{"id":24395,"date":"2026-03-04T04:24:07","date_gmt":"2026-03-04T04:24:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/24395\/"},"modified":"2026-03-04T04:24:07","modified_gmt":"2026-03-04T04:24:07","slug":"wechselseitige-angriffe-von-israel-und-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/24395\/","title":{"rendered":"Wechselseitige Angriffe von Israel und Iran"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Der wechselseitige Beschuss mit Raketen und Drohnen zwischen Iran und Israel geht weiter. Israels Armee nach eigenen Angaben in der Nacht auf Mittwoch eine &#8222;breite Welle&#8220; von Angriffen auf iranische &#8222;Abschussanlagen, Luftabwehrsysteme und weitere Infrastruktur&#8220; gestartet, erkl\u00e4rte die israelische Armee am Mittwochmorgen. Zuvor hatte Teheran Israel nach israelischen Angaben mit einer massiven Angriffswelle \u00fcberzogen und Ziele in Kuwait, den VAE und Saudi-Arabien angegriffen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon wiederum hat eigenen Angaben zufolge den israelischen Marinest\u00fctzpunkt in Haifa im Norden Israels mit Raketen angegriffen. Die Miliz erkl\u00e4rte am Dienstag, sie habe den St\u00fctzpunkt als Reaktion auf israelische Angriffe auf libanesische D\u00f6rfer und s\u00fcdliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut mit einer &#8222;Salve hochwertiger Raketen&#8220; attackiert. Die israelische Armee erkl\u00e4rte kurz darauf, mehrere anfliegende Geschosse seien entdeckt und die meisten davon abgeschossen worden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Sp\u00e4ter berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP in Beirut von einer lauten Explosion. Der Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Miliz Hisbollah war im Zuge des US-israelischen Kriegs gegen den Iran wieder eskaliert. Die vom Iran finanzierte Miliz, die im November 2024 einen Waffenstillstand mit Israel geschlossen hatte, hatte in der Nacht zum Montag begonnen, Ziele im Norden Israels mit Raketen und Drohnen anzugreifen. Israel reagierte sofort mit Gegenangriffen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Syrien hat seine Grenze zum Libanon mit Raketeneinheiten und Tausenden Soldaten verst\u00e4rkt. Das syrische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte am Mittwoch, die Armee habe ihre Pr\u00e4senz entlang der Grenzen zum Libanon und zum Irak ausgebaut. Dies geschehe im Rahmen von Bem\u00fchungen zum Schutz und zur Kontrolle der Grenzen angesichts des eskalierenden regionalen Konflikts. Acht syrische und libanesische Sicherheitskreise best\u00e4tigten der Nachrichtenagentur Reuters, dass zu den Verst\u00e4rkungen auch Raketenwerfer geh\u00f6ren.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Die Verst\u00e4rkungsoperation habe bereits im Februar begonnen, sei aber in den vergangenen Tagen beschleunigt worden, sagten f\u00fcnf syrische Offiziere. Nach ihren Angaben umfassen die Verst\u00e4rkungen Infanterieeinheiten, gepanzerte Fahrzeuge sowie Grad- und Katjuscha-Kurzstreckenraketenwerfer. Formationen mehrerer syrischer Armeedivisionen h\u00e4tten ihre Pr\u00e4senz entlang der Grenze im westlichen Homs und s\u00fcdlich von Tartus ausgeweitet. Ein syrischer Offizier erkl\u00e4rte, die Ma\u00dfnahme ziele darauf ab, Waffen- und Drogenschmuggel zu verhindern sowie die vom Iran unterst\u00fctzte libanesische Hisbollah oder andere K\u00e4mpfer an der Infiltration Syriens zu hindern.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Die syrischen Milit\u00e4rs dementierten vehement Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Milit\u00e4raktion gegen Nachbarl\u00e4nder. Ein syrischer Sicherheitsvertreter sagte jedoch, Damaskus sei bereit, &#8222;mit jeder Sicherheitsbedrohung f\u00fcr sich selbst oder seine Partner umzugehen&#8220;. Ein hochrangiger libanesischer Sicherheitsvertreter erkl\u00e4rte, die syrischen Beh\u00f6rden h\u00e4tten Beirut mitgeteilt, die Stationierung von Raketenwerfern entlang der Berge an der libanesischen Ostgrenze sei eine &#8222;Verteidigungsma\u00dfnahme gegen jede Aktion oder jeden Angriff, den die Hisbollah gegen Syrien starten k\u00f6nnte&#8220;. Die Truppenverst\u00e4rkung erfolgt w\u00e4hrend erneuter K\u00e4mpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon. Zehntausende Libanesen sind bereits vor israelischen Luftangriffen geflohen, viele davon in Richtung Syrien.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Bisher hat das US-Milit\u00e4r nach eigenen Angaben 17 iranische Schiffe, darunter ein U-Boot, zerst\u00f6rt. Zudem hat es fast 2.000 Ziele im Iran angegriffen, erkl\u00e4rt das US-Zentralkommando. &#8222;Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Stra\u00dfe von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs&#8220;, sagt Zentralkommando-Chef Brad Cooper in einem auf X ver\u00f6ffentlichten Video. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Der Iran habe in Vergeltungsangriffen bisher mehr als 500 ballistische Raketen und \u00fcber 2.000 Drohnen abgefeuert. &#8222;Wir sehen, dass die F\u00e4higkeit des Irans abnimmt, uns und unsere Partner zu treffen, w\u00e4hrend unsere Kampfkraft hingegen zunimmt&#8220;, betonte er. Israels Milit\u00e4r ging zu Beginn des Kriegs am Samstag davon aus, dass der Iran \u00fcber rund 2.500 ballistische Raketen verf\u00fcgte. Neben den vom Iran abgefeuerten Raketen d\u00fcrften bei Bombenangriffen der Israelis und des US-Milit\u00e4rs seither viele Raketen zerst\u00f6rt worden sein.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Einige Demokraten zeigten sich unterdessen besorgt \u00fcber die gro\u00dfe Menge Munition, die die USA in dem Krieg einsetzen. Senator Mark Kelly, ein prominentes Mitglied des Streitkr\u00e4fte-Ausschusses, warnte, die USA verf\u00fcgten nicht &#8222;\u00fcber einen unbegrenzten Vorrat&#8220;, wie der Sender CNN berichtete. Die Iraner seien in der Lage, eine gro\u00dfe Anzahl an Schahed-Drohnen und Mittel- und Kurzstreckenraketen herzustellen und verf\u00fcgten \u00fcber riesige Vorr\u00e4te, sagte der fr\u00fchere Kampfpilot und Astronaut demnach weiter.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Das werde irgendwann zu einem &#8222;mathematischen Problem&#8220; und die USA m\u00fcssten sich fragen, wie sie die Munition f\u00fcr ihre Luftabwehr wieder aufstocken k\u00f6nnten, zitierte ihn CNN weiter. Die USA setzen im Krieg gegen den Iran unter anderem Luftabwehrsysteme der Typen Patriot und THAAD ein. Letzteres dient vor allem zum Abfangen ballistischer Raketen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Iran hatte Israel am Dienstagabend binnen 30 Minuten mit zwei massiven Angriffswellen \u00fcberzogen. Wie die israelische Polizei erkl\u00e4rte, gingen am sp\u00e4ten Dienstagabend Meldungen \u00fcber herabfallende Tr\u00fcmmerteile von Geschossen im Raum Tel Aviv ein. Polizisten und Bombenentsch\u00e4rfungsexperten seien im Einsatz, um die betroffenen Gebiete zu sichern und abzusperren, teilte die Polizei mit. Nach Angaben von Rettungskr\u00e4ften wurde eine Frau von den Tr\u00fcmmerteilen leicht verletzt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Wenige Minuten sp\u00e4ter meldete die israelische Armee eine zweite Raketenwelle aus dem Iran. Im Gro\u00dfraum Tel Aviv und im Zentrum Israels heulten die Luftalarm-Sirenen. AFP-Reporter berichteten von anschlie\u00dfenden Explosionen in Jerusalem. Ein AFP-Journalist in Netanja n\u00f6rdlich von Tel Aviv sah Raketen am Nachthimmel.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Der Iran greift seit Samstag Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an. Er reagiert damit auf Angriffe der USA und Israels, die am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen hatten. Bei den US-israelischen Angriffen wurden der oberste F\u00fchrer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen F\u00fchrung get\u00f6tet.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Der Iran hat nach Angaben von Katar zwei Raketen auf das Gebiet des Golfstaates abgefeuert. Die Luftabwehrsysteme h\u00e4tten eine davon abgefangen, die andere habe den US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt al-Udeid, getroffen, Opfer habe es dabei keine gegeben.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">In Dubai hat ein Drohnenangriff ein Feuer in der N\u00e4he des US-Konsulats ausgel\u00f6st. Der Brand konnte nach Angaben der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden unter Kontrolle gebracht werden. Es habe keine Verletzten gegeben. In den vergangenen Tagen haben die Vereinigten Arabischen Emirate erlitten nach Angaben des emiratischen Au\u00dfenministeriums mehr als 1.000 Angriffe erlitten, mehr als alle anderen attackierten L\u00e4nder zusammen. Dennoch bleiben die Emirate bei ihrer &#8222;Verteidigungshaltung&#8220; gegen\u00fcber den &#8222;wiederholten iranischen Angriffen&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Auch in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens gab es einen Angriff auf die US-Botschaft. Dort l\u00f6sten zwei Drohnen einen Brand aus.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan hat die Vergeltungsangriffe des Iran gegen Ziele in den Golfstaaten als Fehler bezeichnet. &#8222;Die Bombardierung arabischer L\u00e4nder durch den Iran ohne jegliche Unterscheidung &#8211; Oman, Katar, Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien &#8211; alle &#8211; ist meiner Meinung nach eine unglaublich falsche Strategie&#8220;, sagte Fidan am Dienstag dem Sender TRT Haber. &#8222;Sie erh\u00f6ht das Risiko in der Region erheblich.&#8220;<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Auch aus der Perspektive des Iran selbst seien die Angriffe auf die arabischen Staaten &#8222;eine \u00e4u\u00dferst fehlgeleitete Strategie&#8220;. Fidan sagte, die meisten Golfstaaten h\u00e4tten &#8222;tats\u00e4chlich sehr hart daran gearbeitet, den Krieg zu verhindern&#8220;. Diese L\u00e4nder h\u00e4tten dem Iran &#8222;keinen Schaden zugef\u00fcgt&#8220;. &#8222;Sie hatten ihren Luftraum nicht f\u00fcr die angreifende Seite ge\u00f6ffnet, sie hatten keine Flugzeuge aus ihrem Hoheitsgebiet starten lassen&#8220;, sagte er. Die Reaktion des Iran zeige, wie ernst dessen Bedrohungswahrnehmung geworden sei. &#8222;Die zugrunde liegende Strategie scheint zu sein: &#8218;Wenn ich untergehe, werde ich die Region mit mir in den Abgrund rei\u00dfen.'&#8220;<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Der kanadische Premierminister Mark Carney hat zu einer Entsch\u00e4rfung des Krieges der USA und Israels gegen den Iran aufgerufen. &#8222;Kanada fordert eine rasche Deeskalation der Kampfhandlungen und ist bereit, bei dem Erreichen dieses Ziels zu helfen&#8220;, sagte Carney am Mittwoch w\u00e4hrend seines Besuchs im australischen Sydney. Der Iran-Krieg sei &#8222;ein weiteres Beispiel f\u00fcr das Versagen der internationalen Ordnung&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Carney bekr\u00e4ftigte, dass &#8222;das V\u00f6lkerrecht f\u00fcr alle Kriegsteilnehmer bindend ist&#8220;. Zwar dr\u00fcckte er sein &#8222;Bedauern&#8220; dar\u00fcber aus, dass internationale Bem\u00fchungen nicht zu einer Entwaffnung des Iran gef\u00fchrt h\u00e4tten. Zugleich sagte er, dass &#8222;die USA und Israel gehandelt haben, ohne die Vereinten Nationen einzubeziehen oder sich mit ihren Verb\u00fcndeten, einschlie\u00dflich Kanada, abzustimmen&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Die US-Regierung hat die Bereitstellung von Charterfl\u00fcgen zur Evakuierung von US-B\u00fcrgern aus dem vom Iran-Krieg ersch\u00fctterten Nahen Osten bekanntgegeben. US-Vertreter h\u00e4tten bei der Organisation von Fl\u00fcgen aus Jordanien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geholfen und &#8222;werden weiterhin zus\u00e4tzliche Kapazit\u00e4ten sichern, sofern die Sicherheitslage dies zul\u00e4sst&#8220;, erkl\u00e4rte das US-Au\u00dfenministerium am Dienstag.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c1338370909=\"\" data-cy=\"body\" class=\"cXenseParse\">Seit dem Beginn des Krieges am Samstag seien bereits mehr als 9.000 US-B\u00fcrger sicher aus dem Nahen Osten ausgereist, davon mehr als 300 aus Israel, teilte das US-Au\u00dfenministerium mit. Am Montag hatte Washington seine B\u00fcrger in der Region zur Ausreise auf kommerziellem Wege aufgerufen. Die Flugh\u00e4fen in einem Gro\u00dfteil der L\u00e4nder des Nahen Osten sind jedoch geschlossen oder strengen Beschr\u00e4nkungen unterworfen. Israel will schrittweise seinen Luftraum wieder er\u00f6ffnen, zun\u00e4chst mit einem Flugzeug pro Stunde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der wechselseitige Beschuss mit Raketen und Drohnen zwischen Iran und Israel geht weiter. 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