{"id":255799,"date":"2026-07-04T20:42:13","date_gmt":"2026-07-04T20:42:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/255799\/"},"modified":"2026-07-04T20:42:13","modified_gmt":"2026-07-04T20:42:13","slug":"explosion-in-monaco-interpol-veroeffentlicht-fahndungsfoto-von-ukrainerin-aus-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/255799\/","title":{"rendered":"Explosion in Monaco\u00a0\u2013 Interpol ver\u00f6ffentlicht Fahndungsfoto von Ukrainerin aus Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Explosion in Monaco richten sich die Ermittlungen nun auf eine Ukrainerin aus Deutschland. Die 39 Jahre alte Frau soll den Sprengsatz abgelegt und sich als Mann verkleidet haben. Die Verd\u00e4chtige ist weiterhin fl\u00fcchtig.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach der Explosion einer Paketbombe in Monaco, bei der ein aus der Ukraine stammender Gesch\u00e4ftsmann schwer verletzt wurde, haben Einsatzkr\u00e4fte die Wohnung einer Tatverd\u00e4chtigen im hessischen Main-Taunus-Kreis durchsucht. Die 39-j\u00e4hrige Ukrainerin steht im Verdacht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, wie die Generalstaatsanwaltschaft sowie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt mitteilten.<\/p>\n<p>Die gesuchte Frau befindet sich auf der Flucht. Interpol fahndet nach ihr wegen versuchten Mordes, der Platzierung eines Sprengsatzes mit krimineller Absicht sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. <\/p>\n<p>Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Monaco handelt es sich entgegen zun\u00e4chst verbreiteten Informationen bei der Verd\u00e4chtigen um eine Frau und nicht um einen Mann. Die Frau habe sich als Mann verkleidet, sagte Staatsanwalt Morgan Raymon. Sie werde mit internationalem Haftbefehl gesucht. Ihr letzter bekannter Wohnsitz befinde sich in Deutschland.<\/p>\n<p>Durchsuchung in Deutschland<\/p>\n<p>Die Durchsuchung der von der Verd\u00e4chtigen angemieteten Wohnung im Main-Taunus-Kreis erfolgte den Angaben zufolge am Donnerstag im Zuge eines Rechtshilfeersuchens. Daran waren hessische Polizeibeamte und Spezialeinsatzkr\u00e4fte beteiligt. Zudem wurde ein von der Verd\u00e4chtigen genutztes Fahrzeug durchsucht und beschlagnahmt. Die gefundenen Beweismittel werden nun an die monegassischen Beh\u00f6rden \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>\u201eDie hessischen Sicherheitsbeh\u00f6rden unterst\u00fctzen die monegassischen Beh\u00f6rden bei den Ermittlungen und stehen hierzu in engem Austausch\u201c, erkl\u00e4rten die Ermittler.<\/p>\n<p>Nach Erkenntnissen der Beh\u00f6rden nutzte die Verd\u00e4chtige ein Auto mit deutschem Kennzeichen, das \u00fcber Italien und weitere L\u00e4nder nach Monaco gelangt sein soll. Laut der franz\u00f6sischen Zeitung \u201eLe Parisien\u201c soll die Frau zuletzt in Frankfurt gewohnt haben. Auf ver\u00f6ffentlichten Fahndungsfotos ist eine Frau mit halblangen braunen Haaren und einem schwarz-wei\u00df gestreiften T-Shirt zu sehen. Auf ihrem rechten Oberarm tr\u00e4gt sie ein Tattoo, das laut Interpol vermutlich eine Schlange zeigt. Die Verd\u00e4chtige spricht den Angaben zufolge Deutsch.<\/p>\n<p>Bei der Tat am Montagabend hatte eine Person ein Paket in der Eingangshalle eines Wohnhauses in Monaco abgelegt. Kurz darauf detonierte ein Sprengsatz. Die drei Bewohner \u2013 ein Mann, seine Lebenspartnerin und ein 13-j\u00e4hriger Junge \u2013 kamen gerade nach Hause und wurden schwer verletzt. Nach Angaben der Ermittler wurde der Sprengsatz ferngez\u00fcndet. Die Person, die das Paket abgelegt hatte, war zuvor geflohen.<\/p>\n<p>Zwei M\u00e4nner zwischenzeitlich festgenommen<\/p>\n<p>Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verd\u00e4chtige nicht allein gehandelt hat. Zwischenzeitlich wurden zwei M\u00e4nner festgenommen. Diese kamen jedoch wieder auf freien Fu\u00df, da sie nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht aktiv an der Tat beteiligt gewesen sein sollen. Ermittelt wird wegen versuchter T\u00f6tung und eines Sprengstoffdelikts.<\/p>\n<p>Bei den Opfern handelt es sich nach \u00fcbereinstimmenden Medienberichten um den 58-j\u00e4hrigen Multimillion\u00e4r Wadym Jermolajew, einen Unternehmer ukrainischer Herkunft, dessen Lebenspartnerin sowie den gemeinsamen Sohn. Die Staatsanwaltschaft machte zur Identit\u00e4t der Verletzten keine offiziellen Angaben.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/explosion-in-monaco-er-ist-der-ukraine-milliardaer-der-sterben-sollte-6a435e9309e6e5417cdca397\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/explosion-in-monaco-er-ist-der-ukraine-milliardaer-der-sterben-sollte-6a435e9309e6e5417cdca397&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Medienberichten<\/a> zufolge soll Jermolajew auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim Gesch\u00e4fte betrieben haben und steht demnach auf einer ukrainischen Sanktionsliste. Der Unternehmer habe sich in der ostukrainischen Stadt Dnipro als Immobilieninvestor einen Namen gemacht und jahrelang zu den 100 reichsten Menschen der Ukraine gez\u00e4hlt. Unbest\u00e4tigten Berichten zufolge schwebte er nach der Explosion zeitweise in Lebensgefahr.<\/p>\n<p>dpa\/nw\/coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der Explosion in Monaco richten sich die Ermittlungen nun auf eine Ukrainerin aus Deutschland. 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