{"id":24546,"date":"2026-03-04T06:19:15","date_gmt":"2026-03-04T06:19:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/24546\/"},"modified":"2026-03-04T06:19:15","modified_gmt":"2026-03-04T06:19:15","slug":"80-jahre-48er-wir-packen-an-gestern-wie-heute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/24546\/","title":{"rendered":"80 Jahre 48er: \u201eWir packen an\u201c \u2013 gestern wie heute"},"content":{"rendered":"\n<p>Begonnen hat die MA 48 mit ihrer Arbeit f\u00fcr ein sauberes Wien am 1. M\u00e4rz 1946. Die erste gro\u00dfe Aufgabe war es nach dem 2. Weltkrieg, Kriegsschutt und Mist von den Stra\u00dfen wegzur\u00e4umen. Die Geschichte der Magistratsabteilung 48, Abfallwirtschaft, Stra\u00dfenreinigung und Fuhrpark reicht von der Entsorgung des M\u00fclls in Ziegelgruben bis zur modernen Abfallwirtschaft. B\u00fcrgermeister Michael Ludwig ist stolz auf \u201eseine\u201c 48er: \u201eDas Erfolgsmodell f\u00fcr ein sauberes, lebenswertes Wien ist seit damals Teamarbeit, Flexibilit\u00e4t und Innovation. Bis heute leisten die rund 3.100 48er-Mitarbeiter*innen einen wesentlichen Beitrag f\u00fcr eine saubere Stadt und damit f\u00fcr hohe Lebensqualit\u00e4t. Sauberkeit, gutes Abfallmanagement und Sicherheit gehen dabei Hand in Hand.\u201c<\/p>\n<p> \u201eMachen das Beste aus unserem Abfall\u201c <\/p>\n<p>Die vergangenen 80 Jahre sind gepr\u00e4gt vom verantwortungsvollen Umgang mit Abfall, Ressourcenschonung, getrennter M\u00fcllsammlung und Recycling. Wien hat heute die gesamte Entsorgungskette in ihrer Hand und k\u00fcmmert sich um das M\u00fcllaufkommen aus den Haushalten selbst und das innerhalb der Stadtgrenzen \u2013 von der Sammlung von Restm\u00fcll und Altstoffen, der thermischen Verwertung bis zur Aufbereitung, Kompostierung und Deponierung der Verbrennungsr\u00fcckst\u00e4nde. \u201eDiese intelligente und klimafreundliche Abfallwirtschaft spart in Wien j\u00e4hrlich rund 330.000 t CO2 ein, das kann sich sehen lassen,\u201c so Klimastadtrat J\u00fcrgen Czernohorszky.<\/p>\n<p>Die thermische Abfallverwertung erzeugt in drei M\u00fcllverbrennungsanlagen Energie und Strom f\u00fcr die Wiener*innen, Europas gr\u00f6\u00dftes Kompostwerk steht in der Lobau, die Deponie Rautenweg ist ein Vorbild in Sachen Klimaschutz und eine Biogasanlage erzeugt umweltfreundliches Biogas. Moderne kundenfreundliche Mistpl\u00e4tze, neue WC-Anlagen, die WasteWatcher, der 48er-Tandler uvm. runden das Serviceangebot in Wien ab. Und immer vorne dabei sind die 48er. Czernohorszky: \u201eDie Wienerinnen und Wiener k\u00f6nnen sicher sein, dass die 48er aus ihren Abf\u00e4llen das Beste macht.\u201c Damit das auch in Zukunft so bleibt, setzt die Stadt auf Kreislaufwirtschaft und \u201eZero Waste\u201c \u2013 mit dem Ziel, m\u00f6glichst alle Ressourcen aus den Abf\u00e4llen im Kreislauf zu f\u00fchren \u2013 damit im besten Fall nichts mehr \u00fcbrigbleibt.<\/p>\n<p> Imagewandel: Vom \u201eMistbuam\u201c zum 48er <\/p>\n<p>Am wichtigsten aber waren und sind die Mitarbeiter*innen mit ihrer t\u00e4glichen Arbeit als M\u00fcllaufleger, Stra\u00dfenkehrer, Lenker, WasteWatcher, in den Werkst\u00e4tten, den Abfallbehandlungsanlagen, der Abschleppgruppe oder dem Fundservice. Vor 80 Jahren m\u00f6glichst unsichtbar und mit negativem Image behaftet, pr\u00e4gen die 48er das heutige Wien mit ihrer Arbeit, ihrem \u201eOrange\u201c und ihrem Schm\u00e4h. Josef Thon, Abteilungsleiter der 48er: \u201eMeine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind stolz, bei der 48er zu arbeiten. Und ohne das Mittun der Wienerinnen und Wiener ginge ohnehin nichts. Danke f\u00fcr die gemeinsame Arbeit beim M\u00fclltrennen und bei der Sauberkeit!\u201c<\/p>\n<p> Zur Geschichte <\/p>\n<p>Gegr\u00fcndet wurde die \u201eMagistratsabteilung 48 &#8211; Fuhrwerksbetrieb und Stra\u00dfenpflege\u201c unter B\u00fcrgermeister Theodor K\u00f6rner am 1. M\u00e4rz 1946. Die Anf\u00e4nge fielen in die Zeit des Wiederaufbaus, die Stadt lag in Tr\u00fcmmern. Die erste gro\u00dfe Aufgabe war es, rund 850.000 m\u00b3 Kriegsschutt zerbombter Geb\u00e4ude und rund 200.000 m\u00b3 Mist von den Stra\u00dfen wegzur\u00e4umen. Denn die M\u00fcllabfuhr war in den letzten Kriegsjahren zum Erliegen gekommen, und es gab nach dem Zweiten Weltkrieg so gut wie keine funktionierende Infrastruktur f\u00fcr die Stra\u00dfenreinigung und M\u00fcllbeseitigung. Nur elf Fahrzeuge waren einsatzbereit, alle drei Gro\u00dfgaragen waren mehr oder weniger besch\u00e4digt bzw. besetzt, zahlreiche Mistk\u00fcbel, Krampen und Schaufeln zerst\u00f6rt. Somit waren von Anfang an Improvisationsgabe und Innovationstalent gefragt.<\/p>\n<p>Die 48er war bereits damals f\u00fcr die M\u00fcllabfuhr, die Stra\u00dfenreinigung, den Winterdienst, die \u00f6ffentlichen Toiletten und den st\u00e4dtischen Fuhrpark verantwortlich. Mit den Jahren kamen neue Aufgaben wie die Beschaffung von Fahrzeugen f\u00fcr den gesamten Magistrat, die Abfallberatung, die Abfallverwertung, die Abfallbehandlung, der Abschleppdienst, die WasteWatcher und das Zentrale Fundservice hinzu.<\/p>\n<p> \u00dcber die 48er <\/p>\n<p>Die zentralen Aufgaben der Wiener Magistratsabteilung 48 &#8211; Abfallwirtschaft, Stra\u00dfenreinigung und Fuhrpark sind die Sicherstellung der kommunalen Abfallwirtschaft, einer sauberen Stadt und sicherer Verkehrsfl\u00e4chen bei winterlichen Verh\u00e4ltnissen. Mit rund 3.100 Mitarbeiter*innen z\u00e4hlen die 48er zu den gr\u00f6\u00dften Magistratsabteilungen der Bundeshauptstadt. Zu ihren Aufgaben kommen neben der M\u00fcll- und Altstoffsammlung die Mistpl\u00e4tze, die Abfallbehandlung \u2013 wie das Betreiben einer Biogasanlage und der Deponie Rautenweg \u2013 aber auch die WasteWatcher, die Abschleppgruppe, die \u00f6ffentlichen WC-Anlagen sowie der Fuhrpark der Stadt Wien, der 48er-Tandler, die Abfallberatung und das Zentrale Fundservice.<\/p>\n<p>Das Sauberkeitsangebot umfasst 475.000 Restm\u00fcll- und Altstoffbeh\u00e4lter, 21.000 Papierk\u00f6rbe, 3.900 Hundekotsackerlspender, 1.200 freistehende Aschenrohre, 13 Mistpl\u00e4tze und 4.400 \u00f6ffentliche Standorte f\u00fcr die getrennte Sammlung.<\/p>\n<p>Die orangen 48er leisten mit ihrem breiten Leistungsportfolio einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Daseinsvorsorge, die Wiener Abfallwirtschaft gilt europaweit als Vorreiter und Aush\u00e4ngeschild.<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen: <a href=\"https:\/\/www.wien.gv.at\/kontakt\/ma48\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">https:\/\/www.wien.gv.at\/kontakt\/ma48<\/a><\/p>\n<p>Pressebilder zu dieser Aussendung sind in K\u00fcrze unter <a href=\"https:\/\/presse.wien.gv.at\/bilder\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">https:\/\/presse.wien.gv.at\/bilder<\/a> abrufbar. (Schluss) MA48<\/p>\n<p> R\u00fcckfragehinweis f\u00fcr Medien   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Begonnen hat die MA 48 mit ihrer Arbeit f\u00fcr ein sauberes Wien am 1. M\u00e4rz 1946. 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