{"id":248855,"date":"2026-07-01T12:03:07","date_gmt":"2026-07-01T12:03:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/248855\/"},"modified":"2026-07-01T12:03:07","modified_gmt":"2026-07-01T12:03:07","slug":"eeoe-zu-reformpartnerschaft-fuer-schnellere-energiewende-gehoeren-zustaendigkeiten-reformiert-nicht-die-demokratischen-spielregeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/248855\/","title":{"rendered":"EE\u00d6 zu Reformpartnerschaft: F\u00fcr schnellere Energiewende geh\u00f6ren Zust\u00e4ndigkeiten reformiert nicht die demokratischen Spielregeln"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Die heute von der Bundesregierung pr\u00e4sentierte Einigung im Rahmen der Reformpartnerschaft, wonach f\u00fcr Energiegesetze k\u00fcnftig keine Zweidrittelmehrheit mehr erforderlich sein soll, bewertet der Dachverband Erneuerbare Energie \u00d6sterreich (EE\u00d6) sehr kritisch.<\/p>\n<p>Aus Sicht des EE\u00d6 liegt der zentrale Reformbedarf an anderer Stelle: \u201eWenn die Bundesregierung \u00d6sterreich wirklich zukunftsfit machen will, muss sie die energiebezogenen Raumordnungskompetenzen neu ordnen und st\u00e4rker auf Bundesebene b\u00fcndeln. Dort liegt der Hebel f\u00fcr schnellere Verfahren, mehr Planungssicherheit und einen rascheren Ausbau erneuerbarer Energien&#8220;, sagt Martina Prechtl-Grundnig, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des EE\u00d6.<\/p>\n<p>Mit dem aktuellen Vorschlag der Regierung w\u00fcrden aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre die falschen Schl\u00fcsse gezogen. Nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit sei bisher das Problem gewesen. Im Gegenteil: Gerade die intensive Auseinandersetzung zwischen den Parteien habe laut Dachverband mehrfach dazu gef\u00fchrt, dass Gesetzesentw\u00fcrfe inhaltlich nachgesch\u00e4rft, verbessert und schlie\u00dflich auch beschlossen wurden.<\/p>\n<p>Eigentlicher Reformbedarf besteht fort<\/p>\n<p>Zwar k\u00f6nnte die Abschaffung der Zweidrittelmehrheit den Gesetzgebungsprozess f\u00fcr Regierungsparteien weniger m\u00fchsam gestalten, sie beseitige jedoch nicht die strukturellen H\u00fcrden, die den Ausbau erneuerbarer Energien tats\u00e4chlich bremsen. \u201eWer glaubt mit der Abschaffung der Zweidrittelmehrheit die Energiewende zu beschleunigen, verfehlt die eigentliche Herausforderung und schw\u00e4cht die Qualit\u00e4t der Gesetzgebung, ohne die entscheidenden Blockaden aufzul\u00f6sen&#8220;, so Prechtl-Grundnig.<\/p>\n<p>Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten brauche \u00d6sterreich politische Steuerungsm\u00f6glichkeiten, die Energiesouver\u00e4nit\u00e4t und Resilienz st\u00e4rken. \u201eEine Reform mit gezielten Kompetenzverschiebungen w\u00fcrde einen echten Beitrag leisten, um \u00d6sterreich unabh\u00e4ngiger, wettbewerbsf\u00e4higer und krisenfester zu machen. Die Diskussion \u00fcber die Zweidrittelmehrheit lenkt hingegen vom eigentlichen Reformbedarf ab und ginge letztlich nach hinten los&#8220;, betont Prechtl-Grundnig abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | EEO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Die heute von der Bundesregierung pr\u00e4sentierte Einigung im Rahmen der Reformpartnerschaft, wonach f\u00fcr Energiegesetze k\u00fcnftig&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":248856,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[26393,26395,46,42,6865,2875,7134,44,26394,68821,1868,43,45,877],"class_list":["post-248855","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-bundesregierung","tag-energie","tag-energiemarkt","tag-oesterreich","tag-ots","tag-reformpartnerschaft","tag-regierungspolitik","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-wirtschaft-und-finanzen"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/248855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=248855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/248855\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/248856"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=248855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=248855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=248855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}