{"id":239293,"date":"2026-06-26T09:06:06","date_gmt":"2026-06-26T09:06:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/239293\/"},"modified":"2026-06-26T09:06:06","modified_gmt":"2026-06-26T09:06:06","slug":"fpoe-fordert-vom-oevp-energieminister-sowie-seiner-staatssekretaerin-eine-klare-oesterreichische-position-im-eu-energierat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/239293\/","title":{"rendered":"FP\u00d6 fordert vom \u00d6VP-Energieminister sowie seiner Staatssekret\u00e4rin eine klare \u00f6sterreichische Position im EU-Energierat"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des heutigen EU-Energierats warnten die FP\u00d6-Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger und NAbg. Paul Hammerl vor den massiven versorgungs- und standortpolitischen Risiken der EU-Methanemissionsverordnung. \u201eNiemand stellt in Frage, dass Methanemissionen reduziert und Umweltstandards eingehalten werden m\u00fcssen. Aber eine Regulierung, die Importeure f\u00fcr Emissionen entlang internationaler Lieferketten haftbar macht, auf die sie faktisch keinen Zugriff haben, ist energiepolitisch und wirtschaftlich brandgef\u00e4hrlich\u201c, so Kassegger und Hammerl, die von \u00d6VP-Wirtschafts- und Energieminister Hattmannsdorfer sowie seiner Staatssekret\u00e4rin Zehetner eine klare \u00f6sterreichische Position im EU-Energierat einforderten.<\/p>\n<p>Ab 1. J\u00e4nner 2027 drohen f\u00fcr Roh\u00f6l-, Erdgas- und LNG-Importe umfangreiche Mess-, Berichts- und Pr\u00fcfpflichten. Diese MRV- und Compliance-Vorgaben k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass wesentliche Lieferanten ihre Produkte nicht mehr rechtskonform in die EU liefern oder europ\u00e4ische Unternehmen aus Haftungs-, Reputations- und Pr\u00fcfungsrisiken keine langfristigen Liefervertr\u00e4ge mehr abschlie\u00dfen k\u00f6nnen. \u201eDamit schafft Br\u00fcssel keine Versorgungssicherheit, sondern eine k\u00fcnstliche Verknappung der Bezugsquellen. Gerade angesichts geopolitischer Risiken \u2013 von der Stra\u00dfe von Hormus, \u00fcber die Ukraine bis zu den globalen LNG-M\u00e4rkten \u2013 ist das v\u00f6llig realit\u00e4tsfremd\u201c, kritisierten die beiden FP\u00d6-Energiesprecher.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend weite Teile der Welt ihre Gasnachfrage langfristig massiv ausbauen und Erdgas beispielsweise gezielt f\u00fcr den Betrieb energieintensiver KI-Rechenzentren einsetzen, schie\u00dft sich Europa mit zus\u00e4tzlichen Importauflagen aus dem Markt. \u201eDie Welt setzt auf Energieversorgung aus Erdgas, Europa setzt auf b\u00fcrokratische Selbstbeschr\u00e4nkung. So gef\u00e4hrdet man Versorgungssicherheit, Industriearbeitspl\u00e4tze und Wettbewerbsf\u00e4higkeit\u201c, so Kassegger und Hammerl.<\/p>\n<p>Besonders unverst\u00e4ndlich sei, dass erst vor zwei Tagen im parlamentarischen Wirtschaftsausschuss ein FP\u00d6-Antrag zur Forcierung der heimischen Erdgasf\u00f6rderung abgelehnt wurde \u2013 mit dem Argument, der Ausstieg aus Gas sei langfristiges Ziel. \u201eW\u00e4hrend andere Staaten die F\u00f6rderung von deren Bodensch\u00e4tzen forcieren und den Ausbau von LNG-Infrastruktur sowie Gaskraftwerke stark ausbauen, verweigert \u00d6sterreich sogar eine sachliche Potenzialpr\u00fcfung eigener Gasvorkommen. Das ist keine Energiewende mit Augenma\u00df, sondern Standortpolitik gegen die Realit\u00e4t und jede Vernunft\u201c, betonten die beiden Energiesprecher.<\/p>\n<p>Die FP\u00d6 fordert daher von \u00d6VP-Wirtschafts- und Energieminister Hattmannsdorfer sowie seiner Staatssekret\u00e4rin Zehetner eine klare \u00f6sterreichische Position im heutigen EU-Energierat. Die Methanverordnung muss grundlegend \u00fcberarbeitet, die Importvorgaben praxistauglich ausgestaltet und einer belastbaren Versorgungssicherheits-, Kosten- und Standortfolgenabsch\u00e4tzung unterzogen werden. Sollte keine rechtssichere und vollziehbare L\u00f6sung erreicht werden, ist auch eine Aussetzung der Verordnung in ihrer jetzigen Form zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>\u201eEuropa braucht realistische Rahmenbedingungen f\u00fcr sichere, leistbare und diversifizierte Energieversorgung, aber sicher keine B\u00fcrokratie, die Gasimporte verunsichert, Liefervertr\u00e4ge blockiert und unseren Wirtschaftsstandort weiter sch\u00e4digt\u201c, betonten Kassegger und Hammerl.<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | FPK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Anl\u00e4sslich des heutigen EU-Energierats warnten die FP\u00d6-Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger und NAbg. 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