{"id":261253,"date":"2026-07-07T19:36:11","date_gmt":"2026-07-07T19:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/261253\/"},"modified":"2026-07-07T19:36:11","modified_gmt":"2026-07-07T19:36:11","slug":"olympia-ioc-hebt-suspendierung-des-russischen-olympischen-komitees-vorlaeufig-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/261253\/","title":{"rendered":"Olympia: IOC hebt Suspendierung des Russischen Olympischen Komitees vorl\u00e4ufig auf"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/russland-ioc-106.jpg\" alt=\"Die russische Flagge vor den olympischen Ringen\" title=\"Die russische Flagge vor den olympischen Ringen | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 07.07.2026 \u2022 17:16 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Das IOC hebt die Sanktionen gegen russische Sportlerinnen und Sportler vorerst weitgehend auf.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die bisher geltenden Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Teilnahme von Russen an internationalen Wettbewerben seien auch im Hinblick auf die Qualifikation f\u00fcr die Olympischen Spiele 2028 au\u00dfer Kraft gesetzt, entschied die Spitze des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ob die russischen Athleten und Teams bei den Sommerspielen in Los Angeles auch wieder mit eigener Flagge und Hymne starten d\u00fcrfen, solle allerdings erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt beurteilt werden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>    &#8222;Juristische Grundlage entfallen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Damit kassierte das IOC nach drei Jahren seine Empfehlungen an die Ausrichter internationaler Sportveranstaltungen f\u00fcr die Zulassung von Russen. Auch die Sperre des Russischen Olympischen Komitees (ROC) wurde vorl\u00e4ufig aufgehoben, da aus Sicht des IOC die juristische Grundlage entfallen ist.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Verweis auf die IOC-Session Ende Juni, bei der die Ringe-Organisation ihre Position zur Neutralit\u00e4t des Sports gest\u00e4rkt hatte, sagte Pr\u00e4sidentin Kirsty Coventry, der Schritt vom Dienstag sei &#8222;angesichts unserer neuen strategischen Ausrichtung nur logisch&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Sanktionen gegen Russland hatte das IOC damit begr\u00fcndet, dass das ROC gegen die Olympische Charta versto\u00dfen habe, weil es die vier annektierten ukrainischen Gebiete Donezk, Cherson, Luhansk und Saporischschja aufgenommen hat. Russlands Olympia-Komitee hatte dieser Begr\u00fcndung aber durch einen sportjuristischen Winkelzug die Grundlage entzogen.<\/p>\n<p>    Belarus-Sanktionen schon au\u00dfer Kraft gesetzt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vor mehr als vier Jahren hatte das IOC sowohl Russlands Sportler wie auch die belarusischen Athleten mit Sanktionen belegt. Belarus unterst\u00fctzt Russland im Krieg gegen die Ukraine. An den Olympischen Spielen in Paris 2024 und den Winterspielen in Mailand und Cortina d&#8217;Ampezzo in diesem Jahr durften nur Einzelsportler beider Nationen als neutrale Athleten teilnehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schon vor einigen Wochen hatte das IOC Athletinnen und Athleten aus Belarus die R\u00fcckkehr in internationale Wettbewerbe erleichtert. Nach Meinung der Dachorganisation d\u00fcrfe der Start von Athleten bei internationalen Wettk\u00e4mpfen &#8222;nicht durch das Handeln ihrer Regierungen eingeschr\u00e4nkt werden, einschlie\u00dflich der Beteiligung an einem Krieg oder Konflikt&#8220;.<\/p>\n<p>    Coventry keine Sorge vor politischer Einmischung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auf die Frage nach m\u00f6glichen politischen Einmischungen bei den Spielen in Los Angeles verwies IOC-Pr\u00e4sidentin Kirsty Coventry auf bestehende Schutzmechanismen. Die olympische Bewegung \u200cverf\u00fcge \u00fcber Instrumente, um Streitigkeiten beizulegen, sagte sie. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) sei daf\u00fcr zust\u00e4ndig, alle Konflikte \u200cin \u200beinem Eilverfahren zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Hintergrund ist die j\u00fcngste Intervention von \u200bUS-Pr\u00e4sident Donald Trump bei der Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft. Nach einer Roten Karte gegen \u200cden US-St\u00fcrmer Folarin Balogun hatte Trump den Pr\u00e4sidenten des Weltfu\u00dfballverbandes Fifa, Gianni Infantino, angerufen. Die Fifa setzte die \u200bSperre \u200bdaraufhin zur Bew\u00e4hrung aus. Infantino best\u00e4tigte das Telefonat, betonte jedoch die Unabh\u00e4ngigkeit der Fifa-Gremien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 07.07.2026 \u2022 17:16 Uhr Das IOC hebt die Sanktionen gegen russische Sportlerinnen und Sportler vorerst weitgehend auf.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":261254,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[18],"tags":[46,42,3980,1456,44,109,108],"class_list":["post-261253","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-sport","tag-at","tag-austria","tag-ioc","tag-olympia","tag-oesterreich","tag-sport","tag-sports"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116880381593864236","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261253","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=261253"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261253\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/261254"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=261253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=261253"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=261253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}