{"id":248960,"date":"2026-07-01T12:59:12","date_gmt":"2026-07-01T12:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/248960\/"},"modified":"2026-07-01T12:59:12","modified_gmt":"2026-07-01T12:59:12","slug":"schwere-nachbeben-in-venezuela-rotes-kreuz-seit-den-ersten-minuten-im-einsatz-unsere-hilfe-geht-weiter-wir-geben-nicht-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/248960\/","title":{"rendered":"Schwere Nachbeben in Venezuela \u2013 Rotes Kreuz seit den ersten Minuten im Einsatz: \u201eUnsere Hilfe geht weiter, wir geben nicht auf!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDas Ausma\u00df dieser Katastrophe wird uns noch lange begleiten \u2013 denn hinter den steigenden Opferzahlen stehen tausende Schicksale\u201c, berichtet J\u00fcrgen H\u00f6gl, Leiter Internationale Krisen und Katastrophen beim \u00d6sterreichischen Roten Kreuz, eine Woche nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela mit mehr als 500 Nachbeben. \u201eDie Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes geben die Suche nach \u00dcberlebenden nicht auf, doch die Chancen auf Erfolg werden immer geringer. Die Opferzahlen werden in den kommenden Tagen noch dramatisch steigen. Allein bei der Telefonhotline des Venezolanischen Roten Kreuzes sind bisher 2.300 Suchanfragen nach Vermissten eingegangen. Viele Menschen suchen verzweifelt nach ihren Angeh\u00f6rigen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWenn eine Katastrophe passiert, ist das Rote Kreuz bereits vor Ort\u201c<\/p>\n<p>Auf der Suche nach Vermissten und um Hilfe zu \u00dcberlebenden zu bringen, sind Rotkreuz-Teams auch in den bisher kaum zug\u00e4nglichen Erdbeben-Gebieten unterwegs \u2013 mitunter auf Motorr\u00e4dern wegen der gro\u00dfteils zerst\u00f6rten Stra\u00dfen. \u201eWenn irgendwo auf der Welt eine Katastrophe passiert, ist das lokale Rote Kreuz bereits vor Ort \u2013 so auch in Venezuela. 3.000 Kolleginnen und Kollegen des Venezolanischen Roten Kreuzes sind landesweit im Einsatz, um Leben zu retten. Direkt in den Katastrophengebieten wurden drei Feldspit\u00e4ler aufgebaut, um Verwundete zu versorgen. Die \u00f6ffentlichen Spit\u00e4ler sind total \u00fcberlaufen\u201c, so H\u00f6gl.<\/p>\n<p>Rotkreuz-Krisenintervention f\u00fcr \u00dcberlebende<\/p>\n<p>Weitere acht Krankenh\u00e4user und 34 Polikliniken des Roten Kreuzes sind aktiv und versorgen Verletzte, auch ein Feldspital der Internationalen Rotkreuz-F\u00f6deration wird aktuell in Einsatz gebracht. Nach den Such- und Rettungsma\u00dfnahmen und der medizinischen Versorgung steht die sichere Unterbringung der Betroffenen im Vordergrund. Sie werden vom Roten Kreuz nicht nur mit dem Lebensnotwendigen \u2013 Wasser, Essen, Sanit\u00e4rversorgung \u2013 versorgt, sondern auch psychosozial betreut.<\/p>\n<p>Michael Opriesnig, Generalsekret\u00e4r des \u00d6sterreichischen Roten Kreuzes, dazu: \u201eDen \u00dcberlebenden geht es psychisch furchtbar. Manche von ihnen sitzen vor eingest\u00fcrzten Geb\u00e4uden und trauern um ihre darunter begrabenen Familien. Tausende Menschen sind ums Leben gekommen, unz\u00e4hlige werden noch immer vermisst. Hier helfen die Kriseninterventionsteams des Venezolanischen Roten Kreuzes.\u201c<\/p>\n<p>\u00d6sterreich stellt 500.000 Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds<\/p>\n<p>Die \u00d6sterreichische Bundesregierung unterst\u00fctzt den Katastrophenhilfe-Notfallfonds (Disaster Relief Emergency Fund, DREF) der Internationalen F\u00f6deration der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) mit 500.000 Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds. \u201eDamit kann die Rotkreuz-Hilfe im Katastrophenfall rasch anlaufen und unsere Kolleginnen und Kollegen ihren lebensrettenden Einsatz fortsetzen\u201c, bedankt sich Rotkreuz-Generalsekret\u00e4r Opriesnig. \u201eVielen Dank an alle, die unsere Katastrophenhilfe bereits unterst\u00fctzt haben! Jede Spende hilft.\u201c<\/p>\n<p>Das Rote Kreuz bittet dringend um Spenden: <\/p>\n<p>\u00d6sterreichisches Rotes Kreuz<\/p>\n<p>IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144<\/p>\n<p>BIC: GIBAATWWXXX<\/p>\n<p>Erste Bank: BLZ 20.111<\/p>\n<p>Kennwort: Erdbeben Venezuela<\/p>\n<p>Oder online unter <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/wir.roteskreuz.at\/erdbeben-venezuela\">wir.roteskreuz.at\/erdbeben-venezuela<\/a>  <\/p>\n<p>Fotos und Videos: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/medien.roteskreuz.at?c=15513&amp;k=ba9141574a\">Hier klicken<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eDas Ausma\u00df dieser Katastrophe wird uns noch lange begleiten \u2013 denn hinter den steigenden Opferzahlen stehen tausende Schicksale\u201c,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":239805,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[68978,26393,26395,20075,68979,40283,124,56897,2764,73,67275,6539,40,41,26394,39,4213,67277,1024,66,65,64],"class_list":["post-248960","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-akf","tag-apa","tag-apa-ots","tag-armut","tag-auslandskatastrophenfonds","tag-erdbeben","tag-gesundheit","tag-gesundheitseinrichtung","tag-int-beziehungen","tag-katastrophen","tag-katastrophenhilfe","tag-krankenhaeuser","tag-nachrichten","tag-news","tag-ots","tag-schlagzeilen","tag-sicherheit","tag-venezolanisches-rotes-kreuz","tag-venezuela","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116844846265250185","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/248960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=248960"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/248960\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/239805"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=248960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=248960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=248960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}