{"id":251509,"date":"2026-07-02T16:57:05","date_gmt":"2026-07-02T16:57:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/251509\/"},"modified":"2026-07-02T16:57:05","modified_gmt":"2026-07-02T16:57:05","slug":"neue-ausstellung-feuerwerk-der-farben-neoimpressionisten-malten-mit-punkten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/251509\/","title":{"rendered":"Neue Ausstellung: Feuerwerk der Farben: Neoimpressionisten malten mit Punkten"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Sie haben mit Punkten gemalt und wollten so eine besondere Leuchtkraft auf die Leinwand bringen: Knapp 100 Werke aus dem Neoimpressionismus sind vom 4. Juli an im Potsdamer Museum Barberini zu sehen.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2026-06\/triennale-der-photographie-hamburg-ausstellungen-mark-sealy\" data-ct-label=\"Triennale der Photographie: Elf Ausstellungen, Tausende Bilder\" data-uuid=\"528a8ce5-6421-498f-8346-3d60a9f2a401\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Triennale der Photographie:<br \/>\n                        Elf Ausstellungen, Tausende Bilder<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/feuilleton\/kunst\/2026-06\/documenta-antisemitismus-kunst-kunstfreiheit-kulturrat-gxe\" data-ct-label=\"Documenta 16: Antisemitismus auf Documenta laut Kulturrat kaum vermeidbar\" data-uuid=\"50adfb27-9c14-4c47-a14b-122c2bc5d212\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Documenta 16:<br \/>\n                        Antisemitismus auf Documenta laut Kulturrat kaum vermeidbar<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/feuilleton\/kunst\/2026-06\/kunst-schloss-bellevue-ausstellung-ayse-erkmen-wolfgang-tilmanns\" data-ct-label=\"Kunst im Schloss Bellevue: Hilfe, wir haben den Pr\u00e4sidenten geschrumpft\" data-uuid=\"e5120d59-52a3-44c2-8685-e59744460f98\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Kunst im Schloss Bellevue:<br \/>\n                        Hilfe, wir haben den Pr\u00e4sidenten geschrumpft<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Unter dem Titel \u00abSymphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus\u00bb zeigt die Ausstellung Malereien des Franzosen &#8211; und 17 weiterer K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler. Beim ersten Blick in die Schau war auch die Urenkelin von Signac dabei und sichtlich bewegt: Charlotte Cachin.\n<\/p>\n<p>                        Was ist Neoimpressionismus?            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abEin <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/feuerwerk\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feuerwerk<\/a> der Farben\u00bb nennt Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini, den Neoimpressionismus. Mitte der 1880er-Jahre f\u00fchrte Paul Signac mit Georges Seurat diese neue Malweise in die Kunst ein: Sie entwickelten den Impressionismus weiter.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch sie wollten den fl\u00fcchtigen und subjektiven Eindruck eines Augenblicks einfangen, unter anderem das Zusammenspiel von Licht, Farbe und Atmosph\u00e4re. Das machten sie, indem sie Landschaften und Menschen mit Punkten malten &#8211; mal fein, mal gr\u00f6ber.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abSie haben nicht gegen den Impressionismus gearbeitet, sondern sie sind weitergegangen in ihrer Generation, haben etwas hinzugef\u00fcgt\u00bb, erkl\u00e4rt Westheider. \u00abSie haben mehr gezeichnet, mehr konstruiert vielleicht, aber ihre Werke sind an denselben Landschaften entstanden, an denselben Orten.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Signac wurde nach dem fr\u00fchen Tod von Seurat Vermittler und Wortf\u00fchrer der Bewegung. \u00abDiese ganze Punkttechnik ist wirklich nur Mittel zum Zweck\u00bb, sagt Nerina Santorius, Kuratorin der Ausstellung im Barberini. Das habe Signac immer wieder betont, und es sei ihm darum gegangen, eine maximale Leuchtkraft und Harmonie in seinen Bildern zu erzeugen. \u00abUnd das Mittel, um diese Leuchtkraft zu erzeugen, ist die Kombination von komplement\u00e4ren Farben\u00bb.\n<\/p>\n<p>            Wer war Paul Signac?            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abSignac war eine sehr starke Pers\u00f6nlichkeit, sehr enthusiastisch, spontan und sehr, sehr kommunikativ\u00bb, sagte seine Urenkelin Charlotte Cachin, die zur Schau angereist war. F\u00fcr sie sei das ein besonderer Moment. Signac habe Musik geliebt; viele Titel seiner Werke enthielten Begriffe aus der klassischen Musik, erz\u00e4hlte Cachin.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Was Signac auch liebte, war das Segeln: Ein Portr\u00e4t von ihm ist in der Ausstellung zu sehen. Er sitzt am Steuer seines Bootes Olympia und schaut zur Seite &#8211; sein Kopf steht im Zentrum, was als Symbol f\u00fcr seine f\u00fchrende Rolle im Neoimpressionismus gedeutet werden kann. Gemalt hat es Th\u00e9o van Rysselberghe im Jahr 1896.\n<\/p>\n<p>                                    Daten und Fakten \u00fcber die Ausstellung            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Ausstellung &#8211; eine Kooperation mit der Kunsthal Rotterdam &#8211; umfasst fast 100 Werke, von denen mehr als ein Drittel von Paul Signac stammen. Sie stehen laut Barberini im Dialog mit Gem\u00e4lden unter anderem von Lucie Cousturier, Henri-Edmond Cross, Maximilien Luce, Camille Pissarro, Th\u00e9o van Rysselberghe, Georges Seurat und Jan Toorop.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Jeanne Selmersheim-Desgrange, Signacs zweite Partnerin, ist laut Kuratorin Santorius ebenfalls als K\u00fcnstlerin vertreten &#8211; mit einem Portr\u00e4t und einem Spielzeug-Stillleben. Eine Seltenheit, denn K\u00fcnstlerinnen wie sie seien in der Kunstgeschichte oft unerw\u00e4hnt geblieben.\n<\/p>\n<p>            Ein Tag an der C\u00f4te d&#8217;Azur in Potsdam            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es sei die erste umfassende Signac-Schau in Deutschland seit 30 Jahren, die seine zentrale Rolle im Neoimpressionismus beleuchte, hie\u00df es vom Museum. Zu sehen ist sie vom 4. Juli bis 11. Oktober 2026 im Museum Barberini in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/potsdam\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Potsdam<\/a>. Danach macht sie Station in der Kunsthal Rotterdam, vom 24. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Laut Direktorin Westheider zeigt die Ausstellung viele Sehnsuchtsorte f\u00fcr den Sommer: \u00abIch glaube, man kann gut Urlaub hier machen, denn es ist ein Tag an der C\u00f4te d&#8217;Azur in Potsdam.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260702-930-323343\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sie haben mit Punkten gemalt und wollten so eine besondere Leuchtkraft auf die Leinwand bringen: Knapp 100 Werke&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":251510,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[26],"tags":[158,157,46,42,69497,159,147,9422,69498,161,160,69501,26308,69500,69499,69495,41,44,69496,10293,148],"class_list":["post-251509","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art","tag-art-and-design","tag-at","tag-austria","tag-charlotte-cachin","tag-design","tag-entertainment","tag-feuerwerk","tag-georges-seurat","tag-kunst","tag-kunst-und-design","tag-leuchtkraft","tag-museum-barberini","tag-neoimpressionismus","tag-nerina-santoriu","tag-neue-ausstellung","tag-news","tag-oesterreich","tag-paul-signac","tag-potsdam","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=251509"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/251509\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/251510"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=251509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=251509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=251509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}