{"id":258975,"date":"2026-07-06T16:38:12","date_gmt":"2026-07-06T16:38:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/258975\/"},"modified":"2026-07-06T16:38:12","modified_gmt":"2026-07-06T16:38:12","slug":"indien-deal-gewaehrt-salzburg-rueckenwind-exportwirtschaft-duerfte-profitieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/258975\/","title":{"rendered":"Indien-Deal gew\u00e4hrt Salzburg R\u00fcckenwind \u2013 Exportwirtschaft d\u00fcrfte profitieren"},"content":{"rendered":"<p>Mit rund 1,5 Milliarden Einwohnern und einer jungen, kaufkr\u00e4ftiger werdenden Bev\u00f6lkerung z\u00e4hlt Indien zu den attraktivsten Zukunftsm\u00e4rkten weltweit. Das durchschnittliche Alter liegt bei lediglich 28 Jahren, w\u00e4hrend Einkommen und Konsumausgaben seit Jahren kontinuierlich steigen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund treiben die Europ\u00e4ische Union und Indien derzeit den Abschluss eines umfassenden Handelsabkommens voran. Nach derzeitiger Planung soll die Vereinbarung bereits im kommenden Jahr in Kraft treten und den Marktzugang f\u00fcr europ\u00e4ische Unternehmen erheblich erleichtern.<\/p>\n<p>Massive Zollsenkungen sollen Exporte ankurbeln<\/p>\n<p>Herzst\u00fcck des Abkommens ist der Abbau zahlreicher Handelshemmnisse. Besonders deutlich f\u00e4llt die Entlastung in der Automobilbranche aus: Die derzeitigen Importz\u00f6lle von bis zu 110 Prozent sollen k\u00fcnftig auf 10 Prozent sinken.<\/p>\n<p>Auch viele Industrieprodukte profitieren erheblich. F\u00fcr Maschinen ist k\u00fcnftig ein zollfreier Export vorgesehen. Gleiches gilt f\u00fcr zahlreiche medizinische Ger\u00e4te sowie chemische Erzeugnisse, deren Einfuhrabgaben bislang teilweise bei bis zu 44 Prozent lagen.<\/p>\n<p>Die niedrigeren Handelsbarrieren sollen europ\u00e4ischen Unternehmen den Zugang zum indischen Markt deutlich erleichtern und neue Investitionen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Salzburger Unternehmen wittern gro\u00dfes Wachstumspotenzial<\/p>\n<p>F\u00fcr die exportorientierte Wirtschaft Salzburgs er\u00f6ffnen sich dadurch erhebliche Chancen. Bereits heute sind rund 50 Unternehmen aus dem Bundesland auf dem indischen Markt aktiv oder beliefern Kunden vor Ort.<\/p>\n<p>Beim Exportforum der Wirtschaftskammer Salzburg stand deshalb die Frage im Mittelpunkt, wie heimische Betriebe ihre Pr\u00e4senz in Indien k\u00fcnftig weiter ausbauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zu den Unternehmen mit langj\u00e4hriger Erfahrung z\u00e4hlt Commend International. Der Kommunikationsspezialist ist bereits seit \u00fcber einem Jahrzehnt mit einer eigenen Niederlassung in Indien vertreten. Letztlich entscheidet jedoch das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den lokalen Markt \u00fcber den Gesch\u00e4ftserfolg. Wer in Indien langfristig erfolgreich sein m\u00f6chte,<\/p>\n<p>m\u00fcsse Geduld mitbringen und sich intensiv auf kulturelle Besonderheiten einstellen, betonen Au\u00dfenwirtschaftsexperten.<\/p>\n<p>Der Aufbau belastbarer Gesch\u00e4ftsbeziehungen verlaufe oftmals anders als in Europa. Pers\u00f6nliche Kontakte, gegenseitiges Vertrauen und langfristiges Denken spielten im indischen Wirtschaftsleben eine zentrale Rolle.<\/p>\n<p>Salzburgs Exportwirtschaft richtet den Blick auf neue Wachstumsm\u00e4rkte<\/p>\n<p>Die st\u00e4rkere Orientierung nach Indien passt in eine breitere Entwicklung der Salzburger Exportwirtschaft. Nachdem die Ausfuhren in die USA zuletzt infolge des Zollkonflikts zeitweise um mehr als 40 Prozent zur\u00fcckgegangen waren (erstes Halbjahr 2025), gewinnen alternative Absatzm\u00e4rkte zunehmend an Bedeutung.<\/p>\n<p>Bereits in den vergangenen Monaten konnten steigende Exporte in zahlreiche europ\u00e4ische L\u00e4nder die R\u00fcckg\u00e4nge im US-Gesch\u00e4ft teilweise ausgleichen. Auch Ungarn entwickelt sich nach Einsch\u00e4tzung der Wirtschaftskammer zu einem wichtigen Wachstumsmarkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit rund 1,5 Milliarden Einwohnern und einer jungen, kaufkr\u00e4ftiger werdenden Bev\u00f6lkerung z\u00e4hlt Indien zu den attraktivsten Zukunftsm\u00e4rkten weltweit.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":258976,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[31],"tags":[46,42,15424,270,2494,44,192,255],"class_list":["post-258975","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-salzburg","tag-at","tag-austria","tag-export","tag-gesellschaft","tag-handel","tag-oesterreich","tag-salzburg","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116874019249202528","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258975","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258975"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258975\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/258976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258975"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=258975"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=258975"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}