{"id":250240,"date":"2026-07-02T04:14:15","date_gmt":"2026-07-02T04:14:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/250240\/"},"modified":"2026-07-02T04:14:15","modified_gmt":"2026-07-02T04:14:15","slug":"marchetti-bauer-lopatka-historische-evp-political-assembly-in-wien-ebnet-montenegro-den-weg-in-die-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/250240\/","title":{"rendered":"Marchetti\/Bauer\/Lopatka: Historische EVP-Political Assembly in Wien ebnet Montenegro den Weg in die EU"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>\u201eMit der Political Assembly der Europ\u00e4ischen Volkspartei, die im Jahr ihres 50-j\u00e4hrigen Bestehens erstmals in Wien zu Gast war, hat eine Stadt im Herzen Europas die richtige B\u00fchne geboten. Die EU-Erweiterung ist eine der zentralen politischen Fragen unserer Zeit und unsere Position ist klar: Der Westbalkan geh\u00f6rt zur Europ\u00e4ischen Union. Montenegro hat substanzielle Fortschritte erzielt und beweist, dass Reformbereitschaft belohnt werden muss. Mit der einstimmigen Aufnahme unserer montenegrinischen Schwesterpartei PES in die EVP-Familie haben wir ein starkes Bekenntnis abgelegt, f\u00fcr den EU-Beitritt Montenegros ebenso wie f\u00fcr ein geeintes, starkes Europa. Denn am st\u00e4rksten sind wir dann, wenn wir nicht gegen etwas, sondern f\u00fcr etwas eintreten\u201c, sagt der Generalsekret\u00e4r der Volkspartei, Nico Marchetti.<\/p>\n<p>\u201eGenau dieser Verantwortung sind wir auch in der Migrationspolitik gerecht geworden: Mit der Resolution zur Wiederherstellung des Vertrauens in das europ\u00e4ische Migrationssystem haben wir klare Weichen gestellt. Sie kn\u00fcpft an die Erkl\u00e4rung von Chi\u0219in\u0103u an, die auf den Vorsto\u00df von Bundeskanzler Christian Stocker f\u00fcr eine authentische Interpretation der Europ\u00e4ischen Menschenrechtskonvention zur\u00fcckgeht. Wer illegale Migration wirksam bek\u00e4mpfen will, muss den Schutz der EU-Au\u00dfengrenzen st\u00e4rken, konsequente R\u00fcckf\u00fchrungen sicherstellen und die Gesch\u00e4ftsmodelle der Schlepper zerschlagen\u201c, schlie\u00dft Marchetti.<\/p>\n<p>\u201eDie EVP-Political Assembly in Wien hat gezeigt: Europa muss dort mutig sein, wo Partner glaubw\u00fcrdig reformieren und klar den europ\u00e4ischen Weg gehen. Montenegro steht heute exemplarisch daf\u00fcr, dass der Erweiterungsprozess lebt und dass Reformbereitschaft konkrete Perspektiven verdient. Die Aufnahme der PES in die EVP-Familie ist daher ein starkes Signal: an Montenegro, an den Westbalkan und an die gesamte Europ\u00e4ische Union. Wer die Kriterien erf\u00fcllt, muss auch vorankommen k\u00f6nnen. \u00d6sterreich wird weiter daf\u00fcr eintreten, dass die EU-Erweiterung leistungsbasiert, fair und verl\u00e4sslich bleibt. Denn die Zukunft des Westbalkans liegt in der Europ\u00e4ischen Union und ein geeintes Europa ist gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten unsere st\u00e4rkste Antwort\u201c, sagt Europaministerin Claudia Bauer.<\/p>\n<p>\u201eIch freue mich, dass die montenegrinische Regierungspartei PES bei unserer Political Assembly, die erstmals hier in Wien stattfindet, in die Europ\u00e4ische Volkspartei aufgenommen wurde. Die EVP beweist damit einmal mehr ihre Vorreiterrolle und geht der EU quasi voraus: Wir holen Montenegro in unsere politische Familie, noch bevor das Land Mitglied der Europ\u00e4ischen Union ist. Dass Premierminister Milojko Spaji\u0107 pers\u00f6nlich nach Wien gekommen ist, unterstreicht, wie ernst es Podgorica mit dem europ\u00e4ischen Weg meint. Als EVP-Berichterstatter f\u00fcr Montenegro bin ich \u00fcberzeugt: In keinem anderen Kandidatenland sind die Voraussetzungen f\u00fcr einen Beitritt besser. Die Regierung arbeitet glaubw\u00fcrdig und konzentriert auf den EU-Beitritt hin, zuletzt gab es bedeutende Fortschritte in fast allen Verhandlungsbereichen. Rund 75 Prozent der Montenegrinerinnen und Montenegriner unterst\u00fctzen den Weg in die Union, das Land nutzt den Euro bereits seit 2002 als De-facto-W\u00e4hrung, nimmt am einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA teil und ist seit 2017 ein verl\u00e4sslicher Partner in der NATO. Die montenegrinischen Verhandler verfolgen den ehrgeizigen Plan, noch heuer alle Verhandlungskapitel abzuschlie\u00dfen, und das kommende EU-Vorsitzland Irland hat genau dieses Ziel in seinem Programm f\u00fcr die n\u00e4chsten sechs Monate verankert. Mein Ziel bleibt klar: Montenegro soll als 28. Mitgliedstaat noch 2028 Teil der Europ\u00e4ischen Union werden, also vor der n\u00e4chsten Europawahl im Fr\u00fchjahr 2029\u201c, f\u00fcgt Reinhold Lopatka, \u00d6VP-EU-Delegationsleiter und EVP-Berichterstatter f\u00fcr Montenegro, hinzu.<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | NVP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 \u201eMit der Political Assembly der Europ\u00e4ischen Volkspartei, die im Jahr ihres 50-j\u00e4hrigen Bestehens erstmals in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":220090,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[26393,26395,7456,682,69258,1184,49945,40,41,26394,413,39,66,65,64],"class_list":["post-250240","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-apa","tag-apa-ots","tag-bauer","tag-innenpolitik","tag-lopatka","tag-marchetti","tag-montenegro","tag-nachrichten","tag-news","tag-ots","tag-oevp","tag-schlagzeilen","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116848444288097552","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250240","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=250240"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250240\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/220090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=250240"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=250240"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=250240"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}