{"id":248723,"date":"2026-07-01T10:47:09","date_gmt":"2026-07-01T10:47:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/248723\/"},"modified":"2026-07-01T10:47:09","modified_gmt":"2026-07-01T10:47:09","slug":"oegb-katzian-neumayer-stickler-oegk-huss-zu-gesundheitsreform-tragfaehige-grundlage-fuer-weiterentwicklung-des-systems","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/248723\/","title":{"rendered":"\u00d6GB-Katzian\/Neumayer-Stickler\/\u00d6GK-Huss zu Gesundheitsreform: Tragf\u00e4hige Grundlage f\u00fcr Weiterentwicklung des Systems"},"content":{"rendered":"<p>Wien. (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDie f\u00fcr das Gesundheitswesen geplante Reform orientiert sich an der Versorgung der Patientinnen und Patienten und nicht an institutionellen Machtfragen\u201d, kommentiert \u00d6GB-Pr\u00e4sident Wolfgang Katzian das heute pr\u00e4sentierte Resultat monatelanger intensiver Verhandlungen: \u201eMein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen der Sozialversicherung. Mit hoher fachlicher Kompetenz, gro\u00dfer Ausdauer und in gegenseitigem Respekt ist es gelungen, ein gemeinsames Reformpapier zu entwickeln und daraus einen tragf\u00e4higen Kompromiss zu formen.\u201d<\/p>\n<p>Unn\u00f6tige Doppeluntersuchungen und intransparente Versorgungswege haben mittlerweile leider dazu gef\u00fchrt, dass immer mehr Patientinnen und Patienten private Leistungen in Anspruch nehmen. \u201eUnser Anspruch ist klar: Die Herausforderungen k\u00f6nnen mit gemeinsamer Planung besser bew\u00e4ltigt werden\u201c, sagt Claudia Neumayer-Stickler, Leiterin des Referats f\u00fcr Sozialversicherungspolitik im \u00d6GB und Co-Vorsitzende im Dachverband der Sozialversicherungstr\u00e4ger: \u201eHier scheinen erste Ans\u00e4tze gelungen zu sein, die fokussiert weiterentwickelt werden m\u00fcssen. Eine st\u00e4rkere \u00f6ffentliche Versorgung leistet einen wesentlichen Beitrag zu sozialer Chancengleichheit und kann dazu beitragen, die Privatmedizin zur\u00fcckzudr\u00e4ngen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMit dem Gesundheitsreformfonds schaffen wir die finanzielle Grundlage, um die regionalen Strukturpl\u00e4ne konsequent umzusetzen und insbesondere die Prim\u00e4rversorgung in ganz \u00d6sterreich deutlich auszubauen\u201c, betont \u00d6GK-Obmann Andreas Huss. \u201ePrim\u00e4rversorgungszentren werden k\u00fcnftig den Gro\u00dfteil der Patientinnen und Patienten behandeln und damit sp\u00fcrbar zur Verk\u00fcrzung von Wartezeiten beitragen. Klar ist auch: Die Prim\u00e4rversorgung bildet das Fundament eines funktionierenden Gesundheitssystems \u2013 erg\u00e4nzt durch neue Angebote wie Pflege- und Therapiepraxen sowie durch eine gezielte Weiterentwicklung der fach\u00e4rztlichen Versorgung. Entscheidend ist dabei eine abgestimmte Planung und Finanzierung sowie der konsequente Ausbau digitaler Angebote, damit Patientinnen und Patienten rasch und treffsicher zur richtigen Versorgung gelangen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer Erfolg der Reform muss laufend an k\u00fcrzeren Wartezeiten, besserer Patientenlenkung \u2013 vorrangig \u00fcber ein \u00f6sterreichweit einheitlich ausgerollte Gesundheitshotline 1450, angeschlossener Telemedizin und Terminservice sowie einer st\u00e4rkeren \u00f6ffentlichen Gesundheitsversorgung gemessen werden\u201d, sagt Katzian abschlie\u00dfend: \u201eEr wird letztlich nicht daran gemessen werden, welche Institution mehr Kompetenzen erhalten hat. Die Reform ist dann ein Erfolg, wenn die Menschen schneller Hilfe bekommen, besser begleitet werden und sich weiterhin auf ein solidarisches \u00f6ffentliches Gesundheitssystem verlassen k\u00f6nnen, das auch in der Lage ist, medizinische Fortschritte zu realisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wird sich der \u00d6GB weiter einbringen.\u201d<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | NGB<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien. 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