00df einleitende Worte. Ich bin weiterhin der \u00dcberzeugung, dass dies eine der wichtigsten Aufgaben ist, die dem Kardinalskollegium anvertraut sind. Auch wir lernen, wie die ganze Kirche, auf dem Weg. Die Gemeinschaft\u00a0ist niemals ein f\u00fcr alle Mal ein gesichertes Ergebnis: Sie bleibt eine t\u00e4gliche Bekehrung, die im Gebet sowie durch konkrete Haltungen, Vertrauensbeziehungen und die gegenseitige Bereitschaft zum Zuh\u00f6ren Gestalt annimmt.<\/p>\n<p>In diesen Monaten hatte ich mehrfach Gelegenheit, daran zu erinnern, dass wir berufen sind, Erbauer der Gemeinschaft Christi zu sein \u2013 einer Gemeinschaft, die Gestalt annimmt in einer synodalen Kirche, in der alle an derselben Sendung mitwirken, ein jeder gem\u00e4\u00df dem eigenen Charisma und dem eigenen Dienst. Wie ich bereits vor der R\u00f6mischen Kurie betonte, baut sich diese Gemeinschaft \u201eweniger mit Worten und Dokumenten als vielmehr durch konkrete Gesten und Haltungen erreichen, die sich in unserem Alltag, auch im Arbeitsumfeld\u201c (Ansprache an die R\u00f6mische Kurie zum Weihnachtsgru\u00df, 22. Dezember 2025). Wir sind nicht H\u00fcter von Eigeninteressen, sondern \u201e\u00a0J\u00fcnger und Zeugen des Reiches Gottes, die berufen sind, in Christus Sauerteig einer universalen Geschwisterlichkeit zu sein\u201c (Ebd.).<\/p>\n<p>Aus diesem Grund war es mein Wunsch, dass sich unsere Arbeit auf vier Themen konzentriert, die zutiefst miteinander verbunden sind.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sind wir eingeladen, die Welt zu betrachten, in der die Kirche berufen ist, das Evangelium zu verk\u00fcnden. Bevor wir uns fragen, was zu tun ist, m\u00fcssen wir vor der Wirklichkeit innehalten, sie mit den Augen des Glaubens betrachten und uns vom H\u00f6ren auf die Br\u00fcder und Schwestern hinterfragen lassen. Wie ich vor wenigen Wochen in Erinnerung gerufen habe, \u201egeht Jesus durch die Stra\u00dfen, \u00fcberquert die Pl\u00e4tze, besucht unsere Stadtviertel,\u00a0wohnt an den Orten unseres Alltags. Er ist der Gott der N\u00e4he, der mit seinem Volk geht, der Herr der Geschichte&#8230;\u201c (Homilie auf der \u201ePlaza de Cibeles\u201c, Madrid, 7. Juni 2026). Und auch heute geht uns der Herr in der Geschichte voran, und die Kirche ist vor allem aufgerufen, seine Gegenwart zu erkennen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend werden wir gemeinsam \u00fcber die Kultur der Macht und die Zivilisation der Liebe nachdenken. Viele von Euch kommen aus L\u00e4ndern, die von Krieg, Gewalt, sozialer oder religi\u00f6ser Polarisierung gepr\u00e4gt sind. Doch niemand von uns ist frei von den vielf\u00e4ltigen Formen von Konflikten, Unterdr\u00fcckung und Br\u00fcchen, die unsere Gesellschaften heute durchziehen. Deshalb betrifft die geistliche Unterscheidung (Discernimento), zu der wir gerufen sind, alle und fordert die Sendung der Kirche in jedem Kontext heraus. Die <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/leo-xiv\/de\/encyclicals\/documents\/20260515-magnifica-humanitas.html\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Enzyklika Magnifica humanitas<\/a> bietet uns einige wertvolle Schl\u00fcssel zur Deutung dieser Zeit. Mir liegt vor allem daran zu h\u00f6ren, wie diese Seiten in Ihren Ortskirchen nachklingen, welche Fragen sie aufwerfen, welche Perspektiven sie er\u00f6ffnen und welche Schritte sie nahelegen. Eine Enzyklika setzt ihren Weg n\u00e4mlich erst dann fort, wenn sie aufgenommen, gedeutet und im konkreten Leben der Kirchen Fleisch wird.<\/p>\n<p>Die dritte Sitzung wird die <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/leo-xiv\/de\/encyclicals\/documents\/20260515-magnifica-humanitas.html\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Enzyklika Magnifica humanitas<\/a> weiter vertiefen und nach dem Beitrag fragen, den die Kirche zum Aufbau des Gemeinwohls leisten kann. Wir leben in einer Zeit, in der die Versuchung der Fragmentierung w\u00e4chst und Eigeninteressen leicht die Oberhand gewinnen. Die Soziallehre der Kirche erinnert uns daran, dass das Gemeinwohl nicht von selbst entsteht, sondern geteilte Verantwortung erfordert. F\u00fcr die Kirche nimmt dies eine ganz pr\u00e4zise Form an: einen synodalen Stil im Dienst an der Sendung des Reiches Gottes. Daran erinnert die Enzyklika Magnifica humanitas unter der <a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/leo-xiv\/de\/encyclicals\/documents\/20260515-magnifica-humanitas.html#Vergewisserung_f%C3%BCr_die_Kirche\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nummer 86<\/a> und f\u00fcgt hinzu, dass dies Aufmerksamkeit daf\u00fcr verlangt, wie Entscheidungen getroffen und Verantwortungen wahrgenommen werden \u2013 in Transparenz, Rechenschaftspflicht und Mitverantwortung.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich werden wir eine Sitzung dem Weg der Umsetzung der Synode widmen. Diese letzte Sitzung er\u00f6ffnet kein neues Thema, sondern greift das auf, was wir in den vorangegangenen Sitzungen geteilt haben, und setzt es miteinander in Beziehung. Angesichts der Wunden der Welt, des Aufbaus des Gemeinwohls und der Sendung der Kirche zeigt die Synodalit\u00e4t einen Weg des Voranschreitens auf: gemeinsam zu h\u00f6ren, geistlich zu unterscheiden und die Verantwortung f\u00fcr die Entscheidungen zu \u00fcbernehmen, die der Herr uns anvertraut. Die Synodalit\u00e4t ist nicht in erster Linie ein Gef\u00fcge von Verfahren; wie ich schon mehrfach betont habe, ist Synodalit\u00e4t eine Haltung, eine Offenheit, eine Bereitschaft zum Verstehen. Manchmal wurde sie als eine Schm\u00e4lerung der Autorit\u00e4t gedeutet. In Wirklichkeit hilft sie uns, die Bedeutung der Autorit\u00e4t selbst tiefer zu verstehen, die ja existiert, um die Gemeinschaft zu wahren, die Teilhabe aller zu f\u00f6rdern und den gemeinsamen Weg der Kirche auszurichten.<\/p>\n<p>Diese vier Sitzungen finden ihre Einheit in der missionarischen Perspektive, die wir im letzten Konsistorium geteilt haben und an die ich im Brief vom vergangenen April erinnert habe. Wir sind nicht hier, um in erster Linie \u00fcber das Binnenleben der Kirche nachzudenken. Alle Themen, die wir behandeln werden \u2013 der Blick auf die Welt, der Friede, das Gemeinwohl, die Synodalit\u00e4t \u2013, laufen in einer einzigen Frage zusammen: Wie k\u00f6nnen wir unseren Kirchen heute helfen, das Evangelium mit gr\u00f6\u00dferer Treue, Freiheit und Glaubw\u00fcrdigkeit zu verk\u00fcnden? Die Mission ist nicht eine der vielen Aufgaben der Kirche. Sie ist ihr Existenzgrund und wird genau deshalb auch zum Kriterium, das unsere Unterscheidung leitet. Wenn wir lernen, einander zuzuh\u00f6ren, die Verantwortung gemeinsam zu tragen und das Wirken des Geistes in den verschiedenen Kirchen anzuerkennen, verbessern wir nicht nur unsere Arbeitsweise: Wir werden zu einer Kirche, die f\u00e4higer ist, den M\u00e4nnern und Frauen unserer Zeit zu begegnen und ihnen die Freude des Evangeliums zu bezeugen.<\/p>\n<p>Deshalb m\u00f6chte ich Euch um eine besondere Hilfe bitten. Der Dienst, den der Herr mir anvertraut hat, kann nicht allein gelebt werden. Er braucht Eure Erfahrung, Eure pastorale Weisheit, Eure Kenntnis der Kirchen und V\u00f6lker, die Euch anvertraut sind. Ich z\u00e4hle auf Euch, dass Ihr mir helft zu unterscheiden, was der Geist heute der Kirche sagt. Ich brauche Eure Unterst\u00fctzung: stark, ausdr\u00fccklich und \u00f6ffentlich. Ich muss mich von Euch wie von Br\u00fcdern getragen wissen.<\/p>\n<p>So bitte ich Euch, mich nicht nur in diesen Tagen der Arbeit zu begleiten, sondern auch im t\u00e4glichen Dienst an der Gemeinschaft der Universalkirche. Helft Ihr mir zu h\u00f6ren, was in den Kirchen aufbricht, die Zeichen der Hoffnung zu erkennen, die oft im Stillen wachsen, aber auch die M\u00fchen, Missverst\u00e4ndnisse und Widerst\u00e4nde nicht zu ignorieren, die den Weg verlangsamen k\u00f6nnen. Ich brauche Eure Freiheit, Eure Offenheit und Eure Loyalit\u00e4t. Ein aufrichtiger Rat ist immer ein Akt der Gemeinschaft.<\/p>\n<p>Ich bitte Euch zudem, ein jeder in der eigenen Kirche und im eigenen Dienst, diesen Stil der kirchlichen Unterscheidung zu unterst\u00fctzen. Ich wei\u00df, dass er Geduld erfordert und manchmal Fragen aufwirft. Dennoch bin ich \u00fcberzeugt, dass der Herr uns eine evangeliumsgem\u00e4\u00dfere Art und Weise lehrt, die Verantwortung, die er uns anvertraut hat, gemeinsam zu leben. Auch davon h\u00e4ngt die Glaubw\u00fcrdigkeit unseres Zeugnisses und die Fruchtbarkeit unserer Sendung ab.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Euch daher ermutigen, die Arbeit in den Gruppen mit \u00dcberzeugung zu leben. Ich wei\u00df wohl, dass dies f\u00fcr viele von uns nicht die gewohnte Art und Weise ist, ein Konsistorium abzuhalten. Und doch ist auch dies Teil des Weges, auf dem der Herr uns f\u00fchrt. Nat\u00fcrlich wird auch Raum f\u00fcr pers\u00f6nliche Wortmeldungen bleiben, und wie immer kann mir jeder frei vertrauliche Anmerkungen oder \u00dcberlegungen zukommen lassen. Aber ich bitte Euch, euch mit Vertrauen auf diese kirchliche \u00dcbung einzulassen. Auch wir lernen die Synodalit\u00e4t, indem wir sie praktizieren; wir lernen gemeinsam, in der Gemeinschaft zu wachsen. Ich danke Euch schon jetzt f\u00fcr Eure Bereitschaft, f\u00fcr Eure innere Freiheit und f\u00fcr Eure Liebe zur Kirche.<\/p>\n<p>Vertrauen wir diese Tage dem Heiligen Geist an, damit er uns empf\u00e4nglich f\u00fcr seine Stimme mache und uns die Gnade gew\u00e4hre, gemeinsam das zu suchen, was dem Evangelium und dem Wohl des Volkes Gottes am besten dient.<\/p>\n<p>Danke.<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hier in unserer Arbeits\u00fcbersetzung auf Deutsch die Rede, die Papst Leo XIV. zur Er\u00f6ffnung des Au\u00dferordentlichen Konsistoriums am&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":239260,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[52162,770,1711,270,4699,66626,3138,508,714,11311,40,41,2859,39,4579,21822,66,65,64],"class_list":["post-239259","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-enzyklika","tag-evangelisierung","tag-frieden","tag-gesellschaft","tag-katholische-kirche","tag-konsistorium","tag-krieg","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-liebe","tag-menschliche-geschwisterlichkeit","tag-nachrichten","tag-news","tag-papst-leo-xiv","tag-schlagzeilen","tag-solidaritaet","tag-synodalitaet","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116815543950655704","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/239259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=239259"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/239259\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/239260"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=239259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=239259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=239259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}