{"id":264136,"date":"2026-07-09T07:35:58","date_gmt":"2026-07-09T07:35:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/264136\/"},"modified":"2026-07-09T07:35:58","modified_gmt":"2026-07-09T07:35:58","slug":"alzheimer-frueherkennung-ki-netzhautscans-erkennen-risiko-85-jahre-frueh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/264136\/","title":{"rendered":"Alzheimer-Fr\u00fcherkennung: KI-Netzhautscans erkennen Risiko 8,5 Jahre fr\u00fch"},"content":{"rendered":"<p>Das zeigt eine neue Langzeitstudie des Max-Planck-Instituts.<\/p>\n<p>Die im Juli 2026 im Journal of Neuroscience ver\u00f6ffentlichte Untersuchung beobachtete 73 Patienten \u00fcber dreieinhalb Jahre. Ergebnis: Schon eine subklinische Herzfunktionsst\u00f6rung \u2013 also eine Beeintr\u00e4chtigung ohne deutliche Symptome \u2013 sagt mikroskopische Gewebesch\u00e4den in Alzheimer-typischen Hirnregionen voraus.<\/p>\n<p>\u201eDie mikrostrukturelle Integrit\u00e4t des Hirngewebes k\u00f6nnte als neuer Risikomarker f\u00fcr beginnende Demenz dienen&#8220;, erkl\u00e4rt Forscherin Xia Zhang. Der beobachtete Gewebeabbau korrelierte direkt mit einsetzendem Ged\u00e4chtnisverlust.<\/p>\n<p>KI erkennt Alzheimer-Risiko am Auge<\/p>\n<p>Parallel entwickeln Wissenschaftler neue Fr\u00fcherkennungsmethoden. Ein Team um Ruogu Fang von der University of Florida trainierte ein KI-Modell auf Netzhautbildern von \u00fcber 40.000 Patienten. Die k\u00fcnstliche Intelligenz sagte Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen oder Schlaflosigkeit allein anhand der Aufnahmen voraus.<\/p>\n<p>Moderne Bluttests auf den Biomarker pTau217 erkennen Alzheimer bereits zwei bis vier Jahre vor Symptomen \u2013 mit \u00fcber 90 Prozent Genauigkeit. Netzhautscans k\u00f6nnten das sogar bis zu 8,5 Jahre im Voraus schaffen.<\/p>\n<p>Diabetes-Medikamente senken Demenzrisiko<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wussten Sie, dass KI-Netzhautscans Ihr Alzheimer-Risiko bis zu 8,5 Jahre vor Symptomen erkennen k\u00f6nnen? Im kostenlosen Report erfahren Sie, wie diese Methode funktioniert und welche anderen Fr\u00fcherkennungsm\u00f6glichkeiten es gibt. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/ki-netzhautscans-erkennen-alzheimer-85-jahre-frueh-12090?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1016674:Topic_brain_health_cognitive:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=12090\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt Report anfordern<\/a><\/p>\n<p>Eine NIH-Studie mit 112.000 \u00e4lteren Erwachsenen (Daten von 2016 bis 2024) zeigt: SGLT2-Inhibitoren senkten das Alzheimer-Risiko um 43 Prozent, GLP-1-Agonisten um 33 Prozent.<\/p>\n<p>Doch nicht alle Medikamente wirken positiv. Eine Nature Metabolism-Studie vom Juni 2026 fand: Die dauerhafte Einnahme von Protonenpumpenhemmern (S\u00e4ureblocker) erh\u00f6ht das Demenzrisiko um 44 Prozent, bei \u00fcber zehn Jahren sogar um 47 Prozent. F\u00fcr Anticholinergika liegt die Risikoerh\u00f6hung ebenfalls bei 47 Prozent.<\/p>\n<p>Auch Impfungen scheinen zu sch\u00fctzen. Eine BCG-Tuberkulose-Impfung k\u00f6nnte die Immunantwort im Zentralnervensystem steigern und Amyloid-beta-Ablagerungen senken. Grippe- und G\u00fcrtelrose-Impfungen werden ebenfalls mit einem verringerten Demenzrisiko in Verbindung gebracht.<\/p>\n<p>Entz\u00fcndungsbremse im Gehirn entdeckt<\/p>\n<p>Esther Hellmann vom IMC Krems ver\u00f6ffentlichte Anfang Juli Forschung zum Toll-Like-Rezeptor 10 (TLR10). Dieser Rezeptor in Mikroglia-Zellen k\u00f6nnte als Entz\u00fcndungsbremse wirken \u2013 eine m\u00f6gliche Basis f\u00fcr k\u00fcnftige Alzheimer-Therapien.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Ihr Gehirn schrumpft unbemerkt? Schon minimale Herzfunktionsst\u00f6rungen k\u00f6nnen erste Anzeichen sein. Erfahren Sie im Report, wie Sie Ihr Risiko fr\u00fchzeitig checken und mit 3 einfachen Lebensstil-\u00c4nderungen senken k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/ki-netzhautscans-erkennen-alzheimer-85-jahre-frueh-12090?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1016674:Topic_brain_health_cognitive:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=12090\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Kostenlosen Fr\u00fcherkennungs-Report sichern<\/a><\/p>\n<p>Doch auch Umweltfaktoren spielen eine Rolle. Eine Studie in Open Medicine zeigt: Die Reifenchemikalie 6PPD-Q kann oxidativen Stress und Entz\u00fcndungen im Gehirn ausl\u00f6sen, indem sie an Alzheimer-Pr\u00e4diktorgene bindet.<\/p>\n<p>Seit Juni 2026 sind mit Lecanemab und Donanemab zudem neue Therapeutika in Deutschland verf\u00fcgbar. Die Alzheimer-Forschung wird zunehmend zur multidisziplin\u00e4ren Aufgabe \u2013 mit der Kontrolle von Herz-Kreislauf-Parametern als zentralem Baustein.<\/p>\n<p style=\"margin-top:20px;margin-bottom:20px;\">&#13;<br \/>\n\t\t\tDisclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf  oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und M\u00e4rkten ohne Gew\u00e4hr; \u00c4nderungen jederzeit m\u00f6glich. B\u00f6rsengesch\u00e4fte k\u00f6nnen zu hohen Verlusten f\u00fchren. Unsere Beitr\u00e4ge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterst\u00fctzung von AI erstellt und gepr\u00fcft.&#13;\n\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das zeigt eine neue Langzeitstudie des Max-Planck-Instituts. 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