{"id":239539,"date":"2026-06-26T11:40:13","date_gmt":"2026-06-26T11:40:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/239539\/"},"modified":"2026-06-26T11:40:13","modified_gmt":"2026-06-26T11:40:13","slug":"papst-besuchte-synodalen-sitzung-im-vatikan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/239539\/","title":{"rendered":"Papst besuchte Synodalen-Sitzung im Vatikan"},"content":{"rendered":"<p>Leo XIV. hat am Donnerstag ein Treffen der Weltsynoden-Verantwortlichen der kontinentalen Gremien besucht. Der Generalsekret\u00e4r der Synode, Kardinal Mario Grech, w\u00fcrdigte dies als Zeichen der \u201eUnterst\u00fctzung und Ermutigung\u201c. Bei dem dreit\u00e4gigen Treffen ging es um die Umsetzung der Weltsynode. <\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-06\/papst-leo-xiv-an-kardinaele-eroeffnung-konsistorium-juni-2026.html\" title=\"Papst Leo XIV. er\u00f6ffnet Konsistorium: Mission und Gemeinschaft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/srv\/2026\/06\/26\/2026-06-26-concistoro-straordinario---aula-paolo-vi\/1782460867406.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Papst Leo XIV. er\u00f6ffnet Konsistorium: Mission und Gemeinschaft\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      \u201eAlle Themen, die wir behandeln werden \u2013 der Blick auf die Welt, der Friede, das Gemeinwohl, die Synodalit\u00e4t \u2013, laufen in einer einzigen Frage zusammen: Wie k\u00f6nnen wir unseren &#8230;\n     <\/p>\n<p>Die Begegnung sei ein Ansporn f\u00fcr die Teilnehmenden gewesen, ihre Arbeit f\u00fcr die synodale Umkehr der Kirche fortzusetzen, zitiert eine Aussendung der Synode den maltesischen Kardinal. Am Sitz der Synodensekretariats in der Via della Conciliazione hatten sich von 23. bis 25. Juni die Verantwortlichen der kontinentalen Gremien (CELAM, SECAM, FABC, CCEE, FCBCO) getroffen. Sie waren nach Rom gekommen, um gemeinsam an der Umsetzungsphase der Synode zu arbeiten \u2013 im Licht der j\u00fcngsten Ver\u00f6ffentlichung \u201eAuf dem Weg zu den Versammlungen 2027\u20132028: Etappen, Kriterien und Instrumente zur Vorbereitung\u201c.<\/p>\n<p>Zum Auftakt der Arbeiten am Dienstag habe Kardinal Grech eine kurze Bilanz des bisherigen Weges gezogen und an den einzigartigen Charakter des gegenw\u00e4rtigen Prozesses erinnert, hie\u00df es in der Aussendung. In den Ortskirchen seien viele Initiativen entstanden, Schulen der Synodalit\u00e4t zur F\u00f6rderung der Ausbildung, Symposien, Tagungen sowie Prozesse des Zuh\u00f6rens und der Unterscheidung, um die Gl\u00e4ubigen einzubeziehen. Dem Vortrag des Kardinals war eine l\u00e4ngere Gebetszeit vorausgegangen. Gestaltet hatte sie laut Mitteilung Schwester Nathalie Becquart XMCJ, Untersekret\u00e4rin der Synode.<\/p>\n<p>Die folgenden Tage waren dem Zuh\u00f6ren und der Unterscheidung bei der Gestaltung dieser \u201eneuen\u201c synodalen Zeit gewidmet. Die Umsetzungsphase, die das Schlussdokument der XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode in den Mittelpunkt stellt, sei \u201ekeine Kopie des vorangegangenen synodalen Prozesses vor der Versammlung\u201c, so die Mitteilung. Vielmehr handle es sich um einen neuen, noch nie erprobten Prozess, in dem die Ortsgemeinden aufgerufen sind, die Empfehlungen des Synodendokuments ausgehend von ihrem jeweiligen Kontext umzusetzen.<\/p>\n<p>Gegenseitiges Zuh\u00f6ren <\/p>\n<p>Ein Teil der Beratungen war dem Austausch \u00fcber die wichtigsten Entwicklungen bei der Umsetzung des Schlussdokuments der Synode in den verschiedenen Kontinenten gewidmet: bedeutende Erfahrungen, aufgetretene Schwierigkeiten, offene Fragen und pastorale Priorit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Dabei zeigt sich eine kreative und dynamische Kirche, die vor allem den Bedarf an Ausbildung, einer Vertiefung der synodalen Spiritualit\u00e4t und einem st\u00e4rkeren Einsatz f\u00fcr die Inkulturation des synodalen Stils versp\u00fcrt. Trotz der unterschiedlichen sozialen, kulturellen und kirchlichen Kontexte arbeiten die Ortskirchen vor allem daran, Synodalit\u00e4t von einem punktuellen Ereignis zu einer dauerhaften Dimension des kirchlichen Lebens werden zu lassen. Erschwert, aber nicht aufgehalten wird dieser Weg durch wirtschaftliche Schwierigkeiten, mangelnde Strukturen und fehlendes Personal sowie bisweilen durch geografische Gegebenheiten, politische Instabilit\u00e4t oder Armut.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des Treffens stand die Auseinandersetzung mit dem Dokument, das von Pater Giacomo Costa SJ, Konsultor des Generalsekretariats der Synode, vorgestellt wurde. Der Text beschreibt den Weg zur Kirchlichen Versammlung im Oktober 2028 in vier aufeinanderfolgenden Etappen:<\/p>\n<p> Erinnern \u2013 erstes Halbjahr 2027: Evaluierungsversammlungen in den Di\u00f6zesen und Eparchien, die die Erfahrungen bei der Umsetzung des Schlussdokuments auswerten sollen;<br \/>\n Deuten \u2013 zweites Halbjahr 2027: Versammlungen der nationalen oder regionalen Bischofskonferenzen;<br \/>\n Orientieren \u2013 erstes Drittel des Jahres 2028: Kontinentale Versammlungen, aus denen ein Perspektivenbericht hervorgehen wird;<br \/>\n Feiern \u2013 Oktober 2028: die Kirchliche Versammlung der ganzen Kirche, die gemeinsam mit dem Heiligen Vater im Vatikan zusammentritt. <\/p>\n<p>Versammlungen auf mehreren Ebenen <\/p>\n<p>Schwester Nathalie Becquart leitete anschlie\u00dfend die Arbeitseinheit \u00fcber die Rolle der kontinentalen Gremien der katholischen Kirche und ihrer Synodenteams im Prozess sowie bei den Versammlungen auf di\u00f6zesaner und nationaler Ebene. Erg\u00e4nzend sprach Thierry Bonaventura, Kommunikationsverantwortlicher des Generalsekretariats der Synode, \u00fcber die Rolle der Kommunikation in diesem Prozess.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer betonten nachdr\u00fccklich, dass ihre Aufgabe vor allem in der Begleitung und nicht in der Aufsicht bestehe. Sie sollen Formen des Austauschs von Gaben zwischen den Ortskirchen f\u00f6rdern \u2013 im Geist einer echten Subsidiarit\u00e4t. Au\u00dferdem bekr\u00e4ftigten sie, dass die Versammlungen \u2013 von jenen der Ortskirchen bis hin zur Kirchlichen Versammlung 2028 \u2013 keinen Endpunkt auf dem Weg der synodalen Umkehr der Kirche darstellen, sondern eine Zeit des Feierns und der Unterscheidung sind, um zu erkennen, wie der Weg weitergehen soll.<\/p>\n<p>Kontinentale Versammlungen <\/p>\n<p>Vor der abschlie\u00dfenden Begegnung mit dem Heiligen Vater widmeten die Teilnehmer den dritten Arbeitstag den kontinentalen Versammlungen, auch mit Blick auf die Kirchliche Versammlung 2028. Die kontinentalen Gremien und ihre Teams arbeiten bereits nicht nur an der Organisation der eigentlichen Versammlung, sondern auch am gesamten Vorbereitungsweg f\u00fcr die Delegierten, die daran teilnehmen werden. Derzeit werden verschiedene Formen der Durchf\u00fchrung gepr\u00fcft \u2013 alle mit dem Ziel, m\u00f6glichst vielen Gl\u00e4ubigen die Teilnahme zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leo XIV. hat am Donnerstag ein Treffen der Weltsynoden-Verantwortlichen der kontinentalen Gremien besucht. 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