{"id":25700,"date":"2026-03-04T18:13:12","date_gmt":"2026-03-04T18:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25700\/"},"modified":"2026-03-04T18:13:12","modified_gmt":"2026-03-04T18:13:12","slug":"adidas-soll-bis-2028-umsatzrendite-von-zehn-prozent-knacken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25700\/","title":{"rendered":"Adidas soll bis 2028 Umsatzrendite von zehn Prozent knacken"},"content":{"rendered":"<p>Eine Rendite von \u00fcber 10 Prozent hatte Vorstandschef Bj\u00f6rn Gulden, dessen Vertrag vom Aufsichtsrat bis 2030 verl\u00e4ngert wurde, f\u00fcr die Branche lange als nicht machbar bezeichnet. Im vergangenen Jahr verbesserte sie sich auf 8,3 (2024: 5,6) Prozent. Dabei soll der Umsatz in diesem und in den beiden folgenden Jahren w\u00e4hrungsbereinigt um jeweils einen hohen einstelligen Prozentsatz steigen &#8211; gebremst von Europa, wo Adidas 2026 nur noch ein Wachstum von etwa f\u00fcnf Prozent erwartet.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr war der Umsatz w\u00e4hrungsbereinigt um 10 Prozent gestiegen, ohne die aufgegebene Marke &#8222;Yeezy&#8220; waren es mit 24,8 Mrd. Euro sogar 13 Prozent. Unter dem Strich blieb beim Nettoergebnis ein Plus von 4,8 Prozent auf 1,377 Mrd. Euro. F\u00fcr heuer peilt Adidas ein weiteres Umsatzplus von 2 Mrd. Euro an. Das Betriebsergebnis soll sich auf 2,3 (2025: 2,06) Mrd. Euro verbessern und damit prozentual st\u00e4rker als der Umsatz wachsen. Belastungen durch Z\u00f6lle und Wechselkurse von 400 Mio. Euro will Adidas dabei wegstecken.<\/p>\n<p>Allerdings sieht Gulden noch ein paar Baustellen im Konzern. Vor allem am US-Markt tut sich Adidas schwer, sich gegen\u00fcber dem Konkurrenten Nike zu behaupten. &#8222;Wir sind nicht \u00fcberall, wo wir sein wollen&#8220;, kommentiert Gulden diesen Zustand, die bisherigen Zuw\u00e4chse w\u00fcrden bei weitem nicht die L\u00fccke zum Branchenprimus schlie\u00dfen. Und der Marktanteil von Adidas sei in den USA bei weitem am geringsten im Vergleich aller regionalen M\u00e4rkte. Die Fu\u00dfball-WM in Nordamerika k\u00f6nnte helfen. Allein mit Produkten im direkten Zusammenhang mit dem Gro\u00dfereignis &#8211; vor allem Trikots der jeweiligen Nationalmannschaften &#8211; will Adidas 1 Mrd. Euro umsetzen. Bisher sind 13 Mannschaften mit Adidas-Ausr\u00fcstervertrag f\u00fcr die Weltmeisterschaft qualifiziert.<\/p>\n<p>Auf dem besonders wichtigen, weil gro\u00dfen und margentr\u00e4chtigen chinesischen Markt hat Adidas dank eines Strategiewechsels auf lokale Produktion und lokales Management wieder neu Fu\u00df gefasst. Doch m\u00fcssen die Franken jetzt ausgerechnet den Blick auf ihren lokalen Konkurrenten richten. Der chinesische Sportartikel-Riese Anta, unter dessen Dach bereits Marken wie Fila, Arcteryx oder Wilson vereint sind, will knapp 30 Prozent an Puma \u00fcbernehmen. Zumindest mittelfristig d\u00fcrfte das die strategische Position von Puma in China deutlich st\u00e4rken.<\/p>\n<p>&#8222;Wir schlafen deswegen nicht schlecht&#8220;, sagt Gulden lapidar. Doch vermutlich nicht ganz umsonst hat Puma ausgerechnet am Tag der Adidas-Bilanz-PK bekanntgegeben, mit dem chinesischen Unternehmen Shincell eine neue Generation der Laufschuh-Familie Nitro zu entwickeln. &#8222;Mit Nitro verf\u00fcgen wir \u00fcber die beste Lauftechnologie der Branche, und die Vereinbarung mit Shincell erm\u00f6glicht es uns, diesen Vorsprung zu halten&#8220;, wird Puma-Manager Romain Girard in einer Mitteilung zitiert. Shincell ist spezialisiert auf den Umgang mit Hochleistungsschaumstoff.<\/p>\n<p>Wenige Minuten zuvor hatte Adidas-Chef Gulden angek\u00fcndigt, einen &#8222;Hyperboost&#8220;-Laufschuh auf den Markt zu werfen, mit einer Schaumsohle, die 40 Prozent weniger Gewicht als der bisherige &#8222;Ultraboost&#8220; auf die Waage bringt. Laufsport geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Segmenten in der Sportartikelindustrie. Die Rivalit\u00e4t zwischen den beiden Marken, die einst aus dem familieninternen Zwist der Br\u00fcder Adolf und Rudolf Dassler hervorgegangen ist, scheint zu leben.<\/p>\n<p>Die Dividende f\u00fcr 2025 soll um 80 Cent auf 2,80 Euro je Aktie steigen. Einen Aktienr\u00fcckkauf im Volumen von bis zu 1 Mrd. Euro hatte Adidas bereits Ende J\u00e4nner angek\u00fcndigt. F\u00fcr die beiden Folgejahre gab der Aufsichtsrat dem Vorstand bereits jetzt einen Freibrief, weitere R\u00fcckkaufprogramme in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung aufzulegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Rendite von \u00fcber 10 Prozent hatte Vorstandschef Bj\u00f6rn Gulden, dessen Vertrag vom Aufsichtsrat bis 2030 verl\u00e4ngert wurde,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25701,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[12731,46,42,95,90,89,536,257,1239,1152,75,12728,11944,538,534,91,94,44,12729,12730,93,92,528,535],"class_list":{"0":"post-25700","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-adidas","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-corporates","15":"tag-deutschland","16":"tag-economy","17":"tag-ergebnisse","18":"tag-europa","19":"tag-freizeitartikel","20":"tag-herzogenaurach","21":"tag-horizontal","22":"tag-kurz","23":"tag-markets","24":"tag-maerkte","25":"tag-oesterreich","26":"tag-sportindustrie","27":"tag-textilindustrie","28":"tag-unternehmen","29":"tag-unternehmen-maerkte","30":"tag-wirtschaft-ausland","31":"tag-wissen-update-me"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116172266177234317","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25700","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25700"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25700\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25700"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25700"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25700"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}