{"id":244825,"date":"2026-06-29T10:41:19","date_gmt":"2026-06-29T10:41:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/244825\/"},"modified":"2026-06-29T10:41:19","modified_gmt":"2026-06-29T10:41:19","slug":"warum-fast-90-prozent-aller-menschen-rechtshaender-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/244825\/","title":{"rendered":"Warum fast 90 Prozent aller Menschen Rechtsh\u00e4nder sind"},"content":{"rendered":"<p>Nur knapp zehn Prozent der Menschen sind Linksh\u00e4nder. Dass unsere Spezies vor allem Rechtsh\u00e4nder hervorbrachte, ist im Tierreich einzigartig. Was dahinterstecken k\u00f6nnte, haben Forscher nun erstmals entschl\u00fcsselt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Was haben Albert Einstein, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/pablo-picasso\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/pablo-picasso\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Picasso,<\/a> Wolfgang Amadeus Mozart und Charlie Chaplin gemeinsam? Richtig \u2013 sie alle waren Linksh\u00e4nder. Und damit auch zu ihren Lebzeiten eine Minderheit: Gerade einmal knapp zehn Prozent bevorzugen die linke Hand f\u00fcr T\u00e4tigkeiten, nur etwa ein Prozent kann beide H\u00e4nde gleicherma\u00dfen f\u00fcr feinmotorische Aufgaben einsetzen und der \u00fcberw\u00e4ltigende Rest ist eben stinknormaler Rechtsh\u00e4nder.<\/p>\n<p>Forscher der britischen Universit\u00e4ten Oxford und Reading haben im April 2026 im Fachjournal <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosbiology\/article?id=10.1371\/journal.pbio.3003771\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/journals.plos.org\/plosbiology\/article?id=10.1371\/journal.pbio.3003771&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u201ePLOS Biology<\/a>\u201c eine Studie ver\u00f6ffentlicht, die eine alte Frage beantwortet: Warum sind fast alle Menschen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/wissenschaft_nt\/article689c008ef3b330071983fdf4\/Sie-machen-es-mit-links-Mythen-und-Fakten-ueber-Linkshaender.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/wissenschaft_nt\/article689c008ef3b330071983fdf4\/Sie-machen-es-mit-links-Mythen-und-Fakten-ueber-Linkshaender.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rechtsh\u00e4nder<\/a> \u2013 und warum ist das in der Biologie so einzigartig? <\/p>\n<p>Ehe wir uns dieser Antwort genauer widmen, interessiert uns aber erst einmal:<\/p>\n<p>Mit der starken Vorliebe f\u00fcr eine bestimmte Hand sind wir Menschen Exoten im Tierreich. Selbst unsere n\u00e4chsten Verwandten, die Menschenaffen, zeigten zu keiner Zeit der Evolutionsgeschichte Anzeichen f\u00fcr eine derart ausgepr\u00e4gte Links- oder Rechtsh\u00e4nderdisposition wie die Forschungsergebnisse der britischen Biologen belegen. Zwar weisen Spinnenaffen und Languren ebenfalls eine relativ hohe Spezialisierung auf eine bestimmte Handseite auf \u2013 ob sie dabei aber die linke oder rechte Hand bevorzugen, ist innerhalb der Art bei Weitem nicht so stark ausgepr\u00e4gt wie beim Menschen. <\/p>\n<p>Das Team analysierte insgesamt Daten von 2025 Individuen aus 41 Affenarten \u2013 von<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/schimpansen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/schimpansen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Schimpansen<\/a> \u00fcber Gorillas bis hin zu Spinnenaffen, die zu den Klammeraffen z\u00e4hlen. Au\u00dferdem hat es anhand von Sch\u00e4delvolumen sowie K\u00f6rperproportionen Vorhersagen f\u00fcr ausgestorbene Vorfahren gemacht, darunter den Hominiden Australopithecus afarensis, der durch den Skelettfund von Lucy, der im Naturhistorischen Museum Wien ausgestellt ist, bekannt wurde, und den Neandertaler.<\/p>\n<p>Dabei zeigte sich: Unter Primaten ist die fast universelle Rechtsh\u00e4ndigkeit des Menschen eine evolution\u00e4re Einzigartigkeit, die bei keiner anderen Affenart in dieser Form vorkommt. Auf einer Skala von plus eins bis minus eins ordneten die Wissenschaftler ein, wie sehr eine Art die rechte Hand bevorzugt. Plus eins bedeutet, dass alle Individuen in der Art die rechte Hand bevorzugen, minus eins w\u00fcrde bedeuten, dass alle die linke Hand f\u00fcr T\u00e4tigkeiten verwenden. Beim Menschen liegt der Rechtsh\u00e4nder-Index bei 0,76. Bei einem evolution\u00e4ren Vergleich mit anderen Menschenaffenarten und Primaten m\u00fcsste der Wert rechnerisch eigentlich bei nahezu 0,0 liegen. Wir w\u00fcrden also keine der beiden H\u00e4nde f\u00fcrs Schreiben, Greifen oder andere Dinge wirklich bevorzugen. Kurz: Ohne besondere Faktoren h\u00e4tte der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/mensch\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/mensch\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mensch<\/a> gar keine Pr\u00e4ferenz entwickelt.<\/p>\n<p>Lediglich Schimpansen, Gorillas und Dianameerkatzen zeigten innerhalb des Studiendesigns eine leichte Pr\u00e4ferenz zur rechten Hand und landeten bei einem Wert von etwa 0,17. Die Vergleichsdaten stammen von der Plattform <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/vertlife.org\/data\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/vertlife.org\/data\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Vertlife.org<\/a>, welche die Forschungsdaten verschiedener US-amerikanischer Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen sammelt, unter anderem der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/yale-universitaet\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/yale-universitaet\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Universit\u00e4t Yale<\/a> und der University of California, Berkeley.<\/p>\n<p>Mehr Rechtsh\u00e4nder: Zwei Faktoren sind laut Studie entscheidend<\/p>\n<p>Bei der Auswertung der Daten und dem Vergleich der verschiedenen Spezies fielen dem britischen Forschungsteam zwei Aspekte auf, die den Menschen im Hinblick auf andere Primatenarten unterscheiden: die Gehirngr\u00f6\u00dfe, gemessen am Sch\u00e4delvolumen, und das Verh\u00e4ltnis von Arm- zu Beinl\u00e4nge. Durch das im Vergleich zu anderen Spezies gro\u00dfe <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/gehirn\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/gehirn\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gehirn<\/a> hat der moderne Mensch im Laufe der Evolution einen aufrechten Gang entwickelt. Das nennen Fachleute Bipedismus. <\/p>\n<p>Diese evolution\u00e4re Besonderheit des <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/homo-sapiens\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/homo-sapiens\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Homo sapiens<\/a> bringt noch eine weitere Notwendigkeit mit sich: Wer auf zwei Beinen l\u00e4uft, hat die H\u00e4nde frei \u2013 und steht unter einem selektiven Druck, sie spezialisiert einzusetzen. Da f\u00fcr den modernen Menschen die H\u00e4nde nicht mehr zur Fortbewegung genutzt wurden, entstanden neue M\u00f6glichkeiten, Werkzeuge zu nutzen \u2013 und dadurch verbesserten sich auch die motorischen F\u00e4higkeiten des Homo sapiens. Die klare Bevorzugung einer Hand brachte dabei immense Vorteile.<\/p>\n<p>Die Forscher rekonstruierten, wie sich die Pr\u00e4ferenzen bei unseren <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/video693a6a5d11f914c89b859cf1\/entdeckung-von-forschern-unsere-vorfahren-konnten-feuer-schon-viel-frueher-machen-als-bisher-angenommen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/video693a6a5d11f914c89b859cf1\/entdeckung-von-forschern-unsere-vorfahren-konnten-feuer-schon-viel-frueher-machen-als-bisher-angenommen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vorfahren<\/a> entwickelt haben:<\/p>\n<p>Ardipithecus ramidus (vor circa 4,4 Millionen Jahren): 0,16Australopithecus afarensis (vor circa drei Millionen Jahren): 0,32Homo erectus (vor circa 1,8 Mio. Jahren): 0,54<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/neandertaler\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/neandertaler\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Neandertaler<\/a>: 0,64Moderner Mensch (Homo sapiens): 0,76Doch warum sind denn nun fast alle Menschen Rechtsh\u00e4nder?<\/p>\n<p>Allerdings liefert die Studie keine klare Antwort darauf, warum der Mensch inzwischen ausgerechnet die rechte und nicht die linke Hand bevorzugt. Klar ist: Die rechte Hand scheint einen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/evolution\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/evolution\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">evolution\u00e4ren Vorteil <\/a>verschafft zu haben. Der Aufbau des menschlichen Gehirns k\u00f6nnte dabei eine Rolle spielen. Die linke Hemisph\u00e4re steuert die rechte K\u00f6rperh\u00e4lfte und gilt als analytisches Zentrum. Sie ist f\u00fcr die Planung und Ausf\u00fchrung komplexer sowie zielgerichteter Bewegungsabl\u00e4ufe zust\u00e4ndig. Das k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass die rechte Hand f\u00fcr motorische T\u00e4tigkeiten bevorzugt wird, weil das Gehirn weniger Energie aufwenden muss, um Bewegungsmuster zu optimieren. <\/p>\n<p>Die rechte Hirnh\u00e4lfte hingegen, die die linke K\u00f6rperseite steuert, ist eher f\u00fcr kreative und abstrakte Denkprozesse zust\u00e4ndig. Daher kommt auch die Annahme, dass Linksh\u00e4nder h\u00e4ufig <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kreativitaet\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kreativitaet\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">kreativer<\/a> seien, weil bei ihnen die rechte Hemisph\u00e4re wohl st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt ist. Im Normalfall bedeutet das aber auch mehr Energieaufwand f\u00fcr das Gehirn, die Bewegungsabl\u00e4ufe dieser Seite zu pr\u00e4zisieren. Mehr Energie versucht der menschliche K\u00f6rper eigentlich zu vermeiden. Das k\u00f6nnte erkl\u00e4ren, wieso die meisten Menschen eher die rechte Seite bevorzugen. Die Forscher vermuten zudem, dass unsere Kultur die Rechtsh\u00e4ndigkeit verst\u00e4rkt haben k\u00f6nnte. Etwa dadurch, wie Werkzeuge und Utensilien aufgebaut sind. <\/p>\n<p>\u201eDies ist die erste Studie, die mehrere der wichtigsten Hypothesen zur H\u00e4ndigkeit des Menschen untersucht. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass sie wahrscheinlich mit einigen der Schl\u00fcsselmerkmale zusammenh\u00e4ngt, die uns zum Menschen machen, insbesondere mit dem aufrechten Gang und der Entwicklung gr\u00f6\u00dferer Gehirne\u201c, erkl\u00e4rt der an der Studie beteiligte Anthropologe Professor Dr. Thomas A. P\u00fcschel in einer <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.ox.ac.uk\/news\/2026-05-15-why-is-almost-everyone-right-handed-the-answer-may-lie-in-how-we-learned-to-walk\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.ox.ac.uk\/news\/2026-05-15-why-is-almost-everyone-right-handed-the-answer-may-lie-in-how-we-learned-to-walk&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Pressemitteilung der Universit\u00e4t Oxford<\/a>.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Studien sollen nun untersuchen, wieso es trotz der anscheinend eindeutigen Bevorzugung und damit einem klaren evolution\u00e4ren Vorteil f\u00fcr den Homo sapiens trotz allem noch <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/linkshaender\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/linkshaender\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Linksh\u00e4nder<\/a> gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nur knapp zehn Prozent der Menschen sind Linksh\u00e4nder. 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