{"id":240260,"date":"2026-06-26T19:03:11","date_gmt":"2026-06-26T19:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/240260\/"},"modified":"2026-06-26T19:03:11","modified_gmt":"2026-06-26T19:03:11","slug":"oevp-mandl-greco-taborsky-starke-staedte-und-regionen-fuer-ein-starkes-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/240260\/","title":{"rendered":"\u00d6VP \u2013 Mandl\/Greco\/Taborsky: Starke St\u00e4dte und Regionen f\u00fcr ein starkes Europa"},"content":{"rendered":"<p class=\"xxmsonormal\">In der heutigen Mitteilung zum Thema Europa im Zuge des Wiener Landtags haben der Abgeordnete zum Europ\u00e4ischen Parlament Lukas Mandl, Stadtr\u00e4tin Kasia Greco und der Europasprecher der Wiener Volkspartei, Landtagsabgeordneter Hannes Taborsky, f\u00fcr ein b\u00fcrgernahes, selbstbewusstes Europa pl\u00e4diert \u2013 und den Beitrag Wiens dazu unterstrichen.<\/p>\n<p>Mandl: Regionen d\u00fcrfen bei EU-Finanzrahmen nicht \u00fcbergangen werden<\/p>\n<p class=\"xxmsonormal\">Mandl, der auch Pr\u00e4sident der Versammlung der Regionen Europas (AER) ist, bezeichnete Parlamente als \u201eKathedralen der Demokratie\u201c und dankte dem Wiener Landtag daf\u00fcr, dass er die Mitglieder des Europ\u00e4ischen Parlaments in die Europastunden einbinde. Er w\u00fcrdigte das Engagement Wiens in der AER und betonte, Regionen w\u00fcrden Kontakte und Br\u00fccken schaffen, die auf europ\u00e4ischer Ebene oft fehlten \u2013 etwa zur Ukraine, zu Serbien oder zu Albanien.<\/p>\n<p class=\"xxmsonormal\">Im Zentrum stand der von der Wiener Volkspartei eingebrachte Beschlussantrag f\u00fcr eine klare Rolle der Regionen im neuen mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen der EU. Mandl warnte davor, dass die Europ\u00e4ische Kommission die Vergabe von Regionalf\u00f6rdermitteln zunehmend den mitgliedstaatlichen Regierungen statt den Regionen \u00fcberlassen wolle: \u201eDann h\u00e4tten die Regionen pl\u00f6tzlich nichts mehr mitzuentscheiden \u2013 das ist sicher nicht der Weg in eine positive Zukunft.\u201c \u00d6sterreich habe mit seiner b\u00fcrgernahen f\u00f6deralen Struktur Vorbildcharakter, so Mandl: \u201eWir haben die L\u00f6sungen direkt bei den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern.\u201c<\/p>\n<p>Greco: \u201eEuropa beginnt nicht irgendwo. Europa beginnt bei uns.\u201c<\/p>\n<p class=\"xxmsonormal\">Stadtr\u00e4tin Kasia Greco w\u00e4hlte einen pers\u00f6nlichen Zugang: Als Tochter polnischer Eltern in Wien aufgewachsen, habe sie in Italien und Spanien studiert und in Frankreich sowie im Vereinigten K\u00f6nigreich gearbeitet. \u201eMein eigener Lebensweg w\u00e4re ohne Europa in dieser Form kaum denkbar gewesen\u201c, so Greco. Sie erinnerte daran, dass jeder vierte Euro in \u00d6sterreich direkt oder indirekt durch die EU verdient werde und Wien als internationaler Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort besonders davon profitiere.<\/p>\n<p class=\"xxmsonormal\">\u201eDie EU ist das gr\u00f6\u00dfte Friedensprojekt der Geschichte\u201c, betonte Greco \u2013 ein Erfolg, der nicht selbstverst\u00e4ndlich sei und bewahrt werden m\u00fcsse. In diesem Zusammenhang erneuerte sie ihr Pl\u00e4doyer f\u00fcr ein w\u00fcrdiges Gedenken an K\u00f6nig Jan III. Sobieski in Wien, dessen Einsatz bei der Befreiung Wiens 1683 weit \u00fcber nationale Grenzen hinaus gewirkt habe. Ihr Schlussgedanke: \u201eEuropa muss jeden Tag aufs Neue gelebt, gepflegt und verteidigt werden \u2013 nicht nur in Br\u00fcssel oder Stra\u00dfburg, sondern auch hier bei uns in Wien.\u201c<\/p>\n<p>Taborsky kontert FP\u00d6-Europaskepsis mit Zahlen und Fakten<\/p>\n<p class=\"xxmsonormal\">Landtagsabgeordneter Hannes Taborsky reagierte in seiner Rede direkt auf FP\u00d6-Europaabgeordneten Harald Vilimsky: \u201eWie uns der Abgeordnete zum Europ\u00e4ischen Parlament Vilimsky mitgeteilt hat, wei\u00df er offenbar nicht, was die Europ\u00e4ische Union f\u00fcr Wien und \u00d6sterreich macht. Ich werde daher versuchen, Ihnen das darzustellen.\u201c Jeder zweite Arbeitsplatz in \u00d6sterreich h\u00e4nge vom Export ab, erinnerte Taborsky \u2013 Europa sei daher keine abstrakte Frage, sondern f\u00fcr Wien von zentraler Bedeutung.<\/p>\n<p class=\"xxmsonormal\">Taborsky listete zahlreiche konkrete EU-Erfolge f\u00fcr Wien auf: \u201e70 emissionsfreie Busse f\u00fcr die Wiener Linien, mitfinanziert mit mehr als 25 Millionen Euro, F\u00f6rderungen f\u00fcr Landstromanlagen und Gro\u00dfw\u00e4rmespeicher, mehr als 200 Millionen Euro f\u00fcr den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme sowie Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Breitbandausbau.\u201c \u00dcber das Programm Horizon Europe st\u00fcnden zudem 95 Milliarden Euro f\u00fcr Forschung und Innovation zur Verf\u00fcgung. \u201eEuropa ist in Wien \u2013 und das kann niemand abstreiten\u201c, so Taborsky.<\/p>\n<p class=\"xxmsonormal\">Gleichzeitig erinnerte er an die Verantwortung, die aus diesem Nutzen erwachse: Wien m\u00fcsse als Sitz zahlreicher internationaler Organisationen die europ\u00e4ische Sicherheitsarchitektur aktiv mittragen, den Ausbau von Frontex unterst\u00fctzen und konsequente Pr\u00e4ventionsarbeit gegen Extremismus und Desinformation leisten. Die Wiener Volkspartei habe dazu im Landtag zehn Beschlussantr\u00e4ge eingebracht. \u201eWollen wir eine Stadt sein, die europ\u00e4ische Chancen nur verwaltet? Oder wollen wir eine Stadt sein, die diese Chancen aktiv gestaltet?\u201c, so Taborsky.<\/p>\n<p class=\"xxmsonormal\">Mandl, Greco und Taborsky abschlie\u00dfend: \u201eWien profitiert von Europa wie kaum eine andere Stadt \u2013 aber starke St\u00e4dte und Regionen sind umgekehrt auch die Voraussetzung f\u00fcr ein starkes Europa. Das ist die Botschaft der heutigen Europastunde.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der heutigen Mitteilung zum Thema Europa im Zuge des Wiener Landtags haben der Abgeordnete zum Europ\u00e4ischen Parlament&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":195579,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[26393,26395,46,42,67337,682,67336,44,26394,413,43,45,63206,182],"class_list":["post-240260","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-greco","tag-innenpolitik","tag-mandl","tag-oesterreich","tag-ots","tag-oevp","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-taborsky","tag-wien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116817966055741178","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=240260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240260\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/195579"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=240260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=240260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=240260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}