{"id":25982,"date":"2026-03-04T21:07:09","date_gmt":"2026-03-04T21:07:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25982\/"},"modified":"2026-03-04T21:07:09","modified_gmt":"2026-03-04T21:07:09","slug":"zwei-drittel-der-internetnutzer-bevorzugen-firmen-aus-europa-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/25982\/","title":{"rendered":"Zwei Drittel der Internetnutzer bevorzugen Firmen aus Europa"},"content":{"rendered":"<p>Bei der Nutzung digitaler Dienste meiden viele Internetnutzer in Deutschland Anbieter aus Amerika. Wie eine Befragung des Telekommunikationsanbieters O2 Telef\u00f3nica unter 1000 Mobilfunknutzern im Alter von 18 bis 75 Jahren ergab, bevorzugen 33 Prozent von ihnen \u00fcberwiegend Daten-Services europ\u00e4ischer Anbieter und setzen das auch um. Weitere 32 Prozent m\u00f6chten k\u00fcnftig st\u00e4rker auf deutsche oder europ\u00e4ische Anbieter setzen, ein Teil von ihnen m\u00f6chte das schon bald machen und der andere hat das nur grunds\u00e4tzlich vor. Alles in allem bevorzugen zwei Drittel der Befragten Anbieter aus der EU.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Gefragt wurde, ob man digitale Dienste wie E-Mails, Apps und Cloud-Speicher nach der Herkunft des Anbieters aussuche. Nur 14 Prozent der Befragten gaben an, dass das f\u00fcr sie keine Rolle spiele. Vier Prozent gucken lieber auf Anbieter au\u00dferhalb der EU, wenn deren Preise und Leistung besser sind, und 17 Prozent machten auf die Frage keine Angaben.<\/p>\n<p>O2-Chef sieht gro\u00dfen Investitionsbedarf<\/p>\n<p>O2-Chef Santiago Argelich Hesse pr\u00e4sentierte die Umfrage am Rande der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. Er wertete es positiv, dass zwei Drittel europ\u00e4ische Anbieter bevorzugten. Die Ergebnisse seien ein Beleg f\u00fcr einen ausgepr\u00e4gten Wunsch nach digitaler Souver\u00e4nit\u00e4t, sagte der Manager.<\/p>\n<p>Die EU gilt bei Digitalthemen als mehr oder minder abh\u00e4ngig von den USA, deren gro\u00dfe Technologieunternehmen eine dominante Rolle auch in Europa spielen \u2013 ob Smartphone-Hersteller Apple mit seinen Cloud-Diensten, die Facebook-Mutter Meta mit ihrem Chatdienst WhatsApp oder der Suchmaschinen-Riese Google mit seinem Maildienst Gmail. Europ\u00e4ische Wettbewerber spielen nur eine Nebenrolle, etwa der Schweizer Chatdienst Threema und der deutsche Maildienst web.de\/gmx.de sowie dessen inl\u00e4ndischer Wettbewerber posteo.de.<\/p>\n<p>\u201eDie Frage der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Digitale_Souveraenitaet\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t<\/a> ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen\u201c, sagte der O2-Chef. \u201eDie Menschen verstehen, dass es dabei um die Zukunft Europas geht.\u201c Er betonte die Notwendigkeit einer starken europ\u00e4ischen Telekommunikationsbranche. Telekommunikation sei l\u00e4ngst mehr als Telefonate, SMS, Fernsehen und Radio \u2013 \u201esie ist eine kritische Infrastruktur, die wir gemeinsam intelligent nutzen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Die Branche brauche Kapital und Ressourcen, um die notwendigen strategischen Investitionen zu erm\u00f6glichen. \u201eIn den n\u00e4chsten Jahren m\u00fcssen wir zweistellige Milliardenbetr\u00e4ge in den Netzausbau, Cybersicherheit und Cloud-Infrastruktur investieren.\u201c Das sei nur in einer l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Zusammenarbeit m\u00f6glich.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Digitalminister Wildberger unterst\u00fctzt Europas Telko-Branche<\/p>\n<p>Unter den Besuchern der Mobilfunk-Messe MWC war auch Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU), der der europ\u00e4ischen Telekommunikationsbranche den R\u00fccken st\u00e4rkte. \u201eZur digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t geh\u00f6rt eine starke Telekommunikations- und Infrastrukturindustrie\u201c, sagte der fr\u00fchere Chef des Elektronikh\u00e4ndlers Mediamarkt-Saturn.<\/p>\n<p>Deutschland und Europa m\u00fcssten bei der technologischen Entwicklung der Infrastruktur vorn mitspielen, mahnte Wildberger in Barcelona an. \u201eDaf\u00fcr brauchen wir profitablere Unternehmen, mehr Investitionsanreize und Regeln, die Innovation und Wachstum st\u00e4rker f\u00f6rdern statt ausbremsen.\u201c Bei jeder Regulierung \u2013 also staatlich auferlegten Pflichten f\u00fcr die Wirtschaft \u2013 m\u00fcsse gekl\u00e4rt werden, ob sie gut sei Innovation, Investitionen und Wachstum oder ob sie diese ausbremse.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dahe@heise.de\" title=\"Daniel Herbig\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dahe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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