{"id":252020,"date":"2026-07-02T22:08:09","date_gmt":"2026-07-02T22:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/252020\/"},"modified":"2026-07-02T22:08:09","modified_gmt":"2026-07-02T22:08:09","slug":"saeureblocker-langzeiteinnahme-erhoeht-demenzrisiko-um-44","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/252020\/","title":{"rendered":"S\u00e4ureblocker: Langzeiteinnahme erh\u00f6ht Demenzrisiko um 44%"},"content":{"rendered":"<p>Das kann gef\u00e4hrlich werden. Eine aktuelle Studie zeigt: Die Langzeiteinnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr schwere Atemwegskomplikationen.<\/p>\n<p>Die im Juni in Chest ver\u00f6ffentlichte Analyse von \u00fcber 932.000 Erwachsenen belegt: Bei Asthma- oder COPD-Patienten steigt das Risiko f\u00fcr pl\u00f6tzliche Symptomverschlechterungen um durchschnittlich 18 Prozent. Bei H\u00f6chstdosierungen sind es sogar 25 Prozent.<\/p>\n<p>Demenzrisiko steigt ebenfalls<\/p>\n<p>Noch alarmierender sind die neurologischen Nebenwirkungen. Eine Publikation in Nature Metabolism assoziiert die Langzeiteinnahme von PPI mit einem um 44 Prozent erh\u00f6hten Demenzrisiko.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: Wer die S\u00e4ureblocker nur kurz gegen akuten Reflux nimmt, muss sich keine Sorgen machen. Fachleute sehen hier weiterhin keine Bedenken.<\/p>\n<p>Diabetes-Medikamente sch\u00fctzen das Gehirn<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einige Mittel Risiken bergen, zeigen andere unerwartete Schutzfunktionen. Langzeitdaten des National Institutes of Health (NIH) und britische Studien (2007 bis 2021) belegen: SGLT2-Hemmer senken das Alzheimerrisiko um 43 Prozent, GLP-1-Agonisten um 33 Prozent.<\/p>\n<p>Auch Impfungen entfalten neuroprotektive Wirkung. Eine walisische Untersuchung zeigt: Die G\u00fcrtelrose-Impfung reduziert das Demenzrisiko \u00fcber sieben Jahre um rund 20 Prozent. Noch deutlicher f\u00e4llt der Effekt bei Grippeimpfungen aus: Hochdosis-Vakzine senkten das Alzheimer-Risiko innerhalb von zwei Jahren um fast 55 Prozent.<\/p>\n<p>Fisch\u00f6l sch\u00fctzt Dialysepatienten<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die Langzeiteinnahme von S\u00e4ureblockern kann das Demenzrisiko um 44% erh\u00f6hen. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Ratgeber, welche Medikamente kritisch sind und wie Sie auf nat\u00fcrliche Alternativen umsteigen. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/saeureblocker-langzeiteinnahme-demenzrisiko-44-prozent-10709?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1008159:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=10709\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Ratgeber jetzt anfordern<\/a><\/p>\n<p>Die Charit\u00e9 Berlin liefert weitere positive Ergebnisse. In einer randomisierten Doppelblindstudie (2023 bis 2026, 1.200 Probanden) senkte die t\u00e4gliche Gabe von 1,5 Gramm Fisch\u00f6l das Risiko f\u00fcr Herzinfarkte und Schlaganf\u00e4lle bei Dialysepatienten um 43 Prozent \u2013 \u00fcber 18 Monate hinweg.<\/p>\n<p>Adipositas: Bessere Werte im Alter<\/p>\n<p>Eine gro\u00df angelegte Lancet-Studie des NCD-RisC-Netzwerks wertete Daten von fast einer Million Menschen aus (1990 bis 2024). Das Ergebnis: Bei adip\u00f6sen Erwachsenen ab 40 Jahren n\u00e4hern sich Blutdruck- und Cholesterinwerte denen von Normalgewichtigen an \u2013 vorausgesetzt, sie nehmen Statine und Blutdrucksenker.<\/p>\n<p>In England und den USA erhalten \u00fcber 70 Prozent der adip\u00f6sen M\u00e4nner zwischen 60 und 79 Jahren Lipidsenker. Bei normalgewichtigen Gleichaltrigen ist es nur knapp die H\u00e4lfte. Ein Problem bleibt: J\u00fcngere Adip\u00f6se zwischen 20 und 39 Jahren werden trotz ihres Risikoprofils kaum medikament\u00f6s behandelt.<\/p>\n<p>Versorgung unter Druck<\/p>\n<p>Die medizinische Versorgung \u00e4lterer Patienten steht auch strukturell unter Druck. Pharma Deutschland warnt vor den Folgen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Mehrfachbelastungen durch Herstellerabschl\u00e4ge und Preis-Mengen-Regelungen k\u00f6nnten besonders in der Onkologie sowie bei Herz-Kreislauf- und Diabetes-Therapien zu Versorgungsrisiken f\u00fchren.<\/p>\n<p>Gleichzeitig steigen die Eigenanteile in der station\u00e4ren Pflege. Ein Gutachten der Universit\u00e4t Bremen im Auftrag der DAK zeigt: Geplante Reformen k\u00f6nnten den durchschnittlichen Eigenanteil um 161 Euro pro Monat erh\u00f6hen. In den ersten viereinhalb Jahren entst\u00fcnden zus\u00e4tzliche Kosten von knapp 20.000 Euro pro Person. Experten prognostizieren: Die Sozialhilfequote in der Pflege k\u00f6nnte bis 2035 auf \u00fcber 46 Prozent steigen. Das belastet Kommunen mit Milliardenausgaben.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Steigende Eigenanteile in der Pflege belasten Senioren zus\u00e4tzlich. Unser Ratgeber zeigt, wie Sie Ihre Medikamente \u00fcberpr\u00fcfen und unn\u00f6tige Kosten vermeiden \u2013 inklusive Checkliste f\u00fcr das Arztgespr\u00e4ch. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/saeureblocker-langzeiteinnahme-demenzrisiko-44-prozent-10709?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1008159:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=10709\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Pflege-Ratgeber jetzt sichern<\/a><\/p>\n<p>Apothekenreform: Entlastung erst 2027<\/p>\n<p>In der pharmazeutischen Versorgung vor Ort ist eine Entlastung erst mittelfristig in Sicht. Das Apotheken-Reformgesetz tritt zwar in Kraft, doch die begrenzte Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente ohne Rezept f\u00fcr Chroniker und in Akutf\u00e4llen wird voraussichtlich erst ab Sommer 2027 nach Empfehlungen des BfArM praktisch umsetzbar sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das kann gef\u00e4hrlich werden. 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