{"id":25912,"date":"2026-03-04T20:17:12","date_gmt":"2026-03-04T20:17:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25912\/"},"modified":"2026-03-04T20:17:12","modified_gmt":"2026-03-04T20:17:12","slug":"generalsanierung-fuer-oesterreichs-weltraum-hotspot-an-tu-graz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25912\/","title":{"rendered":"Generalsanierung f\u00fcr \u00d6sterreichs Weltraum-Hotspot an TU Graz"},"content":{"rendered":"<p>Mit TUGSAT-1 und UniBRITE sind im Jahr 2013 die ersten Austro-Kleinsatelliten ins Weltall gestartet. Beide waren l\u00e4nger als urspr\u00fcnglich geplant in Betrieb, sie haben wertvolle Daten zur Ver\u00e4nderlichkeit von hellen Sternen geliefert und ihre Missionen wurden 2025 erfolgreich beendet. Mit dem &#8222;fliegenden Testlabor&#8220; OPS-SAT wurden mehr als vier Jahre lang neue Satellitenkonzepte und Technologien erprobt, die Mission des Mini-Klimasatelliten PRETTY wurde erst j\u00fcngst bis Ende 2026 verl\u00e4ngert, wie die TU Graz gegen\u00fcber der APA mitteilte.<\/p>\n<p>Der Betrieb der erfolgreichen Satellitenmissionen erfolgte von der Bodenstation des Instituts f\u00fcr Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz in der Inffeldgasse 12, geleitet wird die \u00dcberwachung von Manuela Wenger. Sie arbeitet aktuell auch an einem Kooperationsprojekt mit den Niederlanden f\u00fcr die europ\u00e4ische Milit\u00e4rsatellitenkonstellation LEO2VELEO mit. In der Inffeldgasse gibt es auch einen eigenen Reinraum f\u00fcr den Zusammenbau und Infrastruktur f\u00fcr die Tests, die Satelliten durchlaufen m\u00fcssen, bevor sie in den Orbit gelangen. Sie beginnen damit, dass Temperaturen von minus 40 bis plus 80 Grad durchgetestet werden. Daf\u00fcr hat das Institut f\u00fcr Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation einen neuen Klimaschrank &#8211; der Vorg\u00e4nger stammte noch aus den Zeiten der Mission AUSTROMIR. Tests in der Vakuummesskammer und solche am R\u00fctteltisch sind ebenfalls vor Ort m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ab dem Sommer wird das Geb\u00e4ude, in dem auch noch drei weitere Institute der Fakult\u00e4t f\u00fcr Elektrotechnik untergebracht sind, saniert. &#8222;Wir k\u00f6nnen den Betrieb f\u00fcr unsere Projekte aufrechterhalten, die Antennen-Anlage am Dach bleibt zug\u00e4nglich, die B\u00fcros werden am Campus \u00fcbersiedelt, die Labore kommen in Container und der Reinraum wird versiegelt. Wir werden aber eine Reinraumkabine im Ersatzbetrieb haben&#8220;, schilderte Wenger gegen\u00fcber der APA.<\/p>\n<p>Die Bruttoinvestitionskosten betragen laut TU Graz rund zehn Mio. Euro. Baustart ist im Sommer 2026, die Fertigstellung ist f\u00fcr Anfang 2028 geplant. Bis dahin soll die langfristige Weiternutzung des aus den 1970er-Jahren stammenden und mit Waschbetonplatten verkleideten Geb\u00e4udes gesichert sein. Es wird energieeffizienter gemacht, wird begr\u00fcnt und bekommt eine Holzfassade. Laut Rektor Horst Bischof sollen h\u00f6chste Nachhaltigkeits- und Effizienzstandards angestrebt werden. Die letzte Teilsanierung des Geb\u00e4udes ist zwanzig Jahre her, viele technische Anlagen sind veraltet und erf\u00fcllen den heutigen Anspruch an Energieeffizienz nicht, auch die Barrierefreiheit wird verbessert.<\/p>\n<p>Die gezielte Beschattung mit neu gepflanzten B\u00e4umen und eine neue thermische H\u00fclle mit au\u00dfenliegendem Sonnenschutz sollen f\u00fcr mehr Energieeffizienz sorgen. Gro\u00dfe Teile des Dachs werden weiterhin als Versuchsfl\u00e4che genutzt. Dort befindet sich jene Satelliten-Bodenstation, von der aus die wissenschaftlichen Experimente der TU Graz-Satelliten koordiniert und ferngesteuert werden. Auch Ausbreitungsexperimente und Free-Space-Optics-Messungen werden auf den Dachfl\u00e4chen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit TUGSAT-1 und UniBRITE sind im Jahr 2013 die ersten Austro-Kleinsatelliten ins Weltall gestartet. Beide waren l\u00e4nger als&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":25913,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[46,42,2393,9273,9866,75,183,8618,534,11224,44,11396,3482,11225,97,116,9706,535],"class_list":{"0":"post-25912","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-graz","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-bez-graz","11":"tag-chronik-oesterreich","12":"tag-esa","13":"tag-europa","14":"tag-graz","15":"tag-grossprojekte","16":"tag-kurz","17":"tag-luft-und-raumfahrttechnik","18":"tag-oesterreich","19":"tag-raumfahrt","20":"tag-renovierung","21":"tag-satellitentechnik","22":"tag-science","23":"tag-steiermark","24":"tag-tech","25":"tag-wissen-update-me"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116172753735723741","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25912"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25912\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25913"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}