{"id":253060,"date":"2026-07-03T11:19:10","date_gmt":"2026-07-03T11:19:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/253060\/"},"modified":"2026-07-03T11:19:10","modified_gmt":"2026-07-03T11:19:10","slug":"14-monatige-stammstrecken-sperre-ab-september-gruene-wien-noe-und-burgenland-fordern-laenderuebergreifendes-konzept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/253060\/","title":{"rendered":"14-monatige Stammstrecken-Sperre ab September: Gr\u00fcne Wien, N\u00d6 und Burgenland fordern l\u00e4nder\u00fcbergreifendes Konzept"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Ab 7. September 2026 wird die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Praterstern und Hauptbahnhof f\u00fcr \u00fcber ein Jahr gesperrt \u2014 der meistbefahrene Schienenabschnitt \u00d6sterreichs. 250.000 Fahrg\u00e4ste t\u00e4glich, rund 700 Z\u00fcge: Die Stammstrecke ist nicht nur die Lebensader des Wiener \u00d6ffi-Netzes, sondern der zentrale Korridor f\u00fcr zehntausende Pendler:innen aus Nieder\u00f6sterreich und dem Burgenland. Die Gr\u00fcnen aus allen drei betroffenen Bundesl\u00e4ndern warnen gemeinsam: Die bisherigen Ersatzkonzepte reichen nicht aus.<\/p>\n<p>\u201eDie Sperre der Stammstrecke wird zum Stresstest f\u00fcr das gesamte Wiener \u00d6ffi-Netz. Die Stadt Wien muss jetzt alles daransetzen, die Auswirkungen abzufedern \u2013 mit dichteren Intervallen, konsequenter Ampelpriorisierung und Vorrang f\u00fcr Busse und Stra\u00dfenbahnen auf den Ausweichrouten\u201c, sagt Heidi Sequenz, Mobilit\u00e4tssprecherin der Gr\u00fcnen Wien.<\/p>\n<p>\u201e250.000 S-Bahn-Fahrg\u00e4ste pro Tag kann man nicht einfach bitten, sich irgendwie im Netz zu verteilen. Die Sperre der Stammstrecke ist f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Verkehr eine Gr\u00f6\u00dfenordnung, als w\u00fcrde man G\u00fcrtel und S\u00fcdosttangente gleichzeitig sperren. Wer seit Jahren wei\u00df, dass die gr\u00f6\u00dfte \u00d6ffi-Baustelle des Landes bevorsteht, muss rechtzeitig f\u00fcr ausreichende Ersatzangebote sorgen &#8211; sonst drohen \u00fcberf\u00fcllte U-Bahnen, l\u00e4ngere Reisezeiten und ein massiver Qualit\u00e4tsverlust f\u00fcr hunderttausende Fahrg\u00e4ste\u201c, erg\u00e4nzt Kilian Stark, Verkehrssprecher der Gr\u00fcnen Wien.<\/p>\n<p>\u201eDie Stammstrecke ist die Lebensader f\u00fcr den Pendlerverkehr aus dem Norden. Wer t\u00e4glich aus Korneuburg, Wolkersdorf oder dem Weinviertel in den S\u00fcden will oder umgekehrt, hat k\u00fcnftig mit deutlichem Mehraufwand und \u00fcberf\u00fcllten U-Bahnen zu rechnen\u201c, sagt Georg Ecker, Verkehrssprecher der Gr\u00fcnen Nieder\u00f6sterreich. Er fordert daher zus\u00e4tzliche Direkt-Shuttles von Korneuburg und Wolkersdorf \u00fcber A22\/A23 zum Wiener Hauptbahnhof mit Fahrtzeiten, die mit der regul\u00e4ren Bahnverbindung vergleichbar sind.<\/p>\n<p>\u201eFast 30.000 Burgenl\u00e4nder:innen pendeln tagt\u00e4glich nach Wien. Viele von ihnen sind auf eine funktionierende S-Bahn-Stammstrecke angewiesen. Die notwendige Sanierung darf daher nicht auf ihrem R\u00fccken ausgetragen werden. Gerade die Pendler:innen aus dem Burgenland brauchen verl\u00e4ssliche Verbindungen, dichtere Intervalle und faire L\u00f6sungen wie etwa finanzielle Entlastungen w\u00e4hrend der Sperre. Sonst drohen viele Menschen wieder ins Auto gedr\u00e4ngt zu werden. Das w\u00e4re ein R\u00fcckschritt f\u00fcr Klimaschutz und Mobilit\u00e4t\u201c, erg\u00e4nzt Philip Juranich von den Gr\u00fcnen Burgenland.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen fordern konkret:<\/p>\n<p>Direkte Expressbusse aus dem Weinviertel (ab Korneuburg, Wolkersdorf) und aus dem S\u00fcdosten (Schwechat, Linie 217\/218) mit garantierten Fahrtzeiten zum HauptbahnhofSofortige Verhandlungen zwischen VOR, \u00d6BB und den L\u00e4ndern Wien und Nieder\u00f6sterreich f\u00fcr ein verbindliches ErsatzkonzeptSp\u00fcrbare Taktverdichtung auf U1, U2, U4, U6 sowie den Stra\u00dfenbahnlinien O, 18 und 62; Ampelpriorisierung und freie Trassen f\u00fcr Trams und Busse auf den Ausweichrouten<\/p>\n<p>\u201eDie Modernisierung der Stammstrecke ist notwendig und richtig\u201c, betont Elisabeth G\u00f6tze, Verkehrssprecherin der Gr\u00fcnen im Parlamentsklub. \u201eAber sie darf nicht dazu f\u00fchren, dass hunderttausende Menschen den \u00f6ffentlichen Verkehr dauerhaft aufgeben. Wir fordern ein rasches, l\u00e4nder\u00fcbergreifendes Notfallkonzept, das diesen Namen verdient.\u201c<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | GKR<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Ab 7. 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