{"id":253361,"date":"2026-07-03T14:11:12","date_gmt":"2026-07-03T14:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/253361\/"},"modified":"2026-07-03T14:11:12","modified_gmt":"2026-07-03T14:11:12","slug":"gruene-wien-berner-antisemitische-uebergriffe-zeigen-scheitern-des-umgangs-mit-lueger-denkmal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/253361\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne Wien\/Berner: Antisemitische \u00dcbergriffe zeigen Scheitern des Umgangs mit Lueger-Denkmal"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>\u201eEs ist absurd, wenn die erste k\u00fcnstlerische Intervention rund um das umstrittene Lueger-Denkmal ein gro\u00dfes Polizeiaufgebot ausl\u00f6st. Ersch\u00fctternd ist jedoch, dass \u2013 kaum hatte sich die Polizei zur\u00fcckgezogen \u2013 antisemitische \u00dcbergriffe stattfanden. Solche Angriffe haben in unserer Stadt keinen Platz\u201c, kommentiert die Kultursprecherin der Gr\u00fcnen Wien, Ursula Berner, einen aktuellen Bericht des \u201eStandard\u201c. Demnach sei eine Gruppe rund um den K\u00fcnstler Alon Ishay am helllichten Tag von Passant:innen antisemitisch beschimpft, bespuckt und k\u00f6rperlich angegriffen worden. Zuvor war es zu einem gr\u00f6\u00dferen Polizeieinsatz gekommen, nachdem Ishay im Rahmen eines Festivals der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien das umstrittene Karl-Lueger-Denkmal mit Stickern beklebt hatte.<\/p>\n<p>\u201eBei der Er\u00f6ffnung des umgestalteten Lueger-Denkmals betonte Stadtr\u00e4tin Veronica Kaup-Hasler, dass das neue Mahnmal ein Diskursraum sein soll, der k\u00fcnstlerische Interventionen erwarte und zulasse. Wenn solche Interventionen dann tats\u00e4chlich stattfinden, werden sie jedoch unterbunden\u201c, kritisiert Berner. <\/p>\n<p>Bereits beim ersten Spaziergang rund um das umgestaltete Denkmal kam es zu einem Polizeieinsatz. Laut \u201eStandard\u201c seien nun Anzeigen gegen den K\u00fcnstler sowie eine Vertreterin der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst eingebracht worden. \u201eEin offener Diskursraum kann so nicht funktionieren. Es braucht ein klares politisches Bekenntnis der Stadtregierung dazu, wie die Person Lueger und die Statue heute einzuordnen sind\u201c, so Berner.<\/p>\n<p>\u201eEin erstes klares Zeichen w\u00e4re die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Umbenennung des Platzes am Stubenring. Ein populistischer Antisemit darf im Jahr 2026 nicht l\u00e4nger durch einen Stra\u00dfennamen geehrt werden. Dar\u00fcber hinaus braucht es ein deutliches Signal gegen Antisemitismus \u2013 etwa indem die Statue von diesem zentralen Ort entfernt und in einem Museum gemeinsam mit anderen problematischen Denkm\u00e4lern historisch eingeordnet und erkl\u00e4rt wird\u201c, so Berner abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | GKR<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 \u201eEs ist absurd, wenn die erste k\u00fcnstlerische Intervention rund um das umstrittene Lueger-Denkmal ein gro\u00dfes&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":253061,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[4890,26393,26395,46,42,1296,7477,69783,44,26394,269,43,45,182],"class_list":["post-253361","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-antisemitismus","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-gruene","tag-kunst-kultur","tag-lueger-denkmal","tag-oesterreich","tag-ots","tag-politik","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-wien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116856454534665000","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/253361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=253361"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/253361\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/253061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=253361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=253361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=253361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}