{"id":24150,"date":"2026-03-03T23:22:06","date_gmt":"2026-03-03T23:22:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/24150\/"},"modified":"2026-03-03T23:22:06","modified_gmt":"2026-03-03T23:22:06","slug":"welche-interior-trends-2026-endgueltig-vorbei-sind-leben-wissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/24150\/","title":{"rendered":"Welche Interior-Trends 2026 endg\u00fcltig vorbei sind | Leben &#038; Wissen"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Schluss mit perfekt inszeniert! 2026 wird mit Interior-Trends abgerechnet, die jahrelang Instagram-Feeds dominierten \u2013 und heute nur noch \u00fcberstylt und seelenlos wirken. Mareike Schmidt ist Redakteurin bei myHOMEBOOK (geh\u00f6rt auch zu Axel Springer) und verr\u00e4t, welche Interior-Trends sie in diesem Jahr nicht mehr sehen kann.<\/p>\n<p>B\u00fccherregal wird zur Deko-B\u00fchne<\/p>\n<p>Perfekt sortierte <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/e-books\/digital-nachrichten-news-fotos-videos-20116740.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">B\u00fccher<\/a> nach Farben, dazwischen drapierte Kerzen, Mini-Vasen und Design-Objekte? Das hat ausgedient. Noch schlimmer sind f\u00fcr mich sogenannte \u201eDeko-B\u00fccher\u201c. Oder wenn man B\u00fccher mit dem R\u00fccken zur Wand stellt, nur damit der bunte Buchr\u00fccken das Farbkonzept nicht st\u00f6rt. Als studierte Literaturwissenschaftlerin trifft mich der Trend besonders. Nicht jeder muss an Literatur interessiert sein, aber wer kein Interesse hat, sollte auch dazu stehen und B\u00fccher nicht als blo\u00dfe Staffage nutzen.<\/p>\n<p>Ein Regal soll zeigen, wer hier lebt \u2013 nicht, welcher Pinterest-Algorithmus zuletzt dominierte. 2026 gehe es um echte Lieblingsb\u00fccher, Gebrauchsspuren und auch mal Unordnung. Pers\u00f6nlichkeit statt Perfektion. Ein Regal ist kein Showroom, sondern ein stilles Selbstportr\u00e4t. Es darf wachsen, sich ver\u00e4ndern und L\u00fccken haben.<\/p>\n<p>Rundbogen passt nicht zur Architektur<\/p>\n<p>Auch Rundb\u00f6gen haben f\u00fcr mich ihren Reiz verloren. In den vergangenen Jahren waren sie \u00fcberall: als Wanddurchbruch, Spiegel, Kopfteil oder Nische. Inspiriert von mediterraner Architektur oder Art-D\u00e9co-Ankl\u00e4ngen wirkten sie zun\u00e4chst weich und elegant.<\/p>\n<p>Doch wenn im minimalistischen <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/hausbau\/geld-immobilien-news-fotos-videos-17041216.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neubau<\/a> pl\u00f6tzlich ein k\u00fcnstlich eingezogener Torbogen auftaucht, kippt die Stimmung. F\u00fcr mich hat dieser Interior-Trend 2026 daher ausgedient. Entscheidend ist die Frage, ob ein solches Element wirklich zu Grundriss, Bauweise und Materialit\u00e4t passt. Sonst bleibe der Rundbogen ein Fremdk\u00f6rper. Authentizit\u00e4t schl\u00e4gt reine Formspielerei.<\/p>\n<p>Couchtisch wird zur Show-Fl\u00e4che<\/p>\n<p>Der Couchtisch als B\u00fchne: drei Bildb\u00e4nde, eine Duftkerze, ein Steinobjekt. Was als l\u00e4ssig kuratiert galt, wirkt heute oft steril. R\u00e4ume d\u00fcrften wieder benutzt aussehen. Ein Glas Wasser, eine aktuelle Zeitung, ein begonnenes Notizbuch oder das Buch, das man gerade liest \u2013 das erz\u00e4hlt mehr als jedes perfekt abgestimmte Coffee-Table-Arrangement.<\/p>\n<p>Boucl\u00e9 verliert seinen Reiz<\/p>\n<p>Boucl\u00e9 war das Material der vergangenen paar Jahre. Sessel, Sofas, Hocker, Betten \u2013 alles flauschig, alles weich. Der Stoff brachte W\u00e4rme in minimalistische, eher sterile Einrichtungen. Inzwischen macht sich Materialm\u00fcdigkeit breit. Wenn Boucl\u00e9 wahllos in jedem Raum auftaucht, verliert er seinen Reiz. Stattdessen gewinnen grobes Leinen, strukturierte Wolle, ge\u00f6ltes Holz oder Naturstein mit sichtbarer Maserung an Bedeutung. Weniger Trendstoff, mehr Materialehrlichkeit.<\/p>\n<p>K\u00fcnstlich erzeugte Patina verliert Reiz<\/p>\n<p>\u201eUsed-Look\u201c-M\u00f6bel, auf alt getrimmte Accessoires oder bewusst unperfekt gestrichene W\u00e4nde sollten Geschichte erz\u00e4hlen. Stattdessen wurden massenhaft auf alt getrimmte M\u00f6bel produziert: Gebrauchsspuren waren standardisiert, Risse geplant, Farbabriebe maschinell erzeugt. Doch k\u00fcnstlich erzeugte Geschichte bleibt eben k\u00fcnstlich. Ein geerbtes Sideboard mit Kratzern oder ein Holztisch, der mit den Jahren dunkler wird, wirken dagegen authentisch. Denn Materialien d\u00fcrfen von sich aus altern und m\u00fcssen nicht k\u00fcnstlich auf alt gemacht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Schluss mit perfekt inszeniert! 2026 wird mit Interior-Trends abgerechnet, die jahrelang Instagram-Feeds dominierten \u2013 und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24151,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[158,157,46,42,159,654,147,1040,12233,161,160,44,210,148],"class_list":{"0":"post-24150","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art","9":"tag-art-and-design","10":"tag-at","11":"tag-austria","12":"tag-design","13":"tag-einrichtung","14":"tag-entertainment","15":"tag-ki-books","16":"tag-ki-myhomebook","17":"tag-kunst","18":"tag-kunst-und-design","19":"tag-oesterreich","20":"tag-texttospeech","21":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116167818821010173","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24150"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24150\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}