{"id":25775,"date":"2026-03-04T18:53:14","date_gmt":"2026-03-04T18:53:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25775\/"},"modified":"2026-03-04T18:53:14","modified_gmt":"2026-03-04T18:53:14","slug":"epstein-files-us-handelsminister-lutnick-will-zu-epstein-aussagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25775\/","title":{"rendered":"Epstein-Files: US-Handelsminister Lutnick will zu Epstein aussagen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">US-Handelsminister Howard Lutnick will sich freiwillig zu seinen fr\u00fcheren Kontakten mit dem verstorbenen Sexualstraft\u00e4ter <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/jeffrey-epstein\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jeffrey Epstein<\/a> befragen lassen. <a href=\"https:\/\/www.axios.com\/2026\/03\/03\/lutnick-epstein-files-testify-house\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Lutnick sagte dem US-Portal Axios<\/a>, er stimme einer Anh\u00f6rung hinter verschlossenen T\u00fcren vor dem Kontrollausschuss des US-Repr\u00e4sentantenhauses zu. Der Ausschuss ist Teil einer politischen Aufarbeitung des Missbrauchsnetzwerks des 2019 in Haft gestorbenen Finanziers.\n<\/p>\n<p>                An dieser Stelle ist ein externer Inhalt eingebunden<\/p>\n<p>Zum Anschauen ben\u00f6tigen wir Ihre Zustimmung<\/p>\n<p>\n                Weiter\n            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Ich habe nichts falsch gemacht und m\u00f6chte die Dinge richtigstellen&#8220;, zitierte Axios den Minister. Der Vorsitzende des Ausschusses, der Republikaner James Comer, erkl\u00e4rte, Lutnick habe sich proaktiv bereiterkl\u00e4rt, freiwillig auszusagen. Ein Transkript des Gespr\u00e4chs solle nach juristischer Pr\u00fcfung ver\u00f6ffentlicht werden.\n<\/p>\n<p>        Welche Beziehung hatte Lutnick zu Epstein?        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Lutnick war in zuletzt ver\u00f6ffentlichten Akten des US-Justizministeriums im Zusammenhang mit Epstein erw\u00e4hnt worden. Eine Nennung an sich hei\u00dft aber zun\u00e4chst nichts. Dennoch hatten insbesondere <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/demokraten-usa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Demokraten<\/a> im Kongress zuletzt intensiv <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/bill-clinton-usa-jeffrey-epstein-house-oversight-committee\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die Aufkl\u00e4rung \u00fcber Art und Umfang der Kontakte Lutnicks zu Epstein<\/a> und sogar seinen R\u00fccktritt gefordert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zuletzt waren <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/bill-hillary-clinton-jeffrey-epstein-aussage-usa\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Ex-Pr\u00e4sident Bill Clinton und seine Frau<\/a>, die fr\u00fchere Au\u00dfenministerin Hillary Clinton, befragt worden. Demokraten warfen James Comer daraufhin vor, ein politisch motiviertes Verfahren zu betreiben. Es solle doch eher &#8222;jemand befragt werden, der tats\u00e4chlich mit Jeffrey Epstein verkehrt hat&#8220;, hie\u00df es.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Lutnick hatte bereits im Februar vor einem Senatsausschuss erkl\u00e4rt, er habe &#8222;keine Beziehung&#8220; zu Epstein und nur wenig mit ihm zu tun gehabt. Der Minister war fr\u00fcher in New York Epsteins Nachbar. Vergangenes Jahr hatte er in einem Podcast \u00fcber Epstein gesagt, er habe schon 2005 entschieden, mit dieser &#8222;widerlichen Person&#8220; nie wieder in einem Raum sein zu wollen. Zugleich geht aus ver\u00f6ffentlichten Dokumenten hervor, dass es auch Jahre danach noch Treffen gab, unter anderem einen Familienbesuch auf Epsteins Privatinsel im Jahr 2012. Straftaten habe er nie beobachtet, sagte Lutnick.\n<\/p>\n<p>            Die Ermittlungsakten zum Fall Jeffrey Epstein<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Jeffrey Epstein war ein US-Investor und Multimillion\u00e4r, der ein Netzwerk zur sexuellen Ausbeutung Minderj\u00e4hriger und zum Menschenhandel betrieben haben soll. 2007 erreichten seine Anw\u00e4lte in Florida nach ersten Ermittlungen einen umstrittenen Deal mit der Staatsanwaltschaft, Epstein erhielt im Jahr darauf eine \u00fcberraschend milde Strafe. 2019 wurde er jedoch erneut verhaftet und auf Bundesebene angeklagt. Wenige Wochen sp\u00e4ter starb Epstein in Untersuchungshaft, nach offiziellen Angaben durch Suizid.<\/p>\n<p>Aufgrund des Ausma\u00dfes der Taten ist das \u00f6ffentliche Interesse an dem Fall sehr gro\u00df. Insbesondere die Kontakte zahlreicher Prominenter zu Epstein sowie dessen Tod sorgen f\u00fcr unz\u00e4hlige Spekulationen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump, der selbst in den Unterlagen auftaucht und Kontakt zu Epstein hatte, versprach im Wahlkampf Aufkl\u00e4rung sowie die Ver\u00f6ffentlichung der Ermittlungsakten. Nach seinem Amtsantritt gab das US-Justizministerium allerdings\u00a0nur sehr unsystematisch und in kleinen Schritten Informationen zum Fall Epstein heraus. Trump wurde daf\u00fcr auch von seiner eigenen Anh\u00e4ngerschaft kritisiert.<\/p>\n<p>Ein im November 2025 vom Kongress verabschiedetes Gesetz verpflichtete die Beh\u00f6rden schlie\u00dflich zur Herausgabe aller unklassifizierten Ermittlungsakten. In der Folge gab das Justizministerium die Akten in mehreren Sch\u00fcben frei \u2013 deutlich langsamer als im Gesetz vorgesehen. Das Ministerium begr\u00fcndete die Verz\u00f6gerungen mit dem Schutz der Opfer; zahlreiche Stellen in den Akten h\u00e4tten zun\u00e4chst geschw\u00e4rzt werden m\u00fcssen. Dabei gingen die Beh\u00f6rden jedoch ungenau vor, viele Betroffene konnten in den Unterlagen identifiziert werden.<\/p>\n<p>Die gesetzliche Frist zur Herausgabe der Unterlagen endete am 19. Dezember 2025. An diesem Tag sowie in den Tagen danach gab das Justizministerium zahlreiche \u2013 teils nahezu vollst\u00e4ndig geschw\u00e4rzte \u2013 Dokumente heraus. Doch erst am 30. Januar erfolgte die umfangreichste Ver\u00f6ffentlichung: Mehr als drei Millionen Seiten, 2.000 Videos und 180.000 Bilddateien\u00a0wurden freigegeben. Laut dem Justizministerium ist es die wohl letzte Ver\u00f6ffentlichung von Ermittlungsakten; man habe die gesetzlichen Vorgaben erf\u00fcllt, teilte das Ministerium mit.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>            Epstein-Files        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/jeffrey-epstein-files-netzwerk-personen\" data-ct-label=\"Netzwerk um Jeffrey Epstein: F\u00fcr wen die Epstein-Files gef\u00e4hrlich werden\" data-uuid=\"4eba1cb8-b717-43d9-bc65-f7a6b76eae02\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Netzwerk um Jeffrey Epstein:<br \/>\n                        F\u00fcr wen die Epstein-Files gef\u00e4hrlich werden<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/bill-clinton-usa-jeffrey-epstein-house-oversight-committee\" data-ct-label=\"Epstein-Untersuchungsausschuss: &quot;Ich habe nichts gesehen&quot;\" data-uuid=\"97dd662c-000a-45ab-807a-a764500bb251\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Epstein-Untersuchungsausschuss:<br \/>\n                        &#8222;Ich habe nichts gesehen&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/bill-hillary-clinton-jeffrey-epstein-aussage-usa\" data-ct-label=\"Bill und Hillary Clinton: Wenn schon Clinton, dann beide Clintons\" data-uuid=\"2982fa8c-3922-4868-8d78-6b67908a78af\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Bill und Hillary Clinton:<br \/>\n                        Wenn schon Clinton, dann beide Clintons<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Handelsminister Howard Lutnick will sich freiwillig zu seinen fr\u00fcheren Kontakten mit dem verstorbenen Sexualstraft\u00e4ter Jeffrey Epstein befragen lassen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25776,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[12759,12758,899,892,40,41,269,12760,39,1648,439,66,65,64],"class_list":{"0":"post-25775","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-demokraten-usa","9":"tag-epstein-files","10":"tag-ermittlung","11":"tag-jeffrey-epstein","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-politik","15":"tag-republikaner-usa","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-sexueller-missbrauch","18":"tag-usa","19":"tag-welt","20":"tag-world","21":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116172423438024464","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25775","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25775"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25775\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25775"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25775"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25775"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}