{"id":261660,"date":"2026-07-08T01:05:08","date_gmt":"2026-07-08T01:05:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/261660\/"},"modified":"2026-07-08T01:05:08","modified_gmt":"2026-07-08T01:05:08","slug":"traenen-bei-messi-und-coach-scaloni-nach-furiosem-comeback-ich-kann-nicht-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/261660\/","title":{"rendered":"Tr\u00e4nen bei Messi und Coach Scaloni nach furiosem Comeback: \u201eIch kann nicht mehr\u201c"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der 3:2-Comebacksieg der argentinischen Fu\u00dfball-Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale gegen \u00c4gypten hat Trainer Lionel Scaloni sichtlich mitgenommen. Im Interview wenige Minuten nach dem Schlusspfiff rang der Coach um Worte. Tr\u00e4nen standen ihm in den Augen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u201eIch kann nicht mehr. Tut mir leid. Das ist zu viel. Was f\u00fcr eine Gruppe von Spielern\u201c, sagte Scaloni. Dann brach er das Gespr\u00e4ch ganz pl\u00f6tzlich und emotional vollkommen aufgew\u00fchlt ab.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Scaloni ist f\u00fcr seine Tr\u00e4nen bekannt \u2013 sei es auf Pressekonferenzen beim Wiedersehen mit ehemaligen Wegbegleitern oder auf der Bank. Nur eines macht der fr\u00fchere Abwehrspieler praktisch nie: richtig jubeln.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Lange Zeit sah alles nach einem Ausscheiden des Titelverteidigers im Achtelfinale aus. Doch in der Schlussphase drehte die Albiceleste einen Zwei-Tore-R\u00fcckstand in ein 3:2 \u2013 auch dank Lionel Messi, der wie Scaloni nach dem Schlusspfiff weinte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Superstar, der in der ersten H\u00e4lfte einen Elfmeter verschossen hatte, glich in der 83. Minute zum 2:2 aus. Den Siegtreffer erzielte Enzo Fern\u00e1ndez in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Zuvor hatte Cristian Romero (79.) nach den \u00e4gyptischen Toren durch Yasser Ibrahim (15.) und Mostafa Ziko (67.) auf 1:2 verk\u00fcrzt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die \u00c4gypter waren danach au\u00dfer sich \u2013 und besonders mit der Spielleitung unzufrieden. \u201eDer Titelverteidiger ist auf allen Ebenen bevorteilt worden\u201c, schimpfte Teamchef Hossam Hassan. \u201eIch habe dem Schiedsrichter gesagt, das sei einfach nicht gerecht.\u201c Argentinien habe diesen Sieg nicht verdient, und wenn er in \u00c4gypten zur\u00fcck sei, werde er keine Minute WM mehr schauen, weil es in diesem Wettbewerb einfach keine Gerechtigkeit gebe. \u201eOb man einfach den Titelverteidiger weiter dabei haben wollte? Oder wollte man Messi weiter spielen sehen?\u201c, fragte er sich. Zico war \u00e4hnlich fassungslos. \u201eWir haben ein Wahnsinnsmatch gemacht\u201c, strich er heraus. \u201eAber in der zweiten H\u00e4lfte sind seltsame Sachen passiert, die jeder gesehen hat. Das ist sonnenklar.\u201c<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der fr\u00fchere deutsche Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich kann den \u00c4rger der \u00c4gypter nachvollziehen. \u201eAlle strittigen Entscheidungen sind gegen \u00c4gypten getroffen worden\u201c, sagte der MagentaTV-Experte: \u201eDie negativen Emotionen, die da herauskommen, die sind nachvollziehbar.\u201c<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Unmittelbar vor dem 3:2-Siegtreffer der Argentinier durch Enzo Fern\u00e1ndez in der Nachspielzeit (90.+2) hatte dessen Teamkollege Alexis Mac Allister den \u00c4gypter Hamdi Fathi beim Eindringen in den argentinischen Strafraum am Trikot gezogen. \u201eF\u00fcr mich, und da bin ich relativ deutlich, ist das eigentlich ein Strafsto\u00df\u201c, sagte Ittrich: \u201eEr macht nichts, als das Trikot zu ziehen. Der Impuls ist da, den Spieler dadurch zu hindern, eventuell an den zweiten Ball zu kommen.\u201c<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">So gab es aber statt Elfmeter und einer Riesenchance auf das 3:2 f\u00fcr Au\u00dfenseiter \u00c4gypten kurze Zeit sp\u00e4ter den Siegtreffer f\u00fcr Weltmeister Argentinien. Das erhitzte bei den Spielern um Offensivstar Mohamed Salah, Trainern und Betreuern der Nordafrikaner die Gem\u00fcter, es hagelte Gelbe Karten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Warum der Videoschiedsrichter nicht eingriff, blieb zun\u00e4chst unklar. Vermutlich habe dieser das Vergehen nicht als eingreifw\u00fcrdig erachtet, \u201eanders kann ich es mir nicht erkl\u00e4ren\u201c, sagte Ittrich. Insgesamt seien die Abl\u00e4ufe im Schiedsrichterteam um Hauptschiedsrichter Francois Letexier aus Frankreich an sich \u201ekorrekt\u201c gewesen. (APA\/dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der 3:2-Comebacksieg der argentinischen Fu\u00dfball-Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale gegen \u00c4gypten hat Trainer Lionel Scaloni sichtlich mitgenommen. 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