{"id":25438,"date":"2026-03-04T15:39:11","date_gmt":"2026-03-04T15:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25438\/"},"modified":"2026-03-04T15:39:11","modified_gmt":"2026-03-04T15:39:11","slug":"iaa-die-meisten-in-europa-verkauften-e-autos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25438\/","title":{"rendered":"IAA: Die meisten in Europa verkauften E-Autos\u2026"},"content":{"rendered":"<p dir=\"ltr\">Bald k\u00f6nnten fast zwei Drittel der in der EU verkauften E-Autos mit Batterien ausgestattet sein, die in Europa hergestellt wurden. Das geht aus dem heute vorgeschlagenen <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/ip_26_515\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">EU Industrial Accelerator Act (IAA)<\/a> hervor. T&amp;E begr\u00fc\u00dft den Vorschlag, der Kriterien f\u00fcr local content Anforderungen festlegt, die Autos erf\u00fcllen m\u00fcssen, die mit Steuergeldern gef\u00f6rdert werden. Wenn der Gesetzentwurf im weiteren Prozess gesch\u00e4rft wird, kann er Investitionen in die heimische Batterieindustrie f\u00f6rdern und dazu beitragen, die Lieferketten Europas widerstandsf\u00e4higer gegen Angriffe von Konkurrenten zu machen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">70 Prozent der Komponenten von gef\u00f6rderten Autos m\u00fcssen in der EU hergestellt werden \u2013 mit Ausnahme der Batterien, f\u00fcr die gesonderte Regeln gelten. Der IAA-Vorschlag definiert in der EU hergestellte Batterien als solche, bei denen mindestens drei Komponenten, darunter die Zellen, in Europa hergestellt wurden. 2030 steigt diese Zahl auf mindestens f\u00fcnf Komponenten, darunter Zellen, Kathodenaktivmaterialien (CAM) und Batteriemanagementsysteme (BMS).  <\/p>\n<p dir=\"ltr\">Sebastian Bock, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von T&amp;E Deutschland, sagt: \u201cDer IAA ist ein guter Schritt f\u00fcr die europ\u00e4ische Batterieindustrie. Firmenwagen m\u00fcssen bald mit lokal produzierten Batterien fahren. Das sind vor allem gute Nachrichten f\u00fcr deutsche Hersteller, die auf lokale, europ\u00e4ische Batterieproduktion gesetzt und hier investiert haben. Mit dem IAA haben wir jetzt endlich ein Instrument, das die europ\u00e4ische Batterieproduktion anschiebt und verhindert, dass wir nach der Solarzellenherstellung die n\u00e4chste Zukunftsbranche in Europa verlieren. Aber die EU muss nachbessern und Schlupfl\u00f6cher stopfen. Der aktuelle Entwurf gibt den Investoren noch nicht die n\u00f6tige Sicherheit.\u201d<\/p>\n<p dir=\"ltr\">T&amp;E kritisierte jedoch, dass steuerfinanzierte Kaufpr\u00e4mien f\u00fcr  E-Autos, die in L\u00e4ndern hergestellt werden, mit denen ein Freihandelsabkommen besteht, weiterhin zul\u00e4ssig bleiben. Europ\u00e4ische Steuergelder sollten zur F\u00f6rderung von Wertsch\u00f6pfung vor Ort eingesetzt werden. Au\u00dferdem sei das urspr\u00fcngliche Ziel des Gesetzes durch eine schleichende Ausweitung der Anwendungsbereiche mittlerweile so weit verw\u00e4ssert, dass es auch nicht-strategische Komponenten wie Sitze und Sicherheitsgurte umfasse. Gleichzeitig ist besorgniserregend, dass Kathodenvorl\u00e4ufer (pCAM), die mehr als die H\u00e4lfte des Wertes einer Batteriezelle ausmachen, von den Vorschriften ausgenommen sind. Laut T&amp;E wird damit der Aufbau einer lokalen Recyclingbranche untergraben. <\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der IAA wird nun vom EU-Parlament und den EU-Regierungen diskutiert, bevor er als Gesetz verabschiedet wird.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">ENDE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bald k\u00f6nnten fast zwei Drittel der in der EU verkauften E-Autos mit Batterien ausgestattet sein, die in Europa&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25439,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[12664,12660,12666,76,75,3876,74,12661,4727,12663,12669,12665,12668,501,12662,12667,12659,10148],"class_list":{"0":"post-25438","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-anwendung","9":"tag-batterieindustrie","10":"tag-e-fahrzeuge","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische","14":"tag-europe","15":"tag-firmenwagen","16":"tag-foerderung","17":"tag-freihandelsabkommen","18":"tag-hergestellt","19":"tag-kaufpraemien","20":"tag-komponenten","21":"tag-lokal","22":"tag-lokalen","23":"tag-nicht-strategische","24":"tag-positiver","25":"tag-schritt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116171660694369683","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25438"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25438\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25439"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}