{"id":250608,"date":"2026-07-02T08:14:16","date_gmt":"2026-07-02T08:14:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/250608\/"},"modified":"2026-07-02T08:14:16","modified_gmt":"2026-07-02T08:14:16","slug":"kinostarts-der-woche-coming-of-age-im-bleibenden-schatten-des-eisernen-vorhangs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/250608\/","title":{"rendered":"Kinostarts der Woche: Coming-of-Age im bleibenden Schatten des eisernen Vorhangs"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspA9kk tspA9kl\">Wie w\u00e4chst man auf in einem Land, das es nicht mehr gibt? Sechs Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs, in einer Hausgemeinschaft in Moldawien, muss jeder gucken, wo er bleibt. Ana-Felicia Scutelnicus gelingt mit \u201eTransit Times\u201c ein spektakul\u00e4res Portrait einer Familie im langsamen Zerfall.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Ansonsten gibt es im Kino zu sehen: ungl\u00fccklich Liebende, ungew\u00f6hnliche Pilger, ein krimineller Klavierstimmer und Hollywoods liebenswerteste Qu\u00e4lgeister.<\/p>\n<p> 1  Minions &amp; Monster <\/p>\n<p class=\"tspZf0\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspZf6\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Der Aufstieg der Minions von Sidekicks des Superschurken Gru zu verhaltensauff\u00e4lligen Stars mit eigenem Franchise ist eine der unwahrscheinlicheren Erfolgsgeschichten Hollywoods in der j\u00fcngeren Vergangenheit.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Der dritte Solofilm der kleinen Qu\u00e4lgeister (der siebte insgesamt mit ihrer Beteiligung) erz\u00e4hlt nun, sozusagen als Prequel, ihre unglaubliche origin story in Hollywood.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Sch\u00f6pfer Pierre Coffin erz\u00e4hlt, was die Minions nach Hollywood verschlagen hat. Dort w\u00e4hrt ihre Karriere allerdings nur kurz. Die Einf\u00fchrung des Tonfilms Ende der 1920er-Jahre macht die gelben ADHS-Speedballs mit ihrem Cartoon-Esperanto, die ihr Sch\u00f6pfer\u00a0einmal \u201eliebenswerte Idioten\u201c nannte, in Hollywood unvermittelbar.<\/p>\n<p>Weekender: Unsere Tipps f\u00fcr Ihr Wochenende<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1782980055_927_disko-3.png\" alt=\"\" class=\"tspBJg9\"\/><\/p>\n<p class=\"tspBJk3\"> Zu viel Kultur, zu wenig Zeit? Unser \u201eWeekender\u201c-Newsletter sortiert Berlins Highlights f\u00fcr Ihr Wochenende \u2013 pers\u00f6nlich kuratiert, kostenlos im Postfach. <\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Jetzt sind sie auf sich allein gestellt, ausger\u00fcstet mit einem Abschiedsgeschenk des exzentrischen Regisseurs Max, gesprochen von Christoph Waltz: einer Filmkamera. Klar, dass den gelben Chaosstiftern nichts Besseres einf\u00e4llt, als der Welt einen Monsterfilm zu schenken.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Der Charme von \u201eMinions &amp; Monster\u201c hat viel damit zu tun, dass die Handschrift des Sch\u00f6pfers immer noch zu erkennen ist. Diese Cinephilie ist so liebevoll bis ins kleinste Detail von Coffin auserz\u00e4hlt.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Im Gegensatz zu den postmodern-zitathaften Studio-Animationsfilmen bleiben die Minions-Filme ihrem infantilen Spieltrieb, der bis zur physischen Comedy des fr\u00fchen (Stummfilm-)Kinos zur\u00fcckreicht, treu.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Die Minions sind mit ihrem Monsterfilm gewisserma\u00dfen bei ihren eigenen Urspr\u00fcngen angekommen. (Andreas Busche)<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">US\/FR 2026, 89 Min., R: Pierre Coffin<\/p>\n<p> 2  The Piano Tuner <\/p>\n<p class=\"tspZf0\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspZf6\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Sein Geh\u00f6r ist f\u00fcr Nicki Fluch und Segen zugleich. Mit seinem v\u00e4terlichen Mentor Harry (Dustin Hoffman) arbeitet er in New York als Klavierstimmer.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Nicki verf\u00fcgt \u00fcber das absolute Geh\u00f6r und leidet gleichzeitig an einer Hyperakusis\u00a0\u2013 einer Krankheit, bei der jedes Ger\u00e4usch um ein Vielfaches verst\u00e4rkt wahrgenommen wird.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Beim Einsatz in einer Villa trifft er auf den Einbrecher Uri (Lior Raz), der ihn aufgrund seines Talents als Tresorknacker einstellt. Bei einem anderen Auftrag lernt er die Kompositionsstudentin Ruthie (Havana Rose Liu) kennen.<\/p>\n<p>Tagesspiegel Checkpoint: Berlins beliebtester Newsletter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/cp-icon.png\" alt=\"\" class=\"tspBJg9\"\/><\/p>\n<p class=\"tspBJk3\"> Der schnellste Berlin-\u00dcberblick von Montag bis Samstag.  <\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Daniel Rohers in seinen Dokumentarfilmen (\u201eNawalny\u201c) bewiesene Achtsamkeit ist auch in seinem Spielfilmdeb\u00fct sichtbar. Roher zeigt ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr das Genrekino und seine Variationsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">\u201eThe Piano Tuner\u201c funktioniert nicht nur als Charakterstudie, sondern auch als konventioneller Crime-Thriller, interessanter Musikfilm und romantische Kom\u00f6die.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Mit der L\u00e4ssigkeit einer Jazz-Improvisation verbindet Roher die verschiedenen Zutaten. Zusammengehalten wird alles durch die fantastische Performance von \u201eWhite Lotus\u201c-Newcomer Leo Woodall. (Martin Schwickert)<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">US 2026, 109 Min., R: Daniel Roher, D: Leo Woodall, Dustin Hoffman<\/p>\n<p> 3  Eine st\u00fcrmische Aff\u00e4re <\/p>\n<p class=\"tspZf0\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspZf6\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Eigentlich ist es m\u00fc\u00dfig, sich \u00fcber die Filmtitel aufzuregen, mit denen fremdsprachige Filme beworben werden. \u201eSt\u00fcrmisch\u201c ist die Aff\u00e4re allerdings gar nicht, die der Seismologe Rocco und die Autorin Lea eingehen, eher z\u00f6gerlich, fast etwas lakonisch.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Dass das Spielfilmdeb\u00fct von Ludovica Rampoldi, die das Drehbuch zu \u201eVivaldi und ich\u201c mitschrieb, nicht bierernst gemeint ist, zeigt sich schon bei der wunderbaren Anfangssequenz.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">In der wechselt Rocco zur Musik von Rossinis \u201eAschenputtel\u201c-Ouvert\u00fcre beim Schachboxen zwischen Intellekt und purer K\u00f6rperlichkeit und sammelt dabei ordentlich Schrammen.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Die symbolhafte Aufladung der Geschichte ist vielleicht nicht immer subtil, aber ein Riesenspa\u00df. Rampoldi und ihre wunderbaren Schauspieler:innen schaffen es, dass einem alle Beteiligten dieses Liebeskleeblatts gleicherma\u00dfen ans Herz wachsen.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Wenn man keine Partei ergreifen muss, kann man einfach genie\u00dfen. \u201eMacht mal halblang\u201c, lautet der Tenor. Denn der pers\u00f6nlichen Entwicklung, ob nun mit oder ohne den alten Partner, stehe vor allem die Wut im Weg.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">\u201eBreve storia d\u2019amore\u201c, \u201eEine kurze Liebesgeschichte\u201c, lautet der n\u00fcchternere Originaltitel. (Ingolf Patz)<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">IT 2025, 100 Min., R: Ludovica Rampoldi, D: Pilar Fogliati, Adriano Giannini<\/p>\n<p> 4  Die Camino-Therapie \u2013 Finde deinen Weg <\/p>\n<p class=\"tspZf0\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspZf6\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">G\u00e4be es den Jakobsweg nach Santiago de Compostela nicht, man m\u00fcsste ihn in Cinecitt\u00e0, den ber\u00fchmten R\u00f6mer Filmstudios, nachbauen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">So beliebt und meistens ber\u00fchrend sind die Geschichten, die sich auf dem Pilger-Pfad in Film und Fernsehen zutragen, sp\u00e4testens seit <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/literatur\/er-war-dann-mal-da-6568918.html?icid=in-text-link_15780399\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hape Kerkelings Bestseller<\/a> \u201eIch bin dann mal weg\u201c.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">In dessen Geiste l\u00e4sst Regisseur Yann Samuell\u00a0Lehrerin Fred, die pl\u00f6tzlich ohne Job (K\u00fcndigung, weil sie eine Sch\u00fclerin geohrfeigt hat), Mann (Trennung) und Tochter (geht zum Studium nach Kanada) dasteht, und den renitenten, jugendlichen Gewaltt\u00e4ter Adam die 2000 Kilometer lange Reise zur spanischen Wallfahrtskirche antreten.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Die Landschaft ist atemberaubend sch\u00f6n, die moralische Botschaft \u00fcberschaubar (wer entscheidet eigentlich, ob du ein schlechter Mensch bist?), Hindernisse werden \u00fcberwunden.<\/p>\n<p class=\"tspZf0\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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(Markus Ehrenberg)<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">FR 2026, 114 Min., R: Yann Samuell, D: Alexandra Lamy, Julien Le Berre<\/p>\n<p> 5  Transit Times <\/p>\n<p class=\"tspZf0\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspZf6\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">16 zu sein, ist nie einfach. Aber wenn man kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in Moldawien lebt, wie Eva (Arina Mura, l.), ist es schon speziell kompliziert.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Freunde und Nachbarn verlassen scharenweise das Land, die Erwachsenen sind orientierungslos. Evas Eltern k\u00e4mpfen\u00a0\u2013 naja, wenigstens ihre Mutter (Mar\u00edna Palii). Die kommt eigentlich vom Theater, verkauft aber jetzt Schnaps und vermietet die Wohnung an die ersten Touristen aus dem Westen.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Der Vater (Ion Munteanu) findet dagegen nicht, dass er seine Existenz als freier K\u00fcnstler \u00fcberdenken muss, blo\u00df weil niemand mehr Bilder kauft. Eva selbst, eine begabte Pianistin, wandelt mit k\u00fchler Eleganz durch diesen Film.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Sie scheint immer ein wenig zu vornehm f\u00fcr die streunenden Hunde und den staubigen Hinterhof.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Sie spricht wenig\u00a0\u2013 was sie wirklich von dem Nachtklub h\u00e4lt, in dem sie sporadisch arbeitet, deutet man in ihre gro\u00dfen Augen hinein. Nur mit dem behinderten Nachbarsjungen tobt sie ausgelassen durch die Stra\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Diese unspektakul\u00e4re, genau beobachtete Geschichte ist eine (lohnende!) Zeitreise. Aber die Stimmung von Krise und Umbruch, in der jeder schauen muss, wo er bleibt, wirkt fies aktuell. (Antje Scherer)<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">RO\/DE 2025, 93 Min., R: Ana-Felicia Scutelnicu, D: Arina Mura<\/p>\n<p> 6  Dry Leaf <\/p>\n<p class=\"tspZf0\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspZf6\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Der georgische Regisseur Alexandre Koberidze ist ein <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/feier-des-lebens-in-finsteren-zeiten-5140066.html?icid=in-text-link_15780399\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">moderner M\u00e4rchenerz\u00e4hler<\/a> mit der heute fast vergessenen Begabung, mit einfachsten Tricks seinem Publikum Kinowunder unterzujubeln. Manchmal reicht es auch schon, einfach die Augen zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">In seinem dritten Film \u201eDry Leaf\u201c, eine alte Bezeichnung f\u00fcr eine Bogenlampe beim Fu\u00dfball, bei der der Ball eine unberechenbare Flugbahn einschl\u00e4gt, wird die Sicht des Betrachters durch eine Fehlfunktion getr\u00fcbt, die die Verg\u00e4nglichkeit des digitalen Filmbilds illustriert. Gedreht hat Koberidze sein dreist\u00fcndiges Roadmovie auf einem Uralt-Handy.<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">Seine grob verpixelten Bilder erhalten durch den Schleier der technischen Obsoleszenz eine spezielle Poesie. Fu\u00dfball ist auch der Aufh\u00e4nger f\u00fcr die Reise von Irakli (David Koberidze, der Vater des Regisseurs). Tochter Lisa, eine Fotografin, hat den Kontakt zur Familie abgebrochen.<\/p>\n<p>Mehr zu Film und Kino<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/kinodebut-von-supergirl-ganz-schon-auf-den-hund-gekommen-15751284.html?icid=topic-list_15780399___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" data-hydrate-fingerprint=\"09740a54944caac75fd2c0c63fd5c5df\" data-hydrate-props=\"{&amp;escapedquot;element&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;type&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;relatedContent&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;fieldMap&amp;escapedquot;:{},&amp;escapedquot;relation&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;fields&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;isPaid&amp;escapedquot;:true},&amp;escapedquot;href&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;\/kultur\/kinodebut-von-supergirl-ganz-schon-auf-den-hund-gekommen-15751284.html&amp;escapedquot;,&amp;escapedquot;teaserTitle&amp;escapedquot;:{&amp;escapedquot;kicker&amp;escapedquot;:&amp;escapedquot;Kinodeb\u00fct von 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Der Roadtrip entfaltet seinen ganz eigenen Zauber. (Andreas Busche)<\/p>\n<p class=\"tspA9kk\">DE\/GE 2026, 186 Min., R: Alexandre Koberidze, D: David Koberidze<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie w\u00e4chst man auf in einem Land, das es nicht mehr gibt? 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