{"id":254260,"date":"2026-07-04T00:01:08","date_gmt":"2026-07-04T00:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/254260\/"},"modified":"2026-07-04T00:01:08","modified_gmt":"2026-07-04T00:01:08","slug":"moskau-meldet-einnahme-von-kostjantyniwka-in-der-ostukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/254260\/","title":{"rendered":"Moskau meldet Einnahme von Kostjantyniwka in der Ostukraine"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Moskau hat am Freitag die Einnahme der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka gemeldet. &#8222;Die Stadt steht nun vollst\u00e4ndig unter unserer Kontrolle&#8220;, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Kostjantyniwka ist ein strategisch wichtiger St\u00fctzpunkt auf dem Weg zu den letzten gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten in der Donbass-Region, die noch unter der Kontrolle Kiews stehen. Die Stadt, die vor dem Krieg 78.000 Einwohner z\u00e4hlte, war seit Ende 2025 schwer umk\u00e4mpft.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat laut Peskow einen Kommandoposten der russischen Armee aufgesucht, wo er sich einen Bericht seines Generalstabschefs Waleri Gerassimow angeh\u00f6rt und den russischen Soldaten gedankt habe. Im Fernsehen war der Pr\u00e4sident in Uniform mit dem Generalstabschef zu sehen, wie er den russischen Soldaten seinen Dank aussprach. Putin sagte dabei, die Einnahme von Kostjantyniwka sei von &#8222;gro\u00dfer strategischer Bedeutung&#8220;. &#8222;Die russischen Streitkr\u00e4fte behalten an der Front weiterhin fest die strategische Initiative&#8220;.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zuvor waren bei einer gro\u00df angelegten ukrainischen Offensive am Freitag nach russischen Angaben mindestens zehn Menschen get\u00f6tet worden. Bei einer Drohnenattacke auf einen Markt in Tokmak, im von Russland kontrollierten Teil der ukrainischen Region Saporischschja, wurden etwa f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet und 18 weitere verletzt, erkl\u00e4rte der \u00f6rtliche Gouverneur im Onlinedienst Telegram.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Bei einem Raketenangriff auf Belgorod sei eine Frau in ihrem Auto durch Splitterverletzungen gestorben, wie der B\u00fcrgermeister der Stadt mitteilte. Dabei sei auch zivile Infrastruktur besch\u00e4digt worden, es habe Probleme bei der Strom- und Wasserversorgung gegeben. Zudem sei in der Region Brjansk ein Mann von einer Kamikaze-Drohne get\u00f6tet worden, teilte der \u00f6rtliche Gouverneur mit. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Wiederholte ukrainische Drohnenangriffe sorgten auf der von Russland besetzten ukrainischen Halbinsel Krim in gr\u00f6\u00dferen Gebieten f\u00fcr Stromausf\u00e4lle. &#8222;Derzeit sind mehr als zehn Bezirke ganz oder teilweise ohne Strom&#8220;, wurde der von Moskau eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow von der Agentur Tass zitiert. &#8222;Der Feind greift das Stromnetz der Halbinsel t\u00e4glich mit Drohnen an.&#8220; Die Lage sei schwierig. Er machte keine Angaben dar\u00fcber, wie viele Menschen von den Stromabschaltungen betroffen seien.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Au\u00dferdem griff die Ukraine zwei russische Luftwaffenst\u00fctzpunkte auf der Krim an. Ziel seien Kampfflugzeuge und Drohnendepots gewesen, wie der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU auf Telegram meldete. Betroffen waren demnach die St\u00fctzpunkte Hwardijske und Saki. Letzterer sei in dieser Woche bereits zum zweiten Mal attackiert worden. Die dort stationierten Flugzeuge seien besch\u00e4digt oder zerst\u00f6rt worden, hie\u00df es nach Angaben des SBU weiter. Eine russische Stellungnahme lag zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte zerst\u00f6rten auf der Krim auch nach Angaben des Generalstabs in Kiew eine Br\u00fccke im Gebiet Krasnogwardejsk im Zentrum der Halbinsel vollst\u00e4ndig. Damit sei die Versorgung der Fronten im Osten der Ukraine mit Nachschub deutlich erschwert worden. Daneben seien Radaranlagen sowie eine Anlage zur elektronischen Aufkl\u00e4rung bei Sewastopol von Drohnen angegriffen worden. Eine Best\u00e4tigung von unabh\u00e4ngiger Seite war nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Bisher haben die russischen Streitkr\u00e4fte mit Attacken immer wieder f\u00fcr massive Stromausf\u00e4lle in der Ukraine gesorgt. Vor allem im Winter wurde die Zivilbev\u00f6lkerung damit schwer unter Druck gesetzt. Aktuell richten sich ukrainische Angriffe vermehrt gegen milit\u00e4rische Ziele auf der Krim. Allerdings ger\u00e4t auch die Energie-Infrastruktur ins Visier ukrainischer Drohnen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Nach einem ukrainischen Drohnenangriff stoppte die viertgr\u00f6\u00dfte russische \u00d6lraffinerie Norsi Insidern zufolge die Roh\u00f6lverarbeitung. Bei der Attacke in der Region Nischni Nowgorod wurde nach Angaben des \u00f6rtlichen Gouverneurs Gleb Nikitin ein Mensch get\u00f6tet und eine Industrieanlage besch\u00e4digt. Wie zwei mit dem Vorgang vertraute Personen sagten, traf die Drohne die Hauptraffinerieanlage, die 53 Prozent der Gesamtkapazit\u00e4t von Norsi ausmacht. Der Eigent\u00fcmer Lukoil nahm zun\u00e4chst nicht Stellung. Norsi ist der zweitgr\u00f6\u00dfte Benzinproduzent Russlands.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Dar\u00fcber hinaus l\u00f6ste ein ukrainischer Drohnenangriff in der Region Smolensk nach Angaben der Verwaltung einen Brand in einer Industrieanlage aus.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Bei russischen Angriffen auf die ukrainischen Gro\u00dfst\u00e4dte Saporischschja und Dnipro mit Gleitbomben, Drohnen und Raketen kamen mindestens f\u00fcnf Menschen ums Leben. &#8222;Drei Tote und zw\u00f6lf Verwundete, unter ihnen auch Kinder&#8220;, schrieb Olexander Ganscha, Milit\u00e4rverwalter von Dnipro. Die Region sei im Tagesverlauf von mindestens 50 Angriffen getroffen worden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">In der frontnahen s\u00fcdostukrainischen Gro\u00dfstadt Saporischschja wurden durch eine Gleitbombe mindestens zwei Zivilisten get\u00f6tet. Weitere 21 seien verletzt worden, teilte der Milit\u00e4rgouverneur des gleichnamigen Gebiets, Iwan Fedorow, bei Telegram mit. Durch die Bombe sei das Geb\u00e4ude eines Industrieunternehmens besch\u00e4digt worden. Die Frontlinie zwischen russischen und ukrainischen Truppen verl\u00e4uft etwa 20 Kilometer s\u00fcdlich der Industriestadt.<\/p>\n<p>shareArtikel teilenhomeZur Startseite<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Moskau hat am Freitag die Einnahme der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka gemeldet. &#8222;Die Stadt steht nun vollst\u00e4ndig unter unserer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":254261,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[732,26218,50330,75,40,41,1434,1963,24844,39,69995,38,81,1785],"class_list":["post-254260","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-ukraine","tag-belgorod","tag-brjansk","tag-europa","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsticker","tag-russland","tag-saporischschja","tag-schlagzeilen","tag-smolensk","tag-top-meldungen","tag-ukraine-krieg","tag-wirtschaftssanktionen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116858774114501135","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=254260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/254260\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/254261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=254260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=254260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=254260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}