{"id":257082,"date":"2026-07-05T16:04:30","date_gmt":"2026-07-05T16:04:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/257082\/"},"modified":"2026-07-05T16:04:30","modified_gmt":"2026-07-05T16:04:30","slug":"60-jahre-bowers-wilkins-der-lowbeats-history-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/257082\/","title":{"rendered":"60 Jahre Bowers &#038; Wilkins \u2013 der LowBeats History-R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<p>Diese Geschichte beginnt bereits vor \u00fcber 80 Jahren, genauer im Zweiten Weltkrieg. John Bowers (1922 \u2013 1987) und Roy Wilkins dienten beide bei den Royal Signals, eine Einheit, welche die Kommunikation zwischen den verschiedenen Verb\u00e4nden sicherstellte. Den beiden gefiel das Thema \u201e\u00dcbertragung\u201c offenkundig so gut, dass sie beschlossen, damit ihr Geld zu verdienen: Im beschaulichen Worthing, das direkt an der S\u00fcdk\u00fcste Englands liegt und jederzeit die Kulisse f\u00fcr eine Barnaby-Folge stellen k\u00f6nnte, er\u00f6ffneten die beiden einen Radio-\/Fernsehladen. In diesem Laden war John Bowers der Praktiker, der Fernseher reparierte und gern Spezial-Lautsprecher f\u00fcr die Kunden baute. Roy Wilkins, so hei\u00dft es in den Firmen-Analen, war eher der kaufm\u00e4nnische Typ. Der Laden lief gut und die Sache h\u00e4tte bis zum Lebensende der beiden Freunde so weiterlaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber dann kam der wei\u00dfe Ritter und ver\u00e4nderte alles. \u201eRitterin\u201c muss man wohl sagen. Eine gewisse Miss Knight war eine wohlhabende Kundin von John Bowers, die von den Lautsprechern, die John Bowers f\u00fcr sie gebaut hatte, derart beeindruckt war, dass sie ihm in ihrem Testament 10.000 Pfund Sterling vermachte \u2013 allerdings mit der Auflage, sich aus dem Einzelhandelsgesch\u00e4ft zur\u00fcckzuziehen und sich ganz auf den Lautsprecherbau zu konzentrieren. Mit diesem Geld gr\u00fcndete Bowers (gemeinsam mit Peter Hayward) dann vor 60 Jahren das Unternehmen Bowers &amp; Wilkins Loudspeakers Ltd.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/John-Bowers.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200466 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/John-Bowers.png\" alt=\"John Bowers\" width=\"613\" height=\"545\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 613px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 613\/545;\"\/><\/a>John Bowers: Namensgeber, Spiritus Rector, Antreiber, Chef. Und nat\u00fcrlich alles im wei\u00dfen Kittel\u2026 (Foto: B&amp;W)60 Jahre Bowers &amp; Wilkins: die erste H\u00e4lfte der Geschichte<\/p>\n<p>10.000 Pfund. Die Summe klingt nicht abenteuerlich hoch. Aber 1966 war das britische Pfund im Markthandel mehr als 11 D-Mark wert. Damit entsprachen die 10.000 Pfund 111.700 D-Mark.\u00a0Wir rechnen nach: Die alte Dame hatte dem verhei\u00dfungsvollen Lautsprecher-Startup in Worthing also einen Anschub von (heute gerechnet) \u00fcber 200.000 Euro mit auf den Weg gegeben. Je nach Inflationsmodell entspricht dies 2026 einem Kaufkraft\u00e4quivalent von mehr als 550.000 Euro. Damit l\u00e4sst sich schon was anstellen\u2026<\/p>\n<p>Und John Bowers sa\u00df nicht auf dem Geld. Er nutzte er einen Teil des Knight\u00b4schen Verm\u00f6gens und kaufte die ehemaligen SME-Fertigungsst\u00e4tten in Worthing. Dort hie\u00df es nun: Lautsprecher statt Tonarme. Und Bowers stellte 1969 mit Dennis Ward seinen ersten \u201eechten\u201c Entwicklungsingenieur ein. Ward war zuvor Entwickler bei der EMI und erwies sich als echter Gl\u00fccksgriff. So vollendete Ward das Projekt DM 70, mit dem B&amp;W einiges Aufsehen erregte. Der stylisch gerundete Lautsprecher arbeitet n\u00e4mlich ab 400 Hertz mit einem elektrostatischen Mittelhochton-Element.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-DM-70.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200562 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-DM-70.jpg\" alt=\"B&amp;W-DM-70\" width=\"618\" height=\"388\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/388;\"\/><\/a>Die au\u00dfergew\u00f6hnliche B&amp;W DM 70 aus dem Jahr 1970: Die Mittel- und Hochton-Einheit besteht aus 11 elektrostatischen Dipol-Modulen, die oberhalb von 400 Hz spielt. In der vertikalen Ebene ist das Abstrahlverhalten im Mittelbereich nahezu kreisf\u00f6rmig und sorgt so f\u00fcr einen sehr breiten, gleichm\u00e4\u00dfigen Abstrahlwinkel (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Doch die DM 70 deckte auch eine entscheidende Schw\u00e4che der B&amp;W-Speaker auf: Es waren allesamt zugekaufte Treiber. Die kamen in der Regel von EMI und \/ oder von Celestion \u2013 wie beispielhaft das Bild der DM 4 beispielhaft zeigt:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-DM-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200663 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-DM-4.jpg\" alt=\"B&amp;W DM4\" width=\"618\" height=\"415\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/415;\"\/><\/a>Die B&amp;W DM 4 von 1972, im Hochton best\u00fcckt mit einer seinerzeit gern verwendeten Kombination aus Hoch- und Superhocht\u00f6ner von Celestion. Die DM 4 kostete bei Verkaufsstart 540 Dollar (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>John Bowers aber wollte seine eigenen Hoch-, Mittel- und Tieft\u00f6ner. Und Dennis Ward war genau der richtige Mann, um diese Produktion aufzubauen. In einer Welt, in denen die meisten Lautsprecher noch durch ein R\u00fcckschlag-tr\u00e4chtiges Trial &amp; Error entstanden, verstand Ward schon sehr viel von Lautsprecher-Messungen und hatte ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr Material-Qualit\u00e4ten. Basierend auf seinen Untersuchungen nutzte B&amp;W seit 1974 das knallig gelb gef\u00e4rbte Kevlar, das trotz des damals eher zur\u00fcckhaltenden Klangs immer ein markantes \u201eHoppla-jetzt-komm-ich\u201c Signal versendete.<\/p>\n<p>Eines der ersten Top-Modelle mit Kevlar-Mittelt\u00f6ner war die B&amp;W DM 6 von 1975. Die ambitionierte 3-Wege-Box ist auch ein sch\u00f6nes Beispiel daf\u00fcr, dass John Bowers noch keine erkennbare B&amp;W-Design-Linie gefunden hatte\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/dm-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200661 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/dm-6.jpg\" alt=\"B&amp;W DM6 von 1975\" width=\"618\" height=\"486\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/486;\"\/><\/a>Die eigenwillige DM 6 von 1975. Die geschlossene Box mit dreistufiger Schallwand kostete bei Verkaufsstart 1.400 Dollar (Foto: Archiv)<\/p>\n<p>Aber mit dem Aufbau der eigenen Treiber-Produktion und der st\u00e4ndigen Verbesserung der (anfangs noch gar nicht so \u00fcberzeugend klingenden) Kevlar-Membranen ging es Schlag auf Schlag. 1979 legte Bowers die 801 auf, die seitdem eine Art Design-Vorgabe der Briten ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-801-1979.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200665 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-801-1979.png\" alt=\"B&amp;W 801 1979\" width=\"618\" height=\"414\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/414;\"\/><\/a>Die 801 von 1979 bestimmt in gewisser Weise noch heute den Aufbau der gro\u00dfen 800er Modelle. Als sie auf den Markt kam, kostete sie 3.600 D-Mark (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Die 801 mit ihrem dreistufigen Aufbau (wegen der m\u00f6glichst zeitrichtigen Wiedergabe der unterschiedlichen Zweige) war John Bowers Antwort auf die \u2013 aus seiner Sicht \u2013 \u00e4rgerlich erfolgreiche Reference 105 (Markteinf\u00fchrung: 1977) vom Mitbewerber KEF, die seinerzeit die Fantasien der Fans stark befl\u00fcgelte. Aber in gewisser Weise gewann B&amp;W dieses Wettrennen am Ende doch: Die 801 gibt es in ver\u00e4nderter Form ja immer noch, w\u00e4hrend KEF schon lange Zeit auf sehr gradlinige Formen setzt\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/John-Bowers-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200468 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/John-Bowers-2.png\" alt=\"John Bowers mit Lawrence Dicki\" width=\"616\" height=\"461\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 616px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 616\/461;\"\/><\/a>Alles im Kittel: John Bowers im Kreis seiner Entwickler. Gleich links im Hintergrund sieht man den jungen Lawrence Dickie\u2026 (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte auch sagen: Das legend\u00e4re B&amp;W 800er-Design ist eigentlich von KEF inspiriert. Aber das h\u00e4tte der meist h\u00f6fliche John Bowers wohl schroff zur\u00fcckgewiesen. \u00dcberhaupt war der \u00e4ltere Herr durchsetzungsf\u00e4higer, als man ihm unter dem wei\u00dfen Kittel zugetraut h\u00e4tte. Unter den langj\u00e4hrigen Mitarbeitern kursierte immer jene Geschichte, als ein Auftrag noch nicht fertig, aber schon Feierabend war. Daraufhin steuerte der Chef seinen Wagen in die enge Ein\/Ausfahrt zur Fertigung und blockierte sie dadurch. \u201eEs dauert noch lange, bis die Ausfahrt wieder frei ist\u201c, soll er gesagt haben.\u201c Dann k\u00f6nntet ihr in der Zeit auch noch den Auftrag fertigmachen\u2026\u201c So geschah es dann auch.<\/p>\n<p>Die B&amp;W 801 war ein Statement, eine perfekte Umsetzung des von John Bowers schon fr\u00fch formulierten Credos des \u201eTrue Sound\u201c. Ihr Ruf war vor allem bei Klassik-Liebhabern so gut, dass auch etliche Studios mit Klassik-Schwerpunkt (beispielsweise EMI oder die Abbey-Road-Studios) den Dreiteiler zum Abmischen nutzen. Sp\u00e4testens das war der Ritterschlag. Weltweit.<\/p>\n<p>Vorsprung durch Forschung: das Steyning Research Establishment<\/p>\n<p>Man h\u00e4tte sich jetzt zur\u00fccklehnen k\u00f6nnen, um den Erfolg zu genie\u00dfen und mal in Ruhe ein bisschen Geld zu verdienen. Und was tat John Bowers? Gab jetzt erst richtig Gas. 1982 gr\u00fcndete er das ber\u00fchmte Steyning Research Establishment (SRE), das man r\u00fcckblickend als eines der modernsten privaten Akustiklabore seiner Zeit bezeichnen k\u00f6nnte. Ich selbst war \u00f6fters vor Ort und von au\u00dfen ist kaum vorstellbar, wie viele Ingenieure hier arbeiten und wie viele Labore das ehemalige Cottage hinter seinen alten Mauern verbirgt. Man muss allerdings einige sehr verstiegene G\u00e4nge und enge Treppen nutzen, um alle zu erreichen. Britischer geht es nicht\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2017-9-BW_Steyning.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44358 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2017-9-BW_Steyning.jpg\" alt=\"B&amp;W Forschung in Seeyning\" width=\"618\" height=\"627\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/627;\"\/><\/a>Seit \u00fcber 40 Jahren ist dies die Ideen-Schmiede f\u00fcr B&amp;W: Die Research Establishment Abteilung in Steyning nahe Brighton. Bei meinem letzten Besuch vor 10 Jahren arbeiteten hier \u00fcber 50 Ingenieure (Foto: H. Biermann)<\/p>\n<p>Mit dem Research Center hatte John Bowers erneut einen Standard gesetzt: Ausgestattet mit viel Geld f\u00fcr bestes Equipment und getragen von seiner Idee einer weitestgehend freien Forschung, fanden sich schnell jene Protagonisten, welche die n\u00e4chsten B&amp;W-Jahrzehnte technisch-akustisch pr\u00e4gen sollten: Lawrence Dickie (von 1984 \u2013 1996 bei B&amp;W), Dr. Peter Fryer (von 1985 \u2013 2015, also 30 Jahre bei B&amp;W) und Dr. John Dibb (von 1986 \u2013 2013, 27 Jahre bei B&amp;W).<\/p>\n<p>Gemessen an Dr. Peter Fryer und Dr. John Dibb war Lawrence Dickie mit seinen \u201enur\u201c 12 Jahren Betriebszugeh\u00f6rigkeit vergleichsweise kurz da, aber sein Einfluss war gewaltig. Eigentlich sollte er f\u00fcr B&amp;W Aktivboxen entwerfen. Daraus wurde nichts; bis heute steht B&amp;W f\u00fcr passive Lautsprecher. Stattdessen lie\u00df man ihn an der Verbesserung von Geh\u00e4usen forschen und er fand heraus, dass Geh\u00e4use viel ruhiger bleiben (also weniger dr\u00f6hnen), wenn man sie mit einer eng verschachtelten Innenkonstruktion verst\u00e4rkt und die dadurch entstandenen Einzelkammern zus\u00e4tzlich bed\u00e4mpft: Das Matrix-Geh\u00e4use war erfunden und fand Einzug in alle h\u00f6herwertigen Lautsprecher der Marke. B&amp;W nutzt das Prinzip immer noch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Lawrence-Dicki.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200478 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Lawrence-Dicki-1024x576.jpg\" alt=\"Lawrence Dicki Vivid\" width=\"618\" height=\"348\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/348;\"\/><\/a>Lawrence Dickie ist ein noch immer jung gebliebener Freigeist, der auch heute noch die Finger vom Entwickeln nicht lassen kann. Er hat beispielsweise alle Vivid-Modelle entwickelt. Und wenn man ihn auf Messen trifft, ist er immer noch voller Ideen und Pl\u00e4ne\u2026<\/p>\n<p>Am 20. Dezember 1987 starb John Bowers und vererbte das Unternehmen an seinen Lebensgef\u00e4hrten Robert Trunz. Bislang hatte der Schweizer innerhalb des Unternehmens den weltweit erfolgreichen Export organisiert und daf\u00fcr gesorgt, dass B&amp;W \u2013 anders als die meisten Mitbewerber \u2013 nicht nur auf dem Heim-Markt stark war. Nun war er es, der die vielen bereits gestarteten Projekte und Ideen von John Bowers mit dessen Spirit fortf\u00fchrte. Zum Beispiel forcierte Trunz die Fertigstellung des neuen Flaggschiffs: Mit der knapp 2 Meter hohen Matrix 800 wollte man 1990 nicht nur physisch ganz nach oben \u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-Matrix-800.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200458 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-Matrix-800-1024x750.png\" alt=\"B&amp;W Matrix 800 Ambiente\" width=\"618\" height=\"453\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/453;\"\/><\/a>Die B&amp;W Matrix ist die gr\u00f6\u00dfte, je von B&amp;W gebaute HiFi-Box: \u00dcber 1,90 Meter hoch, 110 Kilo schwer und mit je zwei 30er B\u00e4ssen und 13er Mittelt\u00f6nern best\u00fcckt. 1990 kostete ein Paar 30.000 Mark (Foto: Archiv)<\/p>\n<p>Die Matrix 800 war auch meine erste intensive Begegnung mit B&amp;W. Als ich 1991 zur \u201eAudio\u201c kam, war das Flaggschiff n\u00e4mlich die Lautsprecher-Referenz im Audio H\u00f6rraum und ich h\u00f6rte jeden Tag mehrere Stunden mit ihr. Die eigenwillige Superbox war jedoch nie mein Lieblingslautsprecher der Marke: Im Bass deutlich zu weich, sorgte sie daf\u00fcr, dass Anfang der 1990er Jahre immer die besonders \u201estraff\u201c klingenden Verst\u00e4rker bei Audio gut abschnitten. Und dann diese Form\u2026 Der sp\u00e4ter sogar (allerdings nicht f\u00fcr die 800er) geadelte B&amp;W-Designer Kenneth Grange wollte wohl mal aus dem \u00dcblichen ausbrechen. Bei einem meiner Besuche in Steyning fragte ich Dr. Peter Fryer, was er vom Design der 800er halte. Und Fryer antwortete in seiner typisch-verschmitzten Art: \u201eWenn man bedenkt, dass Kenneth auch die Form der neuen Londoner Taxis entworfen hat, ist sie doch recht h\u00fcbsch geworden.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Dr.-John-Dibb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200462 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Dr.-John-Dibb.jpg\" alt=\"B&amp;W John Dibb\" width=\"618\" height=\"497\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/497;\"\/><\/a>Immer einen Scherz auf den Lippen, aber technisch ganz weit vorn: Dr. Peter Fryer brachte als Leiter das Steyning Research Establishment (SRE) entscheidend voran und pr\u00e4gte \u00fcber Jahrzehnte die Grundlagenforschung von B&amp;W. Und immer am Mann: ein Schlips mit Star-Treck-Motiv (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Fryer, der bei B&amp;W die Laser-Messungen f\u00fcr die Resonanz-Optimierung der Geh\u00e4use und der Treiber einf\u00fchrte und so ganz wesentlich zum Erfolg von B&amp;W beitrug, hatte immer den Schalk im Nacken. Als er Ende der 1990er in der Redaktion vorbeikam, hatte er ein P\u00e4rchen des von ihm mit-entwickelten Top-Sellers CDM 1 (Kompaktbox f\u00fcr 2.000 D-Mark) dabei und sagte: \u201eSchau mal. Hab ich am Flughafen in China gekauft. Ist von meiner nicht zu unterscheiden. Au\u00dfer: Diese China-Kopie klingt noch ein bisschen besser als meine\u2026\u201c Das war der lockere B&amp;W-Geist.<\/p>\n<p>Nur in diesem Geist konnte ein Konzept wie die B&amp;W Emphasis entstehen, die zwar verspielt wirkt, es aber eigentlich gar nicht war, weil sie zum Versuchsfeld eines Mega-Projekts wurde: Ganz und gar nicht zuf\u00e4llig hatten Lawrence Dickie und John Dibb n\u00e4mlich an der Emphasis schon etliche Punkte ausprobiert, auf die sie sp\u00e4ter bei Nautilus zur\u00fcckgreifen konnten.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_Historic_Day3_Shot03_A.jpeg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200512 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_Historic_Day3_Shot03_A-768x1024.jpeg\" alt=\"B&amp;W Emphasis\" width=\"618\" height=\"824\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/824;\"\/><\/a>Die B&amp;W Emphasis von 1991. Die markante, saxofon\u00e4hnliche Form mit freistehendem Hocht\u00f6ner ist aus Kunststoff und von Morten Villiers Warren entworfen worden (Foto: B&amp;W)<a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_Historic_Day3_Shot03_E.jpeg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200516 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_Historic_Day3_Shot03_E-768x1024.jpeg\" alt=\"B&amp;W Emphasis\" width=\"618\" height=\"824\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/824;\"\/><\/a>Das Geh\u00e4use wurde von Lawrence Dickie und John Dibb als Viertelwellen-Resonator ausgelegt. Das sollte f\u00fcr Resonanzarmut sorgen (Foto: B&amp;W)<a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_Historic_Day3_Shot03_D.jpeg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200514 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_Historic_Day3_Shot03_D-768x1024.jpeg\" alt=\"B&amp;W Emphasis\" width=\"618\" height=\"824\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/824;\"\/><\/a>Von der grazilen Emphasis wurden nicht einmal 200 Paar gebaut \u2013 was wom\u00f6glich am Preis lag: Sie kostete 1991 = 15.000 D-Mark (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Nautilus-\u00c4ra<\/p>\n<p>Bereits in den fr\u00fchen 1990er Jahren hatte Robert Trunz den daf\u00fcr bestens geeigneten Lawrence Dickie an das Nautilus-Projekt gesetzt, das noch John Bowers gestartet und als Ziel ein quasi resonanzfreies Geh\u00e4use vorgegeben hatte. Dickie hatte l\u00e4ngst den Kittel abgestreift und bekam alle Freiheiten in diesem \u201eKosten-spielen-keine-Rolle-Projekt\u201c. Seine Haare wurden immer l\u00e4nger und er lief nur noch barfu\u00df durch die Forschungseinrichtung \u2013 ein Freigeist halt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2016-07-BW-Ur-Nautilus-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-21056 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2016-07-BW-Ur-Nautilus-1.jpg\" alt=\"Die B&amp;W Nautilus\" width=\"618\" height=\"618\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/618;\"\/><\/a>Das hatte die Welt noch nicht gesehen: Die Nautilus von 1993 war ein wegweisender Technologietr\u00e4ger, eine 4-Wege-Konstruktion im Kunststoff-Geh\u00e4use auf Granit-Sockel. Absolut zu Recht hat die Nautilus bis heute nichts an ihrer Faszination verloren und wird immer noch in England gebaut (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Und Dickie lieferte. Es entstand eine au\u00dfergew\u00f6hnliche 4-Wege-Konstruktion, bei der jeder Zweig nach hinten auf eine \u2013 je nach Einsatzbereich unterschiedlich lange \u2013 Absorptionsr\u00f6hre (\u201etapered tube\u201c), arbeitete, in der sich dann die r\u00fcckw\u00e4rtige Energie mit ihren Resonanzen verlor. In vielen Bereichen betrat Dickie Neuland. An einer Stelle aber verwirklichte er eine \u201ealte\u201c Idee: Die Nautilus ist eine Aktivbox \u2013 bis heute die einzige im gesamten B&amp;W Lautsprecher-Programm. Nat\u00fcrlich war die Nautilus damit kein g\u00fcnstiger Lautsprecher. 1993 kostete sie knapp 60.000 Pfund, das entsprach etwa 150.000 Mark. Und dann kamen ja noch die Kosten f\u00fcr die acht Endstufen hinzu\u2026<\/p>\n<p>Dennoch wurde die Nautilus zum Wendepunkt. Was bei Mercedes der 600er (W100) war, war bei Bowers dieses schneckenf\u00f6rmige Gebilde. Es lie\u00df die B&amp;W-Ingenieure in alle Richtungen neu denken. Die Entwicklung war teuer, zahlt sich aber immer noch aus. Denn von diesem Zeitpunkt an fand\/findet Nautilus-Technologie Einzug in alle neuen B&amp;W-Lautsprecher \u2013 auch in die g\u00fcnstigen. Selbst in der Einsteigerserie 600, die Robert Trunz bereits 1995 auf den Markt bringen lie\u00df, findet sich in der aktuellen S3-Generation mittlerweile ein Hocht\u00f6ner mit Nautilus-R\u00f6hrchen\u2026<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_Historic_602_Shot03.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200492 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_Historic_602_Shot03-768x1024.jpg\" alt=\"B&amp;W 600 S3\" width=\"618\" height=\"824\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/824;\"\/><\/a>Die 600er Serie markiert seit den 1990er Jahren den Einstieg bei Bowers &amp; Wilkins (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Nach neun Jahren, also 1996, verkaufte Robert Trunz seine Anteile B&amp;W an den kanadischen Wirtschaftspr\u00fcfer Joe Atkins, der bereits \u00fcber einige Anteile verf\u00fcgte und so zum Mehrheitsgesellschafter avancierte. Atkins wusste, was bereits alles in der B&amp;W-Pipeline war, er mochte die Lautsprecher und die Firma. Und vor allem: Er hatte einen Plan.<\/p>\n<p>60 Jahre Bowers &amp; Wilkins: die goldene Atkins-\u00c4ra<\/p>\n<p>Vielleicht war Atkins der noch bessere Gesch\u00e4ftsmann oder auf einmal ging alles auf, was vorher bereits klug geplant wurde: Die Erfolgskurve zeigte jedenfalls steil bergauf. Zun\u00e4chst investierte der neue Chef viel Geld und harmonisierte die Vertriebsstrukturen, indem er B&amp;W-eigene Vertriebsgesellschaften aufstellte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Joe-Atkins.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-200476 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Joe-Atkins.jpg\" alt=\"Joe-Atkins\" width=\"620\" height=\"372\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 620px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 620\/372;\"\/><\/a>Zwischen 700er und 800er Serie: Das Bild zeigt Joe Atkins um 2016 (Foto: The Guardian)<\/p>\n<p>Durch diesen Schachzug bekam er alle Strippen in der Hand und gleichzeitig alle M\u00e4rkte sauber: Man fand in dieser Zeit einfach keine unn\u00f6tig billige 800er im Markt. In Deutschland gab es (mit Ausnahme des PIA Accuphase-Vertriebs) nichts Vergleichbares. Das war das eine. Aber da waren auch noch diese neuen Lautsprecher. Peter Fryer und John Dibb hatten auf Dr\u00e4ngen von Robert Trunz bereits eine 800er Serie aufgelegt, die (nat\u00fcrlich) Nautilus-Technik enthielt und alles Bisherige in den Schatten stellen sollte: die Nautilus 800 Serie.<\/p>\n<p>Hier verbauten die B&amp;W-Ingenieure wirklich alles, was sie f\u00fcr gut und teuer hielten. Vor allem das Flaggschiff 801 war der Hammer. Allein schon dieses \u00fcber 2 Zentner schwere, aus dutzenden gebogenen Holzschichten aufgebaute Geh\u00e4use\u2026 Die Fachwelt feierte diese Nautilus-Linie zu Recht als \u201eoutstanding\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_20115_Nautilus-800_Fin.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200488 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW_20115_Nautilus-800_Fin-738x1024.jpg\" alt=\"B&amp;W Nautilus 800\" width=\"618\" height=\"857\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/857;\"\/><\/a>Das Flaggschiff Nautilus 801 von 1998. Massiver Aufbau, Nautilus-Technik im Mittel- und Hochton, ein 38er Bass und 104 Kilo schwer. Mehr gab es f\u00fcr 25.000 D-Mark (!) damals nirgends (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Ich wei\u00df noch, wie ich mit meinem Kollegen Thomas Brieger (damals ebenfalls bei Audio) auf der Premieren-Pr\u00e4sentation 800er Nautilus-Serie in London den Mund nicht mehr zubekam: Was f\u00fcr ein Druck, was f\u00fcr eine Attacke und was f\u00fcr eine R\u00e4umlichkeit. Das alles hatte mit dem eher dezenten \u201eTrue Sound\u201c der fr\u00fcheren Jahre kaum noch etwas zu tun. Hier gab es richtig auf die Ohren. Aber kultiviert. Einfach geil!<\/p>\n<p>Mit dieser Serie schoss sich B&amp;W direkt in die Herzen selbst jener HiFi-Fans, denen B&amp;W fr\u00fcher egal oder zu langweilig war \u2013 zumal selbst das Flaggschiff damals mit 25.000 Mark noch moderat bepreist war. Diese Strategie des \u201eimmer noch Erreichbaren\u201c blieb lange Zeit ein Markenzeichen von B&amp;W.<\/p>\n<p>Betrachtet man B&amp;W weltweit, wurde die Firma durchaus unterschiedlich wahrgenommen. In den USA beispielsweise machte man zwar den gr\u00f6\u00dfte Umsatz, aber \u00fcberwiegend mit den kleineren Modellen und mit Installing-Speakern. In Deutschland dagegen wurden nur etwa 20 Prozent des weltweiten Umsatzes erzielt, aber hierzulande bekamen die britischen Speaker \u2013 vor allem der 700er und 800er Linie \u2013 beinahe schon Kult-Charakter.<\/p>\n<p>Zwei Namen muss man in diesem Zusammenhang nennen. Zum einen Stefan Splawski. Er war seit Anfang 1998 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des deutschen B&amp;W-Vertriebs. Er zog die richtigen Schl\u00fcsse, stellte die richtigen Leute ein und hatte das Gl\u00fcck des T\u00fcchtigen, dass B&amp;W immer besser wurde und er damit die M\u00f6glichkeit bekam, viel und \u00fcberall f\u00fcr die Marke zu werben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/2017-10_BW_RB_Festival_Splawski.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45967 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2017-10_BW_RB_Festival_Splawski-1024x678.jpg\" alt=\"Stefan Splawski\" width=\"618\" height=\"409\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/409;\"\/><\/a>Stefan Splawski verantwortete das B&amp;W-Gesch\u00e4ft in Deutschland \u00fcber 20 Jahre und entwickelte in dieser Zeit eine kluge und famili\u00e4re Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Fachhandel (Foto: H. Biermann)<\/p>\n<p>Und es gab den Produkt-Manager Ulf Soldan, der landauf und landab der Gemeinde die Vorz\u00fcge der B&amp;W-Lautsprecher predigte und ganz nebenbei ziemlich gute Vorf\u00fchrungen machte. Auch er hatte seinen Anteil daran, dass jedes Mal, wenn B&amp;W eine neue 800er Serie launchte, selbst Nicht-B&amp;W-Fans in die L\u00e4den oder auf die Messen pilgerten, um sich anzuschauen und anzuh\u00f6ren, was sich diese Teufelskerle in Steyning denn wohl wieder neu ausgeheckt haben. Es war wie beim sehr \u00e4hnlich klingenden bayerischen Autobauer, wenn der seine neue 7er Serie auf den Markt brachte, wo man ja ebenfalls immer emsig ums Design und die neue Technik diskutierte. In Deutschland wurde B&amp;W wegen seiner Innovationskraft und seines (zumindest in Deutschland) ausgesprochen klugen Vertriebs- und Marketing-Konzepts zu der treibenden Kraft, zum Motor im HiFi, was \u00fcbrigens auch alle Mitbewerber \u2013 einige sauert\u00f6pfisch, viele respektvoll \u2013 anerkannten: \u201eDie machen einfach einen guten Job\u201c, hie\u00df es allerorts.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BWMatrix-Nautilus-D1-D3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200811 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BWMatrix-Nautilus-D1-D3.jpg\" alt=\"B&amp;WMatrix, Nautilus, D1, D3\" width=\"618\" height=\"381\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/381;\"\/><\/a>Die 800er Ahnenfolge ab 1987: Matrix 801, Nautilus 801, 800 D1, 800 D3 (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4fte mit den kleineren Linien 600 und 700 liefen ebenfalls hervorragend \u2013 nat\u00fcrlich getragen von der Faszination \u201e800\u201c mit ihrer \u00fcber 40-j\u00e4hrigen Geschichte. Das Bild oben zeigt die wesentlichen Modellspr\u00fcnge; es fehlen die 800 D2, die 800 D4 sowie die neue 800 D5.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-800D4-Sig.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200803 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-800D4-Sig-1024x576.jpg\" alt=\"B&amp;W 800D4 Sig\" width=\"618\" height=\"348\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/348;\"\/><\/a>Auch eine sch\u00f6ne Tradition: Schon seit den fr\u00fchen 1990er Jahren machte B&amp;W in der 700er und er 800er Serie immer auch kleine Zwischenschritte mit so genannten Signature-Ausf\u00fchrungen. Die waren immer noch ein bisschen feiner. Hier das Bild der 800 D4 in der Signature-Blau-Ausf\u00fchrung (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Wir haben die Unterschiede der einzelnen 800er Serien hier einmal aufgef\u00fchrt:<\/p>\n<p>Bauzeit<\/p>\n<p>\u00a0Besonderheiten<\/p>\n<p>Matrix 8001979-1987Einf\u00fchrung der Matrix-Innenverstrebung; Modelle wie 801 S2 und S3Nautilus 8001998-2004Nautilus-Technologie mit entkoppeltem Hocht\u00f6ner, 38er Bass800 D12005-2010Erste Serie mit Diamant-Hocht\u00f6ner, neue Geh\u00e4use-Form800 D22010-2015\u00dcberarbeitete Weichen und Chassis, Diamant-Hocht\u00f6ner in allen Modellen800 D32015-2021Komplett neu: Continuum-Mittelt\u00f6ner und Turbine Head aus Aluminium800 D42021-2025Verbesserte Geh\u00e4use, Biomimetic Suspension, \u00fcberarbeitete Weichen800 D5ab 2026Weiterentwickelte Chassis, optimierte Geh\u00e4use und neue Frequenzweichen<\/p>\n<p>Die Nautilus-Serie war so etwas wie der Urknall, aber auch die Einf\u00fchrung des Diamant-Hocht\u00f6ners zu einem vergleichsweise fairen Preis (800 D1) sowie die nochmalige Komplett-\u00dcberarbeitung mit der Serie 800 D3 gelten nicht nur bei B&amp;W als Meilensteine der HiFi-Geschichte.<\/p>\n<p>B&amp;W-Produkmanager Andy Kerr hatte auf der HIGH END in Wien die neue Generation 800 D5 vorgestellt \u2013 vorn links im Bild. Sie ist nicht wie D1 oder D3 ein gro\u00dfer Technologiesprung, sondern eher \u2013 wie auch D2 und D4 \u2013 eine nochmalige Verfeinerung der Vorg\u00e4nger-Linie. \u00c4u\u00dferlich ist sie von der D4-Generation kaum zu unterscheiden, es wurde viel Feinjustage an einem eh schon exzellenten Produkt betrieben. Wie stark die sich klanglich auswirkt, werden die zuk\u00fcnftigen Tests bei LowBeats zeigen, die nat\u00fcrlich schon geplant sind\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Andy-Kerr-mit-800er-ueber-die-Zeiten.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200792 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Andy-Kerr-mit-800er-ueber-die-Zeiten-1024x511.jpg\" alt=\"Andy Kerr\" width=\"618\" height=\"308\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/308;\"\/><\/a>B&amp;W-Produktmanager Andy Kerr zeigte auf der HIGH END 2026 die 800er Serie \u00fcber die Jahrzehnte: ganz vorn links die neue 800 D5, rechts neben Kerr die 801 Nautilus, die locker doppelt so gro\u00df war wie die links danebenstehende 801 Matrix. Rechts die 800 D3 und ganz rechts die 800 D4 (Foto: H. Biermann)<\/p>\n<p>Bei B&amp;W verstand man sich stets als HiFi-Schmiede, die sich mit der 800er Serie gern auch mal f\u00fcr die Studio-Arbeit anbot: Nicht nur in den Abbey Road Studios oder bei G\u00fcnther Pauler (Stockfisch) sind die britischen Vorzeige-Lautsprecher Dauergast und unbestechliche Referenzen f\u00fcr die Abmischungen. Aber es gibt da noch diesen anderen, riesigen Markt, den die B&amp;W-Strategen ebenfalls nicht unbeackert lassen wollten: das Heimkino. Ab 2005 gab es konsequenterweise die 800er Serie als Custom Theatre (CT) 800 Linie f\u00fcr anspruchsvollen Heim-Cineasten. Und f\u00fcr jene, denen auch eine Nummer kleiner reichte, gibt es die CT 700. Panikrocker Udo Lindenberg, der seit \u00fcber 30 Jahren im Atlantic Hotel in Hamburg wohnt, hat sich dort von B&amp;W ein Heimkino installieren lassen: Ihm reichte allerdings das 700er Besteck\u2026<\/p>\n<p>Neue Wege abseits vom klassischen HiFi<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen 2000er Jahren spr\u00fchten die Entwickler in Steyning f\u00f6rmlich vor Ideen: so viele neue Anwendungs-M\u00f6glichkeiten. Nach den Heimkino-CT-Entwicklungen brachten sie den ersten B&amp;W Smartspeaker auf den Markt: das immer noch ikonische Zeppelin, das seinerzeit (2007) mit einem 30-Pin-Dock f\u00fcr iPhone ausgestattet war.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/BW-Zeppelin-2007.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-100805 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-Zeppelin-2007-1024x419.jpg\" alt=\"B&amp;W Zeppelin 2007\" width=\"618\" height=\"253\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/253;\"\/><\/a>B&amp;W Zeppelin: Hier das Ur-Modell aus dem Jahr 2007 mit der Docking-Station f\u00fcr das iPhone (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Dann kam das Jahr 2009 und B&amp;W erweiterte sein Portfolio um gleich drei neue Produktfelder: Zun\u00e4chst verk\u00fcndete man die Kooperation mit dem Automobilhersteller Jaguar: Im damals neuen XF war eine Anlage von B&amp;W verbaut. Heute kooperieren die Briten mit etlichen Fahrzeug-Herstellern und LowBeats konnte B&amp;W-Systemen schon mehrfach, vor allem in <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-bmw-ix-mit-bw-diamond-4d-sound-abheben-mit-immersive-audio\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">BMW-<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/bowers-wilkins-beschallt-den-polestar-3-das-erste-suv-von-volvos-elektro-marke\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Volvo-Modellen<\/a>, Bestnoten geben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/B_W_Panorama_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200814 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/B_W_Panorama_01.jpg\" alt=\"B&amp;W panorama\" width=\"618\" height=\"464\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/464;\"\/><\/a>Die B&amp;W Panorama von 2009: au\u00dfen durchaus elegant, innen Nautlilus-Technologie (Foto: B&amp;W)<\/p>\n<p>Fast gleichzeitig pr\u00e4sentierten die Briten mit Panorama ihre erste Soundbar, die damals mit 2.500 Euro selbstbewusst bepreist war, aber auch gleich besser klang als alles andere am Markt. Und Ende 2009 hatten die Entwickler dann auch endlich ihren ersten Kopfh\u00f6rer fertig. Es war der P5 On Ear, der zur Markeinf\u00fchrung 300 Euro kostete und gleich schon mal eine Kampfansage an die etablierten Kopfh\u00f6rer-Marken war: Er erhielt mehrere Design- und HiFi-Auszeichnungen und war \u2013 wie auch die heutigen Modelle \u2013 super verarbeitet. B&amp;W ist damit seinerzeit \u2013 anders als viele andere etablierte Lautsprecherhersteller \u2013 gerade noch rechtzeitig auf diesen Zug aufgesprungen. Heute ist die Kopfh\u00f6rersparte ein wesentlicher Unternehmenszweig der Briten.<\/p>\n<p>2016 \u2013 2025: ein Jahrzehnt, vier neue Besitzer<\/p>\n<p>B&amp;W Chef Joe Atkins sah die Innovationskraft seines Unternehmens mit Freude, aber er sp\u00fcrte auch, dass B&amp;W allein auf diesen wichtigen Feldern jenseits von HiFi kaum bestehen k\u00f6nnen wird: Daf\u00fcr dreht sich die Welt der Technologien einfach zu schnell. Und beispielsweise eigene Apps zu entwickeln, ist eine Aufgabe, an der schon so manches Unternehmen gescheitert ist. Also verkaufte Atkins 2016 das immer noch traditionell-ehrw\u00fcrdige Bowers &amp; Wilkins an das Silicon-Valley-Unternehmen Eva Automation. Der Kanadier erhoffte sich hier einen wesentlichen Technologie-Support \u2013 der allerdings ausblieb. Es entstand zwar die f\u00fcnfteilige Formation-Serie, die auf bestehender B&amp;W-Technik basiert, aber aktiv und smart ist. Die Serie gilt als Flopp, weil sie Software-m\u00e4\u00dfig lange nicht stabil war. Die Erfolgsgeschichte von B&amp;W bekam eine Delle und auch die Unternehmens-Kultur litt. Stefan Splawski: \u201eMit dem Kauf durch die Amerikaner ging das Famili\u00e4re bei Bowers verloren.\u201c<\/p>\n<p>Auch die Macher von Eva Automation sahen am Ende ein, dass HiFi einfach nicht ihr Business ist, und verkauften B&amp;W 2020 an Sound United, die mit Denon und Marantz schon bedeutende HiFi-Marken im Portfolio hatten, sich also auskannten.<\/p>\n<p>Doch auch diese Episode dauerte nicht lange an. Der kalifornische Medizintechnologie-Konzern Masimo, beziehungsweise dessen CEO Joe Kiani, hielt es f\u00fcr eine gute Idee, HiFi-Technik in sein Portfolio aufzunehmen, um vor allem \u00fcber die HEOS App auch Medizindaten einzusammeln. Er kaufte Sound United f\u00fcr gut eine Milliarde Dollar \u2013 ein Preis, bei dem die Sound-United-Aktion\u00e4re einfach nicht Nein sagen konnten. Doch bei Masimo war Kiani der Einzige, der diesen Kauf f\u00fcr einen guten hielt. Es folgte ein Hauen und Stechen mit anderen Aktion\u00e4ren. Am Ende war Kiani seinen Job los und Sound United (und damit auch B&amp;W) stand wieder zum Verkauf. Dass in diesen unruhigen Zeiten die Vertriebsarbeit litt, ist wenig verwunderlich. Viele H\u00e4ndler in Deutschland, die sich fr\u00fcher als selbstverst\u00e4ndlicher Teil der \u201eFamilie\u201c sahen, wandten sich ab. Doch der letzte Akt in diesem wilden Jahrzehnt weckt wieder Hoffnung: Ende 2025 kaufte der gr\u00f6\u00dfte Audio-Konzern der Welt (Harman) unter dem Dach des gr\u00f6\u00dften Elektronik-Konzerns der Welt (Samsung) die Sound-United-Gruppe und ist nun wieder dabei stabile Strukturen zu schaffen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/site\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Lyle-Smith-Harman-Sound-United.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-200818 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Lyle-Smith-Harman-Sound-United-1024x768.jpg\" alt=\"Lyle Smith Harman \/ Sound United\" width=\"618\" height=\"464\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 618px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 618\/464;\"\/><\/a>Langer Titel, guter Mann: Lyle Smith ist President of the Sound United Strategic Business Unit at HARMAN (Foto: H. Biermann)<\/p>\n<p>Eher zuf\u00e4llig traf ich bei einem Denon\/Marantz-Besuch (in Tokyo) Lyle Smith, den neuen starken Mann und Pr\u00e4sidenten dieser Gruppe. Smith, der schon einige Stationen im Handel, im Verband und in der Industrie innehatte (Best Buy, Consumer Technology Association, Klipsch), kennt sich bestens aus und ist so etwas wie eine Idealbesetzung f\u00fcr diesen Job. Er konnte \u00fcberzeugend darstellen, dass er \u201ehart arbeiten wolle\u201c, um die Sound-United-Marken und damit auch B&amp;W wieder zu alter Gr\u00f6\u00dfe aufbauen oder vielleicht sogar noch ein bisschen gr\u00f6\u00dfer machen will\u2026<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-801-D5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-199963 lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/BW-801-D5.jpg\" alt=\"B&amp;W-801-D5 vorn\" width=\"731\" height=\"975\"  data- style=\"--smush-placeholder-width: 731px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 731\/975;\"\/><\/a>Die neueste Ausf\u00fchrung der ikonischen 800er Serie: seit Mai ist die D5-Generation am Markt (Foto: H. Biermann)<\/p>\n<p>Es ist also alles angerichtet: B&amp;W ist jetzt Teil des gr\u00f6\u00dften Audio-Konzerns der Welt mit all seinen Hunderten Ingenieuren, Dutzenden Laboren und extrem viel Know-how vor allem im Bereich Smart-Audio. Das Ganze ist mit sehr viel Geld ausgestattet und dem ausdr\u00fccklichen Willen, die Marke wieder angemessen ins Rampenlicht zu r\u00fccken. Ein Anfang ist mit der neuen B&amp;W 800 D5 Generation gemacht. Als jahrzehntelanger Freund und intensiver Begleiter der Marke freue ich mich sehr auf die n\u00e4chsten Schritte\u2026<\/p>\n<p>Mehr von B&amp;W:<\/p>\n<p class=\"post-box-title\"><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-bluetooth-kopfhoerer-bw-px8-s2-schoene-form-der-hochkultur\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Test: Bluetooth-Kopfh\u00f6rer B&amp;W Px8 S2: sch\u00f6ne Form der Hochkultur<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-bluetooth-kopfhoerer-bw-px7-s3-luxus-fuer-den-kopf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Test Bluetooth-Kopfh\u00f6rer B&amp;W Px7 S3: Luxus f\u00fcr den Kopf<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-polestar-3-mit-immersive-soundsystem-von-bw\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Test Polestar 3 mit Immersive-Soundsystem von B&amp;W<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-bw-705-s3-signature-nochmals-verfeinerter-klangkuenstler\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Test B&amp;W 705 S3 Signature: nochmals verfeinerter Klangk\u00fcnstler<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/bw-800-signature-das-besten-aller-bw-lautsprecher\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">B&amp;W 800 D4 Signature: die beste aller B&amp;W Lautsprecher<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-standlautsprecher-bw-803-d4\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Test Standlautsprecher B&amp;W 803 D4<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/kompaktbox-bw-705-s3-der-erste-test\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kompaktbox B&amp;W 705 S3: der erste Test<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-bw-zeppelin-die-smarte-einbox-ikone-in-der-4-generation-mit-streaming-total\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Test B&amp;W Zeppelin: die smarte Einbox-Ikone in der 4. Generation mit Streaming total<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/test-kompaktbox-bw-707-s2-die-koenigin-der-leisen-toene\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Test Kompaktbox B&amp;W 707 S2: die K\u00f6nigin der leisen T\u00f6ne<\/a><\/p>\n<p>Hintergrund:<\/p>\n<p class=\"post-box-title\"><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/harman-kauft-sound-united-von-masimo\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Harman kauft Sound United von Masimo<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/kommentar-bose-verramscht-mcintosh-denon-am-ende\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kommentar: Bose verramscht McIntosh, Denon am Ende?<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.lowbeats.de\/sound-united-kauft-bw\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sound United kauft B&amp;W<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Diese Geschichte beginnt bereits vor \u00fcber 80 Jahren, genauer im Zweiten Weltkrieg. John Bowers (1922 \u2013 1987) und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":257083,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[46,42,70471,22726,70472,70473,44,97,96,70474,101,98,100,99],"class_list":["post-257082","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-at","tag-austria","tag-bowers-wilkins","tag-bw","tag-joe-atkins","tag-john-bowers","tag-oesterreich","tag-science","tag-science-technology","tag-sound-united","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116868223810761392","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257082","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=257082"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257082\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/257083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=257082"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=257082"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=257082"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}