{"id":245488,"date":"2026-06-29T17:43:12","date_gmt":"2026-06-29T17:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/245488\/"},"modified":"2026-06-29T17:43:12","modified_gmt":"2026-06-29T17:43:12","slug":"meilenstein-fuer-madama-butterfly-japanische-torii-feierlich-an-oper-burg-gars-uebergeben-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/245488\/","title":{"rendered":"Meilenstein f\u00fcr Madama Butterfly &#8211; Japanische Torii feierlich an Oper Burg Gars \u00fcbergeben \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>In den Wiener Dekorationswerkst\u00e4tten fand die \u00dcbergabe der ersten gro\u00dfen B\u00fchnenelemente f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Inszenierung von Madama Butterfly statt. Die imposanten, traditionell ostasiatischen Tore wurden eigens f\u00fcr das Open-Air-Spektakel angefertigt und bilden das visuelle Herzst\u00fcck des neuen B\u00fchnenbilds.<\/p>\n<p>Die Vorbereitungen auf das Open-Air-Highlight &#8222;Madama Butterfly&#8220; biegen auf die Zielgrade ein. Im feierlichen Rahmen der Wiener Werkst\u00e4tten von Art for Art \u00fcbergab etwa Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Petra H\u00f6finger die zentralen B\u00fchnenelemente an den Intendanten der Oper Burg Gars, Clemens Unterreiner. Die beiden ma\u00dfgefertigten japanischen Torii bilden das visuelle Herzst\u00fcck der Inszenierung und versprechen, das Publikum auf der historischen Festungsb\u00fchne in das Japan der Jahrhundertwende zu f\u00fchren.\u00a0<\/p>\n<p>Fern\u00f6stliche Klangwelten<\/p>\n<p>Aufgef\u00fchrt wird das weltber\u00fchmte St\u00fcck von Giacomo Puccini am 11. Juli 2026. Zwei Torii werden dabei zu sehen sein: zum einen das rund vier Meter hohe und 4,80 Meter breite Haupttorii, das die Umrahmung des Tonb\u00fchnenaufgangs bildet, und zum anderen das kleinere Torii, das als Fotopoint dienen wird.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Die Oper beginnt f\u00fcr mich nicht erst mit dem ersten Ton des Orchesters, sondern bereits in jenem Moment, in dem das Publikum in die Welt einer Geschichte eintaucht. Die beiden Torii schaffen genau diesen Zauber. Sie hei\u00dfen unsere G\u00e4ste willkommen und \u00f6ffnen symbolisch das Tor zu Puccinis ber\u00fchrendem Meisterwerk. Dass diese einzigartigen Bauwerke in den renommierten Werkst\u00e4tten von Art for Art entstanden sind, erf\u00fcllt mich mit gro\u00dfer Freude und Dankbarkeit. Sie stehen beispielhaft f\u00fcr die Verbindung von Kunst, Handwerk und Leidenschaft, die jede gro\u00dfe Opernproduktion ausmacht&#8220;, so Unterreiner.\u00a0<\/p>\n<p>Tore zwischen den Welten<\/p>\n<p>Torri gelten in der japanischen Kultur als symbolische Tore zwischen der profanen und spirituellen Welt. In der Garser &#8222;Madama Butterfly&#8220; werden sie zu einem sichtbaren Zeichen des \u00dcbergangs \u2013 von der Realit\u00e4t in die Welt der Oper. Zus\u00e4tzlich schlagen sie eine Br\u00fccke zwischen japanischer Tradition und europ\u00e4ischer Opernkunst.\u00a0<\/p>\n<p>Die historisch inspirierten Nachbildungen wurden in rund 120 Arbeitsstunden von den Theaterplastiker:innen von Art for Art unter der Leitung von Haluk Atalayman und unter Mitwirkung von Auszubildenden gefertigt. Die Konstruktion besteht aus Aluminium-Formrohren, Holz, Styropor und mehreren Schichten glasfaserverst\u00e4rkter Beschichtungen. Durch aufwendige Modellierungs-, Schleif-, Lackier- und Versiegelungsarbeiten wurden die Torii wetterfest ausgef\u00fchrt und f\u00fcr ihren langfristigen Einsatz im Freien vorbereitet.<\/p>\n<p>&#8222;Wir, die Werkst\u00e4tten der \u00d6sterreichischen Bundestheater, freuen uns, unser Know-how auch in externe Theater- und Opernprojekte einzubringen. Besonders Open-Air-Produktionen wie die Oper Burg Gars erfordern spezielle konstruktive Ans\u00e4tze \u2013 wie die Herstellung dieser beiden Torii. Eine Aufgabe, der wir uns gemeinsam mit unseren Mitarbeiter:innen sowie unseren Lehrlingen mit gro\u00dfer Freude gewidmet haben&#8220;, erkl\u00e4rt H\u00f6finger.\u00a0<\/p>\n<p>Hinter den Kulissen<\/p>\n<p>Die G\u00e4ste der Veranstaltung erhielten bei einem Rundgang durch die Dekorationswerkst\u00e4tten der \u00d6sterreichischen Bundestheater Einblicke in die Fertigung der B\u00fchnenbilder. Werkst\u00e4ttenleiter Hendrik Nagel demonstrierte gemeinsam mit Mitarbeiter:innen und Lehrlingen die verschiedenen handwerklichen Schritte einer Opernproduktion. Unter den Teilnehmer:innen waren neben Petra H\u00f6finger und Clemens Unterreiner auch die Hauptdarsteller der Produktion &#8222;Madama Butterfly&#8220;, Eugenia Dushina und Gabriel Arce, sowie Vertreter:innen der Oper Burg Gars und der Kulturszene.\u00a0Der anschlie\u00dfende Sekt-Empfang diente schlie\u00dflich dem Austausch \u00fcber die institutionelle Zusammenarbeit.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/operburggars.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.operburggars.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den Wiener Dekorationswerkst\u00e4tten fand die \u00dcbergabe der ersten gro\u00dfen B\u00fchnenelemente f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Inszenierung von Madama Butterfly&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":245489,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[22],"tags":[68311,46,42,147,68309,68310,44,68312,148],"class_list":["post-245488","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unterhaltung","tag-art-for-art","tag-at","tag-austria","tag-entertainment","tag-madame-butterfly","tag-oper-burg-gars","tag-oesterreich","tag-torii","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116834638678279924","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/245488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=245488"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/245488\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/245489"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=245488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=245488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=245488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}