{"id":261411,"date":"2026-07-07T21:14:15","date_gmt":"2026-07-07T21:14:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/261411\/"},"modified":"2026-07-07T21:14:15","modified_gmt":"2026-07-07T21:14:15","slug":"europa-foerdert-digitale-unabhaengigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/261411\/","title":{"rendered":"Europa f\u00f6rdert digitale Unabh\u00e4ngigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem vorgestellten European Tech Sovereignty Package soll die digitale Wettbewerbsf\u00e4higkeit gest\u00e4rkt und gleichzeitig die Abh\u00e4ngigkeit von Unternehmen aus den USA und Asien verringert werden.<\/p>\n<p>        <img width=\"1200\" height=\"600\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/panthermedia_B342926020-1-scaled-e1783432698953-1200x600.jpg\" class=\"single__post-image wp-post-image\" alt=\"Illustration einer digitalen Benutzeroberfl\u00e4che mit KI, Cloud, Big Data und weiteren Zukunftstechnologien.\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\"  \/><\/p>\n<p>Das EU-Paket zur St\u00e4rkung der Technologiesouver\u00e4nit\u00e4t soll Europas digitale Infrastruktur ausbauen und die Abh\u00e4ngigkeit von au\u00dfereurop\u00e4ischen Technologieanbietern verringern. <\/p>\n<p class=\"wp-caption-source\">Foto: PantherMedia \/ Elnur_<\/p>\n<p>                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fa480597d5d74263b621337f408db455.gif\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"\" class=\"vg-wort-pixel\" style=\"position: absolute;\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\"\/><\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission will Europa unabh\u00e4ngiger von au\u00dfereurop\u00e4ischen Technologieanbietern machen. Im Mittelpunkt des <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/news\/en\/agenda\/plenary-news\/2026-07-06\/7\/eu-strategy-on-cybersecurity-and-ai\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">EU-Pakets zur St\u00e4rkung der Technologiesouver\u00e4nit\u00e4t<\/a> stehen Investitionen und neue gesetzliche Vorgaben f\u00fcr Halbleiter, K\u00fcnstliche Intelligenz, Cloud-Infrastrukturen und Open-Source-Software.<\/p>\n<p>Den Kern des Pakets bilden vier Initiativen:<\/p>\n<p>Cloud and AI Development Act (CADA): Ausbau europ\u00e4ischer KI- und Cloud-Infrastruktur<\/p>\n<p>Mit dem Cloud and AI Development Act will die EU den Aufbau leistungsf\u00e4higer <a href=\"https:\/\/www.ingenieur.de\/technik\/fachbereiche\/ittk\/roboter-drueckt-den-knopf-industrial-ai-cloud-gestartet\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rechenzentren und Cloud-Infrastrukturen<\/a> beschleunigen. Vereinfachte Genehmigungsverfahren und bessere Investitionsbedingungen sollen daf\u00fcr sorgen, dass mehr KI-Rechenkapazit\u00e4ten in Europa entstehen und kritische Anwendungen k\u00fcnftig auf europ\u00e4ischer Infrastruktur betrieben werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Dies soll dazu beitragen, sensible Daten zu sch\u00fctzen und die Entwicklung und Einf\u00fchrung fortschrittlicher Cloud- und KI-Technologien zu unterst\u00fctzen. Au\u00dferdem soll die Mitgliedsstaaten KI koordiniert einf\u00fchren. Dabei sollen ihnen unter anderem die\u00a0<a href=\"https:\/\/digital-strategy.ec.europa.eu\/en\/policies\/ecosystem-ai-innovation-europe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Erfahrungs- und Beschleunigungszentren f\u00fcr KI<\/a> helfen, die als lokale Knotenpunkte zur F\u00f6rderung der Integration und Skalierung von KI dienen.<\/p>\n<p>Chips Act 2.0: Mehr Halbleiter aus Europa<\/p>\n<p>Der Chips Act 2.0 baut auf dem bisherigen European Chips Act auf. Ziel ist es, die europ\u00e4ische Halbleiterproduktion auszubauen, Lieferketten widerstandsf\u00e4higer zu machen und die Entwicklung sowie Fertigung moderner Chips in Europa zu f\u00f6rdern. Durch einen \u00d6kosystem-Ansatz soll er zudem europ\u00e4ische Chiphersteller n\u00e4her an ihre Kunden heranf\u00fchren und auf der Nachfrage von Wachstumsbranchen wie Rechenzentren, Cloud-Anbietern und KI-Gigafabriken aufbauen. Damit will die EU ihre Abh\u00e4ngigkeit von asiatischen und amerikanischen Herstellern reduzieren.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.ingenieur.de\/technik\/fachbereiche\/ittk\/tu-muenchen-baut-ersten-europaweiten-ki-chip\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">TU M\u00fcnchen baut ersten europaweiten KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie<\/a><\/p>\n<p>EU Open Source Strategy: Offene Software f\u00f6rdern<\/p>\n<p>Mit einer neuen Open-Source-Strategie m\u00f6chte die Kommission den Einsatz frei verf\u00fcgbarer Software ausbauen. Investitionen in Open-Source-Projekte, Start-ups und Fachkr\u00e4fte sollen Innovationen f\u00f6rdern und gleichzeitig die Abh\u00e4ngigkeit von einzelnen Softwareanbietern verringern.<\/p>\n<p>Digitalisierung und KI f\u00fcr das Energiesystem<\/p>\n<p>Der vierte Baustein ist eine <a href=\"https:\/\/energy.ec.europa.eu\/topics\/eus-energy-system\/digitalisation-energy-system_en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Strategie f\u00fcr Digitalisierung und K\u00fcnstliche Intelligenz im Energiesektor.<\/a> KI soll helfen, Stromnetze effizienter zu steuern, den Energieverbrauch von Rechenzentren zu optimieren und digitale Infrastrukturen besser in das Energiesystem einzubinden. Die Kommission will die Zusammenarbeit zwischen dem Energie- und dem Digitalsektor f\u00f6rdern. Damit will sie die effiziente Integration in das Netz sowie die Versorgung mit sauberer Energie sicherstellen. Zudem will sie Wasser- und Energieverbr\u00e4uche senken.<\/p>\n<p>Finanzierung und Zeitplan<\/p>\n<p>Mit dem Paket verfolgt die Europ\u00e4ische Kommission das Ziel, technologische Innovation, wirtschaftliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit und digitale Sicherheit st\u00e4rker miteinander zu verbinden. Zur Finanzierung will die EU auf bestehende Programme und F\u00f6rderinstrumente zur\u00fcckgreifen, die bereits den Ausbau digitaler Infrastruktur, Halbleiterfertigung und KI-Forschung unterst\u00fctzen. Konkrete Finanzierungsdetails m\u00fcssen im weiteren Gesetzgebungsverfahren noch gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Mit einem Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens wird fr\u00fchestens Ende 2027 gerechnet.<\/p>\n<p>Cybersicherheit r\u00fcckt in den Fokus<\/p>\n<p>Die sicherheitspolitische Dimension gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung. Bereits im Mai warnten Experten des Science Media Center Germany, dass K\u00fcnstliche Intelligenz Angriffe erheblich beschleunigen k\u00f6nne. KI erm\u00f6gliche unter anderem die Suche nach Sicherheitsl\u00fccken und die Entwicklung immer \u00fcberzeugenderer T\u00e4uschungsversuche. Gleichzeitig k\u00f6nne sie helfen, Cyberangriffe schneller zu erkennen, Schadsoftware zu analysieren und IT-Systeme besser zu sch\u00fctzen. Vor diesem Hintergrund soll das Souver\u00e4nit\u00e4tspaket Europas digitale Resilienz st\u00e4rken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit dem vorgestellten European Tech Sovereignty Package soll die digitale Wettbewerbsf\u00e4higkeit gest\u00e4rkt und gleichzeitig die Abh\u00e4ngigkeit von Unternehmen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":261412,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[36016,1444,76,75,74,2457,5176,16505,3412],"class_list":["post-261411","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-cyberangriff","tag-digitalisierung","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-halbleiter","tag-it-sicherheit","tag-kuenstliche-intelligenz-ki","tag-software"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116880766627177414","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=261411"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261411\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/261412"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=261411"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=261411"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=261411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}