{"id":258115,"date":"2026-07-06T08:05:10","date_gmt":"2026-07-06T08:05:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/258115\/"},"modified":"2026-07-06T08:05:10","modified_gmt":"2026-07-06T08:05:10","slug":"keba-waechst-trotz-schwierigem-umfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/258115\/","title":{"rendered":"KEBA w\u00e4chst trotz schwierigem Umfeld"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Die Linzer KEBA Group hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2025\/26 mit einem Umsatz von 544,4 Millionen Euro abgeschlossen. \u201eIn einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld haben wir uns stabil weiterentwickelt und gleichzeitig wichtige Zukunftsthemen konsequent vorangetrieben\u201c, so CEO Christoph Knogler. <\/p>\n<p>Trotz schwacher Konjunktur in Europa hat die Linzer KEBA Group ihr Gesch\u00e4ftsjahr 2025\/26 mit einem Umsatzplus abgeschlossen. Gleichzeitig baut das Technologieunternehmen sein Digitalgesch\u00e4ft aus und setzt verst\u00e4rkt auf K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr industrielle Anwendungen.<\/p>\n<p>Breit aufgestellt und resilient<\/p>\n<p>Der Umsatz wurde um rund sechs Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr gesteigert. Die breite Aufstellung des Unternehmens in Regionen, M\u00e4rkten und Branchen zahle auf diese Stabilit\u00e4t ein \u2013 eine breite Resilienz werde sichergestellt, so Christoph Knogler, CEO und Sprecher des Vorstands der KEBA Group AG. Die Dynamik in den Gesch\u00e4ftsfeldern \u2013 Industrial Automation, Handover Automation, Energy Automation &#8211; sei unterschiedlich gewesen, so Knogler.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Investitionsbereitschaft in Europa weiterhin verhalten ist, profitierte KEBA auch von positiven Entwicklungen in Asien und den USA. Insgesamt werden rund 89 Prozent des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet. Europa ist der gr\u00f6\u00dfte Markt, gefolgt von Asien. Etwa elf Prozent des Umsatzes werden in \u00d6sterreich erwirtschaftet.<\/p>\n<p>Das Unternehmen besch\u00e4ftigt stabil weltweit rund 2.100 Mitarbeiter, mehr als die H\u00e4lfte davon in \u00d6sterreich.<\/p>\n<p>Investitionen in Forschung und Entwicklung<\/p>\n<p>Auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung wurden weiter erh\u00f6ht. Mit 91,8 Millionen Euro flossen 16,1 Prozent des Umsatzes in Innovationen, wie CFO Andreas Schoberleitner erl\u00e4utert. \u201eUnsere breite Aufstellung hilft uns dabei, gezielt in Themen zu investieren, die relevant sind. Es geht nicht darum, Trends zu folgen, sondern bestehende Kompetenzen in Zukunftsfelder zu \u00fcberf\u00fchren\u201c.<\/p>\n<p>KEBA digital gegr\u00fcndet<\/p>\n<p>Ein wichtiger Schritt war im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr die Gr\u00fcndung von KEBA Digital. In der neuen Einheit b\u00fcndelt der Automatisierungsspezialist seine Software- und KI-Kompetenzen. Ziel ist es, digitale Produkte und KI-L\u00f6sungen unabh\u00e4ngig von der eigenen Hardware auch f\u00fcr andere Branchen anzubieten. Grundlage daf\u00fcr sind die langj\u00e4hrige Softwareerfahrung des Unternehmens sowie die Expertise des 2025 \u00fcbernommenen KI-Unternehmens 7LYTIX.<\/p>\n<p>Industrial Intelligence<\/p>\n<p>\u201eMit KEBA Digital verbinden wir unsere industrielle Erfahrung mit moderner KI- und Softwarekompetenz. So entsteht Industrial Intelligence. Unser Anspruch ist nicht, Prototypen zu bauen, sondern KI dort einzusetzen, wo sie echte Wertsch\u00f6pfung erm\u00f6glicht und Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rkt \u2013 f\u00fcr uns selbst ebenso wie f\u00fcr unsere Partner\u201c, so Knogler.<\/p>\n<p>F\u00fcr Knogler auch wichtig: \u201eUnser Anspruch an eine KI ist es, diese dazu einzusetzen, um konkreten Mehrwert zu stiften, sie in sinnstiftende Anwendungen zu \u00fcberf\u00fchren.\u201c Ein Beispiel daf\u00fcr ist der digitale Assistent KeBob, der f\u00fcr Sicherheit und Wohlbefinden etwa in Bankfilialen sorgt.\u00a0<\/p>\n<p>Auch in den bestehenden Gesch\u00e4ftsbereichen setzt KEBA auf neue Entwicklungen. In der industriellen Automation arbeitet das Unternehmen an KI-L\u00f6sungen, die Maschinen pr\u00e4ziser und effizienter machen. Im Bereich Banking wurden neue Geldautomaten mit besonderem Fokus auf Barrierefreiheit vorgestellt. F\u00fcr die Logistik entwickelte KEBA eine neue Generation von Paketstationen, die dank Photovoltaik und Batteriespeicher autark betrieben werden k\u00f6nnen. Zudem pr\u00e4sentierte das Unternehmen neue Schnellladel\u00f6sungen f\u00fcr Elektroautos und Lastkraftwagen.<\/p>\n<p>Ausblick<\/p>\n<p>F\u00fcr die kommenden Jahre sieht KEBA vor allem in den Bereichen Automatisierung, Digitalisierung sowie Energie- und Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen weiteres Wachstumspotenzial.<\/p>\n<p>Gleichzeitig soll die Pr\u00e4senz in den USA weiter ausgebaut werden.<\/p>\n<p>\u201eWenn wir nach vorne schauen, bleibt das Marktumfeld kurzfristig anspruchsvoll. Die Entwicklungen sind regional unterschiedlich. Langfristig sind wir \u00fcberzeugt, dass die zentralen Treiber bleiben: Automatisierung, Digitalisierung, Energie- und Mobilit\u00e4tsthemen bleiben wichtig. KI wird eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen \u2013 nicht als abstraktes Thema, sondern als konkrete Technologie\u201c, sieht Schoberleitner die KEBA Group gut aufgestellt. \u201eWir werden weiter gezielt in Forschung und Entwicklung, Softwarekompetenz, neue Produkte investieren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. 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